Freie ArbeiterInnen Union – RSS

...wieder DA!

Die Zeitung der FAU ist wieder online

Die 'Direkte Aktion' ist seit 1978 die Zeitung der FAU. Seit letztem Jahr gibt es wieder eine Online-Redaktion. Der Haken: Die Seite wurde gekapert und musste neu aufgesetzt werden. Hier ist sie in neuem Gewand: www.direkteaktion.org

Umfrage: Welche Gewerkschaft brauchen SoLaWis?

Ihr lohnarbeitet in einer oder in mehreren solidarischen Landwirtschaften? Dann würden wir uns freuen, wenn ihr uns 10 Minuten eurer Zeit schenkt.

Hey Kolleg:innen! Ihr lohnarbeitet in einer oder in mehreren solidarischen Landwirtschaften? Dann würden wir uns freuen, wenn ihr uns 10 Minuten eurer Zeit schenkt.

Aus einer Umfrage von 2024 wissen wir leider, dass solidarische Landwirtschaft nicht immer gleich solidarische Arbeitsbedingungen bedeutet, auch wenn das SoLaWi-Konzept durchaus das Zeug dazu hat. Viele Kolleg:innen berichten von Geldsorgen, Stress, Unterbesetzung, prekärer Ausbildung und Arbeitsunfällen. Trotzdem sehen die meisten ihre SoLaWi nicht als irgendeinen Job sondern auch als gesellschaftliches Projekt für Ernährungssouveränität und ein anderes Wirtschaften.

Wir wollen von euch wissen: Was für eine Gewerkschaftsarbeit braucht die SoLaWi-Bewegung? >> Hier gehts zur Umfrage. << Leitet die Umfrage gern weiter. Sie läuft bis zum 30. Juni.

Wir sind die Initiative Grüne Gewerke (IGG-FAU), wir bauen eine neue, basisdemokratische Gewerkschaft in Landwirtschaft, Gartenbau, Forst und Umweltberufen auf. Wir sind Beschäftigte wie ihr und haben keine bezahlten Funktionär:innen sondern organisieren uns aus der eigenen Arbeitserfahrung heraus. Wir wollen nicht einfach “nur” unsere Jobsituation verbessern sondern auch gemeinsam für eine postkapitalistische Wirtschaft, Ernährungssouveränität und eine ökologische Agrarwende streiten. Kollektivbetriebe und SoLaWis sind für uns wichtige Bausteine auf diesem Weg. Gerade deswegen sind wir aber der Meinung, dass die Arbeitsbedingungen auch in diesen Bereichen stimmen müssen, damit wir nachhaltig und langfristig in ihnen arbeiten können.

Von unseren Genoss:innen in Myanmar

Trotz Kampf im Bürgerkrieg gegen die Putschist:innen hat der mit uns befreundete Gewerkschaftsverband FGWM (Textilarbeiter:innen, Bahnbedienstete und Landwirtschaft) aus Myanmar zum 8. März 7 Punkte für Menstruationsgerechtigkeit vorgelegt.

Trotz Kampf im Bürgerkrieg gegen die Putschist:innen hat der mit uns befreundete Gewerkschaftsverband FGWM (Textilarbeiter:innen, Bahnbedienstete und Landwirtschaft) aus Myanmar zum 8. März 7 Punkte für Menstruationsgerechtigkeit vorgelegt:

  1. Bereitstellung von Hygieneartikeln (Menstruationsprodukten) am Arbeitsplatz kostenlos zur Verfügung gestellt wermyanmarden (oder) die Kosten für Hygieneartikel als Bonus in ihren Löhnen enthalten sind.
  2. Weiblichen Arbeitnehmerinnen wird während ihrer Menstruation bezahlter Urlaub gewährt.
  3. Verringerung der Arbeitsbelastung weiblicher Arbeitnehmerinnen während der Schwangerschaft und Menstruation sowie Einstellung einseitiger Leistungsbewertungen.
  4. Bereitstellung der notwendigen Gesundheitsversorgung für weibliche Arbeitnehmerinnen am Arbeitsplatz und besondere Betreuung während der Menstruation.
  5. Zusätzliche Vergütung für Verhütungsmittel und Familienplanung.
  6. Sicherstellen, dass Toiletten, Trinkwasser, Handseife und Abfallbehälter für Hygieneartikel und andere Abfälle jederzeit sauber gehalten werden.
  7. Es darf keinerlei Einschränkungen für Toilettenpausen geben, einschließlich der Verwendung von Kartensystemen.

„Menstruationsblut ist kein „unreines Blut” aber es ist das „lebensspendende Blut” und ein „Symbol der Gesundheit”, das die Menschheit erhält. Wir werden die Darstellung von Menstruationsblut als „schmutzig/etwas, wofür man sich schämen muss” durch das patriarchalische System hinterfragen und aufbrechen. Wir werden diese Konditionierung hinterfragen und aufbrechen.“

Chaos+ trifft die FAU - Aktionsmonat der Brancheninitiative IT

Veranstaltungen in Aachen, Augsburg, Bochum, Bremen, Duisburg, Essen, Köln, Lübeck, Münster, Recklinghausen, Siegen, Wuppertal

Von Kündigungen und psychisch belastenden Arbeitsbedingungen über Sicherheitsprobleme durch schlechte Entscheidungen der Chef*innen bis hin zu allgemeiner Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit ist auch in im Tech-Sektor alles dabei, was auch in anderen Branchen existiert. Und es scheint sich sogar weiter zu verschlimmern.

Die Chaos-Szene, also alle die sich formal oder lose der Community um den Chaos Computer Club und seine internationalen Geschwisterorganisationen zugehörig fühlen, beschäftigt sich schon seit ihrer Entstehung mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von Technik und kritisiert dabei immer wieder gegebene Machtverhältnisse.

Wir als FAU sehen viele Überschneidungen mit unseren Prinzipien u.a. wenn man die Hack-Ethik vergleicht: Zum Beispiel „Mißtraue Autoritäten – fördere Dezentralisierung.“ oder dem Anspruch dass alle an Technik und somit an Gesellschaft nicht nur teilhaben, sondern auch in den Zustand versetzt werden sollen, sie zu erforschen, davon zu lernen und diese herrschaftsfrei zu verändern.

Aus diesem Grund wollen wir unsere über die Jahre hinweg aufgebauten Verbindungen in die Chaos-Szene nun verstärken und kommen direkt bei euch vorbei: Im Aktionsmonat April 2026 kommen wir unter dem Titel „Chaos+ trifft die FAU“ bundesweit zu euch in die Hack- und Makespaces, um euch kennenzulernen, mit euch zu diskutieren und die Kräfte zu bündeln, um die aktuellen Verhältnisse nicht nur auf der Arbeit zu verändern. Das „+“ steht hierbei für alle Technikvereine und -orte, die auch über die Chaos-Szene hinaus Interesse haben.

Wenn ihr wissen wollt, wann wir bei euch in der Nähe sind, dann schaut ab heute immer wieder bis April in unseren Veranstaltungskalender auf bit.fau.org. Wir sollen auch bei euch vorbei kommen? Gerne! Kontaktiert dazu einfach spätestens bis zum 16. März 2026 eure FAU in eurer Nähe.

Auf die Straße zum internationalen feministischen Kampftag!

8. März mit der FAU

Wird fortlaufend ergänzt.

Streik-Broschüre: Streiken ist unser gutes Recht
Anlass dieser Broschüre ist der feministische Streik- und Aktionstag am 8. März 2019. Die seit einigen Jahren in über 40 Ländern entstehende Streikbewegung kommt nun auch in Deutschland an. Gleichzeitig gibt es viele Unsicherheiten und offene Fragen in Bezug auf Streik als Form der politischen Auseinandersetzung.
Audio: Anarchosyndikalismus und Feminismus 
Ein Vortrag der AG Feministische Kämpfe der FAU Dresden von 2021. Er wird heute zwar anders gehalten, bleibt aber aktuell. 

Aachen: Heraus zum feministischen Kampftag

Wir wollen den 8. März gemeinsam verbringen. Dazu treffen wir uns um 10:00 Uhr zum gemeinsamen Frühstück im Infoladen (Bismarckstraße 37), um dann um 13:00 Uhr zur Demonstration zum feministischen Kampftag zu gehen.

Parallel findet in unserem Raum in der Viktoriastraße 18 eine Ausstellung „polychrom femina“ statt. Schaut auch da gerne vorbei.

Aschaffenburg: Feministischer Streik – Input & Austausch34dd87dc1f58ee3e69c1c98ae9526380934bd0dd.pngd45adad6752fa7931ef69e74cbe2c27d6ada2a96_2_750x750.png


Dresden: Feministische Aktionen um den 8. März in Dresden

a14d259a9f5a9d170fab752670ae45feb26b0da3.jpegUm den feministischen Kampftag am 8. März findet wieder eine ganze Reihe Veranstaltungen statt.

Wir weisen hier noch mal auf unsere Broschüre zum politischen Streik (PDF) hin. Anders als oft verbreitet ist politischer Streik in Deutschland nämlich nicht verboten – aber er braucht natürlich trotzdem Organisation und Vorbereitung.

Wir sammeln hier einen kleinen Überblick


Freiburg: Raus auf die Straße zum internationalen feministischen Kampftag am 8. März!

Der 8. März ist der internationale feministische Kampftag. Auf der ganzen Welt gehen feministische und queere Gruppen auf die Straße, um für ihre Rechte einzustehen und gegen patriarchale Herrschaft zu demonstrieren.

Der diesjährige 8. März steht unter dem Motto „Jin Jiyan azadi – Internationale feministische Kämpfe verteidigen“ und legt einen Schwerpunkt auf Kurdistan, auf Rojava (Nordsyrien) und Rojhilat (Westiran)

8. März um 16.30 Uhr: Kundgebung mit anschließender Demonstration.

9. März: Am 9. März findet der Frauen*streik, ein politischer Aktionstag gegen Ungleichheit, Gewalt und die systematische Abwertung von Sorge- und Care-Arbeit statt. Während antifeministische und rechte Kräfte versuchen, Gleichberechtigung zurückzudrehen, geschlechtliche Vielfalt anzugreifen und demokratische Errungenschaften auszuhöhlen, wird an diesem Tag ein sichtbares Zeichen gesetzt.

Die FAU Freiburg ruft ihre Mitglieder und FreundInnen zur Beteiligung auf.


Köln: Unser Programm zum 8. März!

Anlässlich des feministischen Kampftages wollen wir zusammenkommen und laden euch herzlich ein:

Samstag, 07.03., 20:00 Uhr: FLINTA* ONLY Lagerfeuer - Wir wollen das Patriarchat abfackeln und uns gemeinsam auf den feministischen Kampftag einstimmen. Bei Getränken und Snacks möchten wir mit euch zusammen singen und in den Austausch kommen, über Patriarchat, FLINTA*-Sein und feministische Solidarität.

Sonntag, 08.03., 12:00 Uhr: Soli-Suppe für Alle - Spart euch am feministischen Kampftag das Kochen und Spülen zu Hause! Gesellt euch lieber zu uns ins NFH Kalk, damit wir uns gemeinsam stärken und gesammelt weiter zu Demo ziehen können.

Auch Nicht-Mitglieder sind bei beiden Veranstaltungen herzlich willkommen!

PM: Landarbeits-Gewerkschaft: Kein Spargel für die CDU!

CDU plant Angriff auf ALLE Landarbeiter:innen, IGG sagt „Nicht mit uns!“

spargelcdu.JPGAm 26. Februar 2026 stimmte der CDU-Parteitag in Stuttgart laut Medienberichten¹ einstimmig für einen Antrag, der ausländischen Saisonkräften den Mindestlohn versagen soll. Das ist ein Angriff auf das Lohnniveau aller Beschäftigten in der Branche. Die Gewerkschaftsinitiative IGG-FAU verurteilt diesen neuerlichen Vorstoß und droht mit bundesweiten Aktionen. Sie fordert schon seit 2025 15€ Mindestlohn für alle Beschäftigten der Branche.²

Jasmin Hofer, eine Sprecherin der IGG: „Die CDU profiliert sich mit den Angriffen auf Renteneintrittsalter, 8-Stunden-Tag, Teilzeit-Regelungen, Krankschreibungen, Erwerbslosen-Rechte uvm. zunehmend als eine Partei gegen die Rechte aller abhängig Beschäftigten. Nun sollen deutsche gegen ausländische Arbeiter:innen ausgespielt werden. Doch sinkt der Lohn für die einen, sinkt das Lohnniveau erfahrungsgemäß für alle. Übrigens in der Branche, die uns ernährt und in der permanent über Fachkräftemangel geklagt wird.“

„Letztlich sollte niemand, der für diesen Antrag gestimmt hat, noch Spargel oder Erdbeeren zu kaufen bekommen“, so Hofer, „vorerst planen wir aber zunächst andere gewerkschaftliche Kampagnen gegen die Partei. Auch die SPD als Koalitionspartner behalten wir natürlich im Auge.“

Vor allem migrantische Saisonarbeitskräfte machen etwa ein Drittel der landwirtschaftlichen Beschäftigten in Deutschland aus. Sie arbeiten vor allem in arbeitsintensiven Sonderkulturen und kleinen bis mittelgroßen Landwirtschaftsbetrieben. Sie gehören schon jetzt zu der Berufsgruppe mit der schlechtesten Bezahlung, den längsten Arbeitstagen, sowie den meisten (oft auch tödlichen) Unfällen.³ Die IGG fordert eine komplette Angleichung der Arbeitsverhältnisse für migrantische Saisonkräfte u.a. hinsichtlich Sozialversicherung, Löhnen und Arbeitsrechten. In ihrem betrieblichen Grundsatzpapier hat die Gewerkschaft im Mai 2025 per Urabstimmung den Kampf für 15€ als Lohnuntergrenze für alle Beschäftigten in den Bereichen Gartenbau, Forst, Landwirtschaft und Umweltberufe beschlossen.

¹ https://www.fr.de/wirtschaft/mindestlohn-soll-nicht-mehr-fuer-alle-gelten-cdu-parteitag-der-zr-94180686.html

² Hier sind die betriebspolitischen Forderungen der IGG zu finden: https://gruene-gewerke.fau.org/?page_id=426

³ Im Jahr 2021 und 2023 verloren 125 Kolleg:innen in den Grünen Gewerken ihr Leben, 2022 waren es 117. https://www.wochenblatt-dlv.de/feld-stall/landtechnik/toedliche-unfaelle-landwirtschaft-landwirte-wissen-muessen-579569

Bildquelle: https://pxhere.com/de/photo/987956

Wiedereinstellung entlassener Gewerkschafter! Für bessere Arbeitsbedingungen bei NH Hotels!

Soligüße an unsere spanische Schwestergewerkschaft CNT aus Köln, Hannover, Stuttgart, Hamburg und Dresden

Weil sie sich gegen schlechte Arbeitsbedingungen organisierten, wurden zwei Mitglieder unserer Geschwistergewerkschaft CNT bei NH Hotels in Barcelona entlassen. Einige Mitglieder der FAU Köln, FAU Bonn, FAU Stuttgart, FAU Hamburg und Hannover sowie der FAU Dresden haben daraufhin diese Woche bei Filialen der Hotelkette in Köln und Dresden Flyer verteilt und die Arbeiter:innen, Gäste und Passant:innen auf die Missstände in Barcelona aufmerksam gemacht. Wir sind solidarisch miteinander im Kampf gegen schlechte Arbeitgeber überall!

Soliaktion der FAU Dresden

Soliaktion der FAU Köln

The same in English: 

Because they organized against poor working conditions, two members of our sister union CNT, were fired from NH Hotels in Barcelona. In response, members of the FAU Cologne, FAU Bonn, FAU Hamburg, FAU Stuttgart, FAU Hannover and FAU Dresden distributed flyers this week at branches of the hotel chain in Cologne and Dresden, drawing the attention of workers, guests, and passersby to the abuses in Barcelona. We stand in solidarity together in the struggle against bad employers everywhere!

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signal-2026-03-16-124201_018.jpegArbeitskonflikt CNT Spanien vs. NH Hotels

Mehr als ein Jahr nach der Entlassung zweier Mitglieder der Betriebsgruppe der CNT Spanien in NH Hotels eibt die Betriebsgruppe im Unternehmen aktiv und hat Erfolge erzielt, wie die Installation einer Klimaanlage in der Küche eines Hotels oder auch dass mehrere befristete Arbeitsverträge in unbefristete umgewandelt wurden.

Jetzt naht die Gerichtsverhandlung über die Wiedereinstellung der entlassenen Kolleg:innen. Trotz der Drohung des Unternehmens, die Gewerkschaft könne ihre Aktionen nicht ein Jahr lang, bis zum Prozessbeginn, aufrechterhalten, wurden diese nicht nur beibehalten, sondern ausgeweitet – auch dank der Unterstützung

 vieler Syndikate der CNT Spanien und mehrerer IKA-Gewerkschaften (IKA= International Confederation of Labor, unsere internationale Föderation). Vor dem Gerichtstermin am 25. März 2026 ruft die CNT Spanien zu internationaler Solidarität auf, um den Druck auf NH Hotels zu erhöhen.

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Solidarity with all democratic forces in Syria – Down with Erdogan and al-Sharaa

A statement by the International Committee of the FAU

A statement by the International Committee of the FAU

Since the fall of Bashar al-Assad, Syria has been in turmoil. After high hopes for a democratic awakening in Syria, the country has once again sunk into violence and oppression in recent days and weeks – now at the hands of former al-Qaeda fighter Ahmed al-Sharaa, who is also courted and financed in Germany. We call on all workers in Germany to show solidarity and take to the streets together to defend the Autonomous Administration of North and East Syria and all other democratic opposition forces in Syria, and to protest against the increasingly aggressive foreign policy of NATO countries.

2.pngThe world-famous city of Kobanê is once again surrounded by Islamist fighters and cut off from electricity and drinking water supplies. In 2014, the fighters of the Autonomous Administration of North and East Syria resisted the so-called Islamic State here, thereby initiating its demise. Celebrated by the world at the time, the inhabitants of Kobanê are now left alone, with the world looking away. Christians, Druze, Alevis, and especially the feminist and democratic opposition in the country are facing a similar fate. The new Islamist regime is consolidating its power and burying any hope of continuing Syria’s struggle for democracy since 2011.

The Western world remains silent on this issue. The Islamist militias of the new government, which are once again invading Kurdish areas, raping and beheading people, were in many cases personally trained, armed, and financed by NATO member Turkey. Turkey itself has also repeatedly attacked the autonomous self-government, often with the help of German weapons such as the Leopard II tank, and murdered many thousands of people.

Our thoughts, our tears, our anger are with the many people who are currently continuing to fight in Syria for women’s rights, for a minimum of democracy, for human rights, and for bare survival. Many members of our international trade union have been there themselves in recent years, as doctors and aid workers. Some stayed there, struck down by the bullets of the self-proclaimed Islamic State or by the bombs of NATO member Turkey.

On January 5, a meeting took place in Paris between representatives of the so-called transitional government, Turkey, Israel, and Western states. The goal: to agree on a division of Syria. Israel would be allowed to occupy the southern parts and Turkey would retain influence in the northern areas. After supporting the Kurds in their fight against IS since 2014, the US-led coalition is now abandoning all cooperation and leaving the autonomous regions to fend for themselves. These regions not only repelled IS at great cost, but have also kept the real danger of its resurgence at bay ever since.

Syria is one example among many that the “values of the West” are nothing more than lies and war propaganda. The commitment to democracy ends at the latest at the point of citizenship and the external border. Or, as Friedrich Merz recently quoted Canadian President Mark Carney in Davos: “We must no longer rely only on the power of our values. We must also recognize the value of our power.” In the US, the autocrat Trump is now also using military occupation, targeted killings, and mass deportations domestically. In NATO member Turkey, this has been the norm for over 20 years. After “the West” armed Islamist militias during the Cold War to bring the Soviet Union to its knees in Afghanistan, it suffocated the entire region in bloodshed in the fight against Islamism, only to bring Islamists back to power today.

Western countries have never been concerned with democracy, women’s rights, or minority rights. The West has no values except one: to bomb its way clear for capital. Where it supports democracies, this happens by chance. Even if the heads of state puff themselves up in comparison with China’s system, after the atrocities of October 7, 2023, or the Russian dictator’s invasion of Ukraine: they don’t care about morals or convictions, they only care about power-politics. When NATO’s enemies invade a country, it is a war of aggression contrary to international law; when NATO invades, it is justified security interests. When Israel’s enemies murder and rape, it justifies one of the greatest mass murders of the 21st century; when Turkey’s friends rape and murder, we send millions of euros, tanks, and ammunition.

It is not a question of whether autonomous self-government is a perfect democracy. It is enough that people there are fighting for democracy, women’s rights, and ecology—and have been risking their lives for this every day for 15 years. And when we call on you to protest, we know that protest alone does not change anything. We must organize, we must be able to strike and sabotage the war machine. We must be able to prevent profit from being made from the corpses of our friends and comrades. But if we no longer even feel outrage, if we no longer even protest, if we no longer take to the streets to say “No!” to the silence of the media and the lies of politicians—then we have already lost. All of us.

Down with all tyrants, Jin, Jiyan, Azadî!

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Solidaridad con todas las fuerzas democráticas de Siria: abajo Erdogan y al-Sharaa

Declaración del Comité Internacional de la FAU

Declaración del Comité Internacional de la FAU

Desde la caída de Bashar al-Assad, Siria no ha encontrado la paz. Tras las grandes esperanzas de un cambio democrático en Siria, el país se ha sumido de nuevo en la violencia y la opresión en los últimos días y semanas, ahora a manos del antiguo combatiente de Al Qaeda Ahmed al-Sharaa, cortejado y financiado también en Alemania. Hacemos un llamamiento a todxs lxs trabajadorxs solidarixs de Alemania para que salgan a la calle juntxs en defensa de la administración autónoma del noreste de Siria y de todas las demás fuerzas democráticas de la oposición siria, y en contra de la política exterior cada vez más agresiva de los países de la OTAN.2.png 

La mundialmente famosa ciudad de Kobanê se ve hoy de nuevo rodeada por combatientes islamistas, sin suministro de electricidad ni agua potable. En 2014, los combatientes del Gobierno autónomo del noreste de Siria resistieron aquí al llamado Estado Islámico, lo que supuso el inicio de su fin. Aclamados entonces por el mundo, lxs habitantes de Kobanê se encuentran hoy abandonadxs a su suerte, mientras el mundo mira hacia otro lado. Lo mismo ocurre con cristianxs, drusxs y alevis y, sobre todo, con la oposición feminista y democrática del país. El nuevo régimen islamista se consolida y entierra la esperanza de sumarse a los cambios democráticos de Siria de 2011.

El mundo occidental guarda silencio al respecto. Las milicias islamistas del nuevo Gobierno, que vuelven a invadir los territorios kurdos violando y decapitando, han sido entrenadas, armadas y financiadas en muchos casos por Turquía, país miembro de la OTAN. La propia Turquía también ha atacado repetidamente al Gobierno autónomo, a menudo con la ayuda de armas alemanas como el tanque Leopard II, y ha asesinado a miles de personas.

Nuestros pensamientos, nuestras lágrimas y nuestra ira están con las muchas personas que actualmente siguen luchando en Siria por los derechos de las mujeres, por un mínimo de democracia, por los derechos humanos y por la mera supervivencia. Muchos miembros de nuestra Internacional Sindical han estado allí en los últimos años, como médicos y ayudantes. Algunos se quedaron allí, alcanzados por las balas del autoproclamado Estado Islámico o por las bombas de Turquía, país miembro de la OTAN.

El 5 de enero se celebró en París una reunión entre representantes del llamado Gobierno de transición, Turquía, Israel y países occidentales. El objetivo: llegar a un acuerdo sobre la división de Siria. Israel podría ocupar las zonas del sur y Turquía tendría influencia en las zonas del norte. Después de que la coalición liderada por Estados Unidos apoyara a los kurdos en la lucha contra el Estado Islámico a partir de 2014, ahora abandona toda cooperación y deja a su suerte a las zonas autónomas, que no solo han derrotado al Estado Islámico con grandes pérdidas, sino que desde entonces mantienen a raya el peligro real de su resurgimiento.

Siria es un ejemplo más de que los «valores occidentales» no son más que mentiras y propaganda bélica. La defensa de la democracia termina, a más tardar, en la ciudadanía y las fronteras exteriores. O, como Friedrich Merz citó recientemente en Davos al presidente canadiense Mark Carney: «No debemos confiar en el poder de nuestros valores, debemos reconocer el valor de nuestro poder». En Estados Unidos, el autócrata Trump también está utilizando medios de ocupación militar, asesinatos selectivos y deportaciones masivas en el interior del país. En Turquía, país miembro de la OTAN, esto es la norma desde hace más de 20 años. Después de que «Occidente» armara a las milicias islamistas durante la Guerra Fría para doblegar a la Unión Soviética en Afganistán, asfixió a toda la región en una lucha sangrienta contra el islamismo para hoy volver a islamizarla.
A los países occidentales nunca les ha importado la democracia, ni los derechos de las mujeres o las minorías. Occidente no tiene valores, salvo uno: allanar el camino para el capital a base de bombardeos. Cuando apoya a las democracias, es por casualidad. Aunque los jefes de Estado se pavoneen comparando su sistema con el de China, tras las atrocidades del 7 de octubre de 2023 o la invasión de Ucrania por parte del dictador ruso, no tienen moral ni convicciones, solo cálculos de poder político. Cuando los enemigos de la OTAN invaden un país, se trata de una guerra de agresión contraria al derecho internacional; cuando la OTAN invade, se trata de intereses legítimos de seguridad. Cuando los enemigos de Israel asesinan y violan, eso justifica uno de los mayores genocidios del siglo XXI; cuando los amigos de Turquía violan y asesinan, enviamos millones de euros, tanques y municiones.

No se trata de si el autogobierno autónomo es una democracia perfecta. Basta con que allí haya personas que luchan por la democracia, los derechos de las mujeres y la ecología, y que llevan 15 años arriesgando sus vidas a diario por ello. Y cuando les llamamos a la protesta, sabemos que la protesta por sí sola no cambia nada. Tenemos que organizarnos, para poder bloquear y sabotear la maquinaria bélica. Debemos impedir que se obtengan beneficios a costa de los cadáveres de nuestrxs amigxs y compañerxs. Pero si ni siquiera nos indignamos, si ni siquiera protestamos, si ya no salimos a la calle a decir «¡No!» al silencio de los medios de comunicación y a las mentiras de los políticos, entonces ya hemos perdido. Y lo hemos perdido todxs.

¡Abajo todos los tiranos, Jin, Jiyan, Azadî!

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Piştgirî ji bo hemû hêzên demokratîk ên Sûriyeyê - Bimre Erdogan û al-Scharaa

Daxuyaniyeke Komîteya Navneteweyî ya FAU

Daxuyaniyeke Komîteya Navneteweyî ya FAU

Ji dema ketina Bashar al-Assad û vir ve Sûriye aram nebûye. Piştî hêviyên mezin ên ji bo destpêkek demokratîk li Sûriyeyê, welat di roj û hefteyên dawî de dîsa di nav şîdet û zordariyê de noq dibe – vê carê bi destê şervanê berê yê al-Qaeda Ahmed al-Scharaa, yê ku li Almanyayê jî tê qebûlkirin û fînansekirin. Em bang li hemû karkerên xwedî wijdan ên Almanyayê dikin ku ji bo parastina Rêveberiya Xweser a Bakur û Rojhilatê Sûriyeyê û hemû hêzên din ên demokratîk-muxalif ên Sûriyeyê û li dijî siyaseta derve ya êrîşkar a dewletên NATO’yê derkevin qadan.

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Bajarê navdar Kobanê îro dîsa dibîne ku ji aliyê şervanên îslamîst ve hatî dorpêçkirin, elektrîk û ava vexwarinê lê hatine birîn. Di sala 2014’an de li vir şervanên Rêveberiya Xweser a Bakur û Rojhilatê Sûriyeyê li ber xwe dan û dawiya bi navê Dewleta Îslamî (DAÎŞ) anîn. Wê demê ji aliyê cîhanê ve dihatin pîrozkirin, lê îro şêniyên Kobanê tenê hatine hiştin, cîhan çavên xwe digire. Rewşa xiristiyan, drûz, elewî û bi taybetî muxalefeta femînîst û demokratîk a welat jî wekî hev e. Rejîma nû ya îslamîst xwe bi hêz dike û hêviya girêdana bi serhildanên demokratîk ên Sûriyeyê yên sala 2011’an ve dispêre axê.

Cîhana rojavayî li hember vê bêdeng e. Mîlîsên îslamîst ên hikûmeta nû, yên ku dîsa bi tecawiz û serjêkirinê dilerizin ser herêmên kurdan, di gelek rewşan de ji aliyê dewleta NATO’yê Tirkiyeyê ve hatine perwerdekirin, çekdarkirin û fînansekirin. Tirkiyeyê bixwe jî gelek caran êrîşî Rêveberiya Xweser kir, pir caran bi alîkariya çekên almanî mîna tankên Leopard II, û bi hezaran mirov qetil kirin.

Fikrên me, hêsirên me û hêrsa me bi wan gelek mirovên re ne ku niha li Sûriyeyê ji bo mafên jinan, ji bo asteke herî kêm a demokrasiyê, ji bo mafên mirovan û ji bo jiyana xwe têdikoşin. Gelek endamên sendîkaya me ya navneteweyî di salên borî de wek bijîşk û alîkar li wir bûn. Hinek li wir man, bi guleyên bi navê Dewleta Îslamî an bi bombeyên dewleta NATO’yê Tirkiyeyê hatin kuştin.

Di 5’ê Rêbendanê de li Parîsê hevdîtinek di navbera nûnerên bi navê hikûmeta demkî, Tirkiye, Îsraîl û dewletên rojavayî de pêk hat. Armanc: Lihevkirina li ser parvekirina Sûriyeyê. Divê Îsraîl destûrê bigire ku beşên başûr dagirkirî bihêle û Tirkiye jî li herêmên bakur xwedî bandor be. Piştî ku koalîsyona bin serokatiya DYAyê ji sala 2014’an û vir ve piştgiriya kurdan kir ji bo şerê li dijî IS (DAÎŞ), niha hemû hevkariyê dihêle û herêmên xweser bi tenê dihêle – herêmên ku ne tenê bi berdêlên giran ISIS paşve xistin, lê ji wê demê ve metirsiya vejîna wê jî di bin kontrolê de digirin.

Sûriye mînakek ji gelek mînakan e ku „nirxên rojava“ ne tiştekî din in ji bilî derew û propagandaya şer. Parastina demokrasiyê herî dereng li ber sînorên derve û hemwelatiyê bi dawî dibe. An jî wekî ku Friedrich Merz herî dawî li Davosê ji serokê kanadayî Mark Carney veguhast: „wir dürfen uns nicht auf die Macht unserer Werte verlassen, wir müssen den Wert unserer Macht erkennen“ (divê em xwe nespêrin hêza nirxên xwe, divê em nirxa hêza xwe fêm bikin). Li DYAyê, otokrat Trump niha li hundur jî amûrên dagirkeriya leşkerî, kuştinên hedefgirtî û deportasyonên girseyî bi kar tîne. Di dewleta NATO’yê Tirkiyeyê de ev zêdetirî 20 salan e normalîte ye. Piştî ku „rojava“ di dema Şerê Sar de mîlîsên îslamîst çekdar kirin da ku Yekîtiya Sovyetê li Afganistanê bîne ser çokan, paşê hemû herêm di şerê li dijî îslamîzmê de di nav xwînê de xeniqand, da ku îro dîsa îslamîstan bîne ser desthilatdariyê.

Ji bo dewletên rojavayî tu carî mesele ne demokrasî, ne mafên jinan û ne jî yê kêmneteweyan bû. Nirxên rojava nîn in, ji bilî yekê: Ji bo sermayeyê (kapital) rê bi bombeyan vekirin. Li ku derê piştgiriya demokrasiyan bike, ew bi tesadufî çêdibe. Tevî ku serokên dewletan di berhevdana pergalê de bi Çînê re, piştî karesatên 7’ê Cotmeha 2023’an an jî dagirkeriya dîktatorê rûs li Ukraynayê xwe mezin nîşan bidin jî: Morala wan û baweriyên wan nîn in, tenê hesabên polîtîkaya hêzê hene. Gava dijminên NATO’yê dikevin welatekî, ew şerekî dagirkeriyê yê li dijî hiqûqa navneteweyî ye; gava NATO dikeve hundur, ew berjewendiyên ewlehiyê yên rewa ne. Gava dijminên Îsraîlê dikujin û tecawiz dikin, ev yek komkujiyeke herî mezin a sedsala 21’an rewa dike; gava dostên Tirkiyeyê tecawiz dikin û dikujin, em bi mîlyonan euro, tank û cebilxane dişînin.

Mesele ne ew e ku Rêveberiya Xweser demokrasiyek bêkêmasî ye yan نا. Bes e ku li wir mirov ji bo demokrasî, mafên jinan û ekolojiyê têdikoşin – û ji bo vê yekê 15 sal in her roj jiyana xwe dixin metirsiyê. Û gava em bang li we dikin ku hûn protesto bikin, em dizanin ku protesto bi tenê tiştekî naguherîne. Divê em xwe birêxistin bikin, divê em karibin makîneya şer bidin rawestandin û sabote bikin. Divê em karibin pêşî li qezenckirina ji ser cesedên heval û hogirên me bigirin. Lê heke em êdî hêrs nebin, heke em êdî protesto nekin, heke em êdî li kolanan „Na!“-ya xwe li hember bêdengiya medyayê û derewên siyasetê neqêrin – hingê me winda kiriye. Em hemûyan.

Bimre hemû tîran, Jin, Jiyan, Azadî!

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