Aktuelle Artikel auf www.fau.org

Aufruf: Global May Day 2021

Weltweit werden wir, die Lohnabhängigen, in einen Wettbewerb zueinander gesetzt, um die Mehrwertproduktion anzukurbeln und überhaupt erst zu ermöglichen. Egal wo wir wohnen, welches Geschlecht wir haben, welche Nationalität uns zugeschrieben wird, wir sind im selben Kampf verwoben, ob wir wollen oder nicht. Kürzungen sozialer Dienstleistungen in öffentlichen Haushalten, Outsourcing, das Drücken von Löhnen, Privatisierungen, ansteigende Lebenshaltungskosten sowie Studiengebühren und die Zerstörung natürlicher Grundlagen sind nur einige Symptome, die im direkten Zusammenhang mit dem globalen Wirtschaftssystem stehen. Ein System, welches auf Ausbeutung und Wettbewerb basiert und die Kommerzialisierung aller Lebensbereiche vorantreibt.

Olivenölverkauf in Solidarität mit der CNT Gijon

8 Genoss:innen des Syndikats werden “Bedrohungen, Beleidigungen und Nötigung” vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft fordert 3 Jahre Haft und eine Strafzahlung von 60.000€ für jede:n. Nach einigen Verzögerungen aufgrund der Pandemie, wird der Start des Verfahrens nun im nächsten Mai geplant. Während all dieser Jahre haben sich hohe Rechtskosten angehäuft. Selbst ohne die eventuellen Strafzahlungen einzubeziehen, braucht das Syndikat viel finanzielle Unterstützung.

2020

...war auch für uns nicht leicht. Dennoch haben wir viel gelernt und viel erreicht. Die FAU Koblenz blickt zurück auf das vergangene Jahr.

Solidarität mit Ola!

// Update 04.01.2021 // Solidarität mit Ola Brunnström! Ola Brunnström ist Lokführer und Betriebsrat bei der SEKO¹ (Pågatågen², Arriva) in Südschweden. Im Oktober schickte er den Gewerkschaftskolleg:innen eine E-Mail bezüglich eines auslaufenden Tarifvertrags und beendete den Text mit: "Habt keine Angst vor den Bossen, sie sollten Angst vor uns haben". Daraufhin wurde er zu einem Gespräch gerufen, bei dem ihm 24 Monatsgehälter angeboten wurden, um einer Entlassung zuzustimmen

„2000 Zł für alle!“

Die Amazon-Arbeiter*innen fordern eine Zulage und kein Paket mit Zuckerguss. Am 5. November 2020 haben die Arbeiter*innen von Amazon in Bielany Wrocławskie in der Tag- und Nachtschicht unter dem Motto „2 000 Zł für alle“ die Arbeit eingestellt. In den folgenden Tagen begannen die Beschäftigten in anderen Lagern, sich dem Protest anzuschließen. Die Inicjatywa Pracownicza unterstützt und dokumentiert deren Aktion. Weitere Arbeiter*innen kündigen an, sich ebenfalls beteiligen zu wollen, vor allem am bevorstehenden „Black Friday“, einer Zeit mit erhöhtem Arbeitsaufkommen.

[PL+EN] Prawa reprodukcyjne są prawami pracowniczymi! Z pozdrowieniami dla strajkujących w Polsce.

#FeminizmBezGranic - Kilka dni temu Trybunał Konstytucyjny w Polsce uchwalił prawie całkowity zakaz aborcji. W reakcji do wyroku Trybunału na ulicach i w kościołach ałego kraju, zarówno w dużych i małych miasteczkach, odbywają się spontaniczne protesty i blokady (pomimo zakazu zgromadzeń wprowadzonym ze względu na pandemię). Dzisiaj nawołuje się także do strajku. To przede wszystkim kobiety tworzą prawdopodobnie największy ruch protestacyjny w Polsce od lat osiemdziesiątych, wspierane są jednak przez ludzi wszystkich płci. Chcielibyśmy życzyć temu feministycznemu strajkowi dużo szczęścia i powodzenia, z następującym pozdrowieniem. A few days ago, a ruling by the Polish constitutional court placed an effective ban on all abortions in Poland. In response, the country erupted into spontaneous mass protests (despite the Covid-19 assembly ban), occupations and blockades, all of which have been going on for several days now, in large towns and small, on the streets, and in the churches. Today, the call went out for a nation-wide strike. The arguably largest protest movement in Poland since the 1980s is predominantly led by women, but people of all genders are lending their support. We would like to send out the following message to the feminist strikers and wish them every success.

Reproductive rights are workers' rights! Eine Grußbotschaft an die Streikenden in Polen.

#FeminizmBezGranic - In Polen hat das Verfassungsgericht vor wenigen Tagen faktisch ein komplettes Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen beschlossen. Als Reaktion gibt es (trotz coronabedingtem Versammlungsverbot) seit Tagen spontane Massenproteste im ganzen Land, in großen und kleinen Städten, auf Straßen oder auch in Kirchen, Besetzungen, Blockaden. Seit heute wurde nun auch zum Streik aufgerufen. Die wohl größte Protestbewegung in Polen seit den 1980er Jahren wird vor allem von Frauen getragen, aber auch von Menschen aller Geschlechter. Wir möchten diesem feministischen Streik mit folgender Grußbotschaft viel Glück und Erfolg wünschen.

Erklärung des FAU-Kongess: Rassismus tötet. Enough is enough!

Weltweit wachsen gerade die Proteste und Demonstrationen gegen rassistische Gewalt. Der Bundeskongress der Freien Arbeiter_innen Union (FAU), sendet solidarische und kämpferische Grüße an all die aktuellen antirassistischen Bewegungen auf der ganzen Welt - von Griechenland bis Minneapolis, und überall sonst.