"Einen Monat lang durften wir bundesweit in mehreren Hackspaces zu Gast sein. Und wie uns diese Besuche umgehauen haben! So viele freundliche Begegnungen. So viele tolle Gespräche. So viele spannende Fragen."
Hier der ganze Artikel: https://bit.fau.org/2026/05/04/krasse-dreissig-tage-rueckschau-auf-aktionsmonat-chaos-trifft-die-fau/
Freie ArbeiterInnen Union – RSS
„Krasse dreißig Tage“
1. Mai mit der FAU
Hier findet Ihr uns am 1. Mai
In fast allen Städten, in denen FAU-Syndikate existieren, werden diese am 1. Mai auf Demonstrationen oder Gewerkschaftsfesten zu finden sein. Diese Terminsammlung ist definitiv unvollständig und wird fortlaufend ergänzt.
International
International sind wir mit 18 anderen Organisationen Teil des weltweiten Global Mayday-Bündnisses. Hier gehts zum Aufruf.
Aachen
- 11.30 Uhr Victoriastraße 18
- 12 Uhr Demobeteiligung ab DGB-Haus
- 15 Uhr Victoriastraße 18 - Grillen im Innenhof
Berlin
- 11 Uhr - Strausberger Platz: Klassenkämpferischer Block der DGB-Demo
- 13 Uhr - FAU-Lokal: 1. Mai-Grillen
- Aufruf hier
Bremen
Die FAU Bremen befindet sich im Aufbau. Ihr trefft sie am 1. Mai ab 10 Uhr auf dem Buchtstraßenfest.
Chóśebuz/Cottbus
Das Hinterland ruft! Infostand von 10-17 Uhr im Stadtzentrum.
Dresden
Vorab: Offener Jugendtreff der Schwarzen Rose / FAJ:
Am 27.4. ist wieder offener Jugendtreff! Wir treffen uns im FAU Lokal und werden gemeinsam ein Banner für den Jugendblock am 1.Mai malen. Ab 17 Uhr ist offen!
Aktionen am anarchistischen 1. Mai in Dresden
- 10:00 Uhr - Schlossplatz: kritische Begleitung DGB-Demo
- 12:00 Uhr – Wettiner Platz: Demonstration
- 14:00 Uhr – Jorge-Gomondai-Platz: Kundgebung mit Ständen und Workshops
- 19:00 Uhr – FAU Lokal (Bürgerstr. 52): Get together und FAU-Lokalgeburtstag
- Aufruf und Details

Dortmund und Duisburg
Unsere Treffpunkte im Ruhrgebiet:
Dortmund:
- 10:30 Uhr - Platz der alten Synagoge: Revolutionärer Block auf der DGB-Demo
- 14:00 Uhr - Union Salon: Straßenfest
- Aufruf und Details hier
Duisburg:
- 11:00 Uhr - Amtsgericht Hamborn: Teilnahme an DGB-Demo
- 14:00 Uhr - Syntopia: 1. Mai-Fest
- Aufruf und Details hier
Frankfurt/Main
Antiautoritärer und Sozialrevolutionärer Block auf der Demo
Freiburg
- 10:00 Uhr - Stühlinger Kirchplatz: FAU-Infostand
- 10:45 Uhr - Stühlinger Kirchplatz: Abschnitt basisdemokratischer Gruppen auf der Gewerkschaftsdemonstration| Motto: „Eure Aufrüstung ist unser Sozialabbau“
- 14:00 Uhr - Viertel „Im Grün“ (Adlerstraße): Selbstorganisiertes Straßenfest
- Details und Aufruf hier

Jena
Unter dem Motto „Keine Profite mit unserer Arbeit“ gehen wir am 1. Mai 2026 auf die Straße, denn Arbeitsplätze stehen unter Druck und die soziale Sicherheit wird systematisch infrage gestellt.
- 10 Uhr Johannisplatz Jena
- danach gemütliches Beisammensein im FAU-Lokal
- mehr Info
Hamburg
Die Schwarze Katze (Fettstraße 23) hat ab 11:00 Uhr den ganzen Tag für euch geöffnet.
11:00 – Gemeinsamer Brunch
18:00 – Warmes Abendessen
19:00 – Vortrag: Die FAU stellt sich vor
19:30 – Live-Musik, Zitate-Quiz, Spiele und mehr
Hannover
Demoblock der Freien Arbeiter*innen-Jugend und der FAU Hannover: Treffen 9:00 Uhr Nieschlagstraße 1b.
Kassel
Auf die Straße für soziale Gerechtigkeit, internationale Solidarität und das gute Leben für alle! Lauft mit uns zusammen im feministischen, emanzipatorischen, solidarischen Block – lasst uns gemeinsam kämpfen und unsere Stimmen erheben!
Köln
Am 1.Mai wollen wir, die FAU, gemeinsam mit euch den Kampftag der Arbeiter:innen feiern. Wir laden alle ein, die sich eine Welt jenseits von Herrschaft über Mensch und Natur wünschen.
- 12:00 Uhr - Hans-Böckler-Platz: antiautoritärer Block auf DGB-Demo
- 14:00 Uhr - Naturfreundehaus Köln Kalk: kinderfreundliches Straßenfest mit Essen und Infoständen
Lübeck
Föderale Selbstorganisation statt Staat und Klassenkompromiss – einen antiautoritären Sozialismus von unten aus erkämpfen!
Magdeburg
FAU Demo am 1. Mai Klasse. Kampf. Kultur.
1. Mai Demonstration der FAU Magdeburg 2026
- 10 Uhr – Thiemplatz
Aufruf hier
Diskussion zum 1. Mai am 27.4
Wir wollen nicht nur am 01. Mai auf die Straße gehen und uns gewerkschaftlich an unseren Arbeitsplätzen organisieren, sondern auch aktuelle politische Debatten führen.
Am kommenden Freitag (dem 24.04.26) wird es dazu als Input einen kurzen Rundumschlag zu aktuellen globalen, wie regionalen Entwicklungen geben – von den jüngsten Kriegen und den damit verbundenen Militarisierungstendenzen, über die wachsenden sozialen Ungleichheiten bis hin zur politischen Rechtsentwicklung. Und nicht zuletzt wollen wir dabei auch nach emanzipatorischen Alternativen Ausschau halten. Am Ende können wir dann entscheiden, welche Aspekte aus diesem Ensemble von Problemstellungen wir uns beim nächsten Mal näher anschauen wollen.
Die Veranstaltung steht allen solidarischen Kolleg:innen offen und es ist kein Vorwissen notwendig.
Marburg
- 10 Uhr Deserteur-Denkmal: Klassenkämpferischer Block auf der Demo
- 13 Uhr Infoladen Marburg: Die Demo ein wenig ausklingen lassen und uns feiern. Es gibt Musik, ein Mitbringbuffet (bringt gerne was zu essen mit ) und eine kleine Spielecke für Kinder.
Nürnberg
- Beteiligung an DGB-Demo
- Beteiligung am Straßenfest des revolutionären 1. Mai
Stuttgart
- 11:30 Beteiligung an DGB-Demo,
14:00 Maifest - Stadtteilzentrum Gasparitsch
17:00 Stadtteildemo
28.4.: Workers Memorial Day - IGG ruft zu Schweigeminute auf Arbeit auf.
Es gibt keine sichere Arbeit in Klimakatastrophe und Krieg!
Am 28. April ist der „Workers Memorial Day“ (WMD), der Tag, an dem wir der Opfer von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gedenken und gegen die Zustände protestieren, die zu ihnen führen. Auch wenn die Zahl der Todesopfer für Deutschland 2024 rückläufig war, sieht es für die Sicherheit in unserer Branche weiterhin nicht gut aus, v.a. auch global.
Was und Wann?
Wir rufen alle Kolleg:innen dazu auf, am 28. April gegen 12 Uhr, eine Schweigeminute in unseren Betrieben abzuhalten. Den ganzen Tag wollen wir dafür nutzen, mit unseren Arbeitskolleg:innen verstärkt über Arbeitsschutz ins Gespräch zu kommen. Bis zum 28. April freuen wir uns, wenn ihr uns Bilder und Texte mit euren Arbeitsschutz-Tipps zuschickt. Hier findet ihr grundsätzliche Informationen zur Meldung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten.
2024: 99 Tote, Todeszahlen rückläufig
Eine der wenigen guten Nachrichten zum Thema: Die Zahl der Todesfälle lag 2024, dem letzten Berichtszeitraum der Berufsgenossenschaft SVLFG, mit 99 Toten in den grünen Gewerken deutlich unter den Vorjahreszahlen (2021: 125, 2022: 117, 2023: 125).¹ Die Hälfte der tödlichen Unfälle entfiel dabei auf die Landwirtschaft, was bedeutet, dass hier immer noch jede Woche ein:e Kolleg:in sein:ihr Leben verliert. Der Anteil der Branchen Landwirtschaft, Gartenbau und Forst an der Gesamtheit der tödlichen Arbeits- und Wegunfälle liegt damit in Deutschland weiterhin bei knapp 20%.² Die Zahl der Gesamtunfälle in der Branche stieg sogar leicht auf 57.816, wobei die Dunkelziffer mit Sicherheit weit höher liegt. Noch größere Dunkelziffern dürfte es im Bereich der berufsbedingten Krankheiten geben. Nur ein Bruchteil von uns schafft es in den körperlich und psychisch anstrengenden Bereichen der Branche bis zur Rente. Obwohl bekannt ist, dass Burnouts, Depression etc. gerade in der Landwirtschaft immens verbreitet sind, die Suizid-Raten zu den höchsten gehören, fehlen diese psychischen Leiden in der Liste der Berufskrankheiten bis heute völlig.
Es gibt keine sichere Arbeit zwischen Bomben und Hurricanes
Weltweit sterben pro Jahr 2,9 Millionen Menschen an Arbeitsunfällen und berufsbedingten Krankheiten. Auch hier sind die gefährlichsten Branchen die grünen Gewerke (inklusive Fischerei) und das Baugewerbe.³ Doch auch Hunger, Krieg und die Auswirkungen der Klimakatastrophe treffen besondern die Kleinbäuer:innen und Landarbeiter:innen weltweit. Jedes Jahr sterben allein 9 Millionen Menschen an Hunger⁴, Hunderttausende an den Folgen von Krieg und Wetterextremen.
Auch wenn Medien und internationale Wirtschaftsenthausiast:innen immer wieder behaupten, wir würden einer besseren, weniger leidvollen Zukunft entgegen gehen, sehen die Prognosen doch wahrlich schlecht aus. Die Zahl der weltweit Hungernden nähert sich 1 Milliarde Menschen und steigt stetig an.⁵ Die Militarisierung beschleunigt sich rasant und wird durch zunehmende Verrohung gekennzeichnet.⁶ Immer offensiver wird dabei in militärischen Auseinandersetzungen auch die ökologische Grundlage ganzer Regionen in Ökoziden vernichtet, bspw. von der Türkei und den USA.⁷ Bodendegeneration, Aufrüstung, Ökozide, internationale Blockkonflikte, Wetterextreme – das alles lässt keine Sicherheit für unsere Kolleg:innen weltweit zu.
Schweigeminute – Wie gehst du es an?
Wenn du eine Schweigeminute bei dir im Betrieb anstoßen willst, geht das am besten, wenn du dir eine:n Kolleg:in suchst, um es gemeinsam anzubringen. Manche von uns finden es auch hilfreich, sich vorher in der Gewerkschaft darüber auszutauschen. Es kann sinnvoll sein, den Gedenktag im Voraus schon einmal anzusprechen, entweder an einem passenden Moment in der Mittagspause oder über eine Chatgruppe. Erinnere am besten am Tag vorher nochmal daran, dann sind die Kolleg:innen mental im Idealfall schon darauf eingestellt und du musst vielleicht nicht allein die Situation herstellen.
Im Betrieb sah die Schweigeminute bei uns ganz unterschiedlich aus. Auf einem Gründach unterbrachen die Kolleg:innen bspw. einfach die Arbeit und setzen sich schweigend auf die Dachbrüstung, um nachzudenken. In einem Gemüsebaubetrieb wurde in der Mittagspause erst geschwiegen und danach gemeinsam über Arbeitsschutz und erlebte Unfälle diskutiert. Eine weitere Möglichkeit wäre, eine Grußbotschaft an Kolleg:innen in anderen Ländern zu senden. Wie ihr den Workers Memorial Day auch begeht – am wichtgisten bleibt, aufeinander aufzupassen.
Passt aufeinander auf – global und jeden Tag!
Die meisten tödlichen Unfälle passieren unseren älteren Kolleg:innen. Der Weg bis zur Rente ist lang und wer versucht mit 50 oder 60 noch mit den jüngeren Kolleg:innen mitzuhalten, kommt schneller unter die Räder. Achtet darauf, wer welche Arbeit wie gut wegsteckt, rotiert und unterstützt ältere Kolleg:innen sowie Unerfahrene.
Zu Unfällen kommt es oft bei Tätigkeiten, die wir schon tausendmal ausgeführt haben, vor allem in der Hochsaison und kurz vor Feierabend. “Ich mach nur noch schnell!” sind vermutlich die häufigsten letzten Worte in unserer Branche. Habt die Tagesform eurer Kolleg:innen auf dem Schirm, schickt sie in die Pause. Es ist immer besser etwas Arbeit bleibt liegen, als wir bleiben liegen. Etabliert eine Kultur in euren Betrieben, in der es okay ist, Schwäche zu zeigen. Wenn Kreislauf oder Regelschmerzen ablenken, gehören wir nicht auf Maschinen, Leitern oder in eine Kuhhorde.
Allgemein: Die meisten Todesfälle passieren in Zusammenhang mit Schleppern, anderen schweren Maschinen, Leitern, Bäumen und großen Tieren wie Pferde und Kühe. Haltet euch bewusst, dass dies gefährliche Arbeitsfelder sind, bei denen es volle Konzentration braucht.
Als Gewerkschaft fordern wir in allen Betrieben die Einhaltung des gesetzlichen Arbeitsschutzes, das Stellen qualitativ hochwertiger Schutzausrüstung, Weiterbildungen in Sachen Arbeitsschutz, die Verteilung körperlich verschleißender Tätigkeiten auf die Belegschaft und das verbriefte Recht auf Arbeitsverweigerung bei Selbstgefährdung. In der Gewerkschaft bilden wir uns fort, stärken uns den Rücken und setzen Forderungen durch. Solidarische Kolleg:innen sind – unserer Erfahrung nach – immer der beste Arbeitsschutz.
Aber abseits dieser täglichen Kämpfe vor der Haustür müssen wir eben auch die globalen Ungerechtigkeiten und Verwerfungen im Blick behalten. Es ist absehbar, dass Kriege, Umweltzerstörung und Hunger, die oft genug von Deutschland und seinen Verbündeten ausgingen, nicht ewig an den Grenzen halt machen werden. Es gibt keine sicheren Arbeitsplätze auf einem zerstörten Planeten. Arbeitsschutz heißt daher auch immer, besser heute als morgen ökologische und humanistische Alternativen zum Kapitalismus aufzubauen und durchzusetzen.
Quellen
¹ Siehe Bericht von “agrar heute” und von “top agrar”.
² Quelle DGUV Pressemitteilung
³ Quelle International Labour Organisation der UN
⁴ Laut World Food Programme
⁵ Quelle: Weltagrarbericht
⁶ Als ein Beispiel kann der Gaza-Konflikt gelten, bei dem laut israelischen Militärquellen mindestens 83% zivile Opfer billigend in Kauf genommen werden. Zur Rolle westlicher KI-Konzerne bei diesem Völkermord siehe auch der Talk “Programmierte Kriegsverbrechen”. Seit dem Beginn des Gaza-Krieges als Reaktion auf das menschenverachtende Massaker vom 7. Oktober 2023 hat Deutschland übrigens Rüstungsexporte im Wert von 485 Millionen Euro nach Israel genehmigt. Quelle: taz.
⁷ Zur den Verbrechen der Türkei siehe bspw. den Kurdistan-Report. Zu den ökologischen Folgen des aktuellen Iran-Krieges hier ein anschauliches Video des ZDF zu den ökologischen Folgen moderner Kriegsführung.
Artikel über tödliche Arbeitsunfälle im letzten Jahr
- März 25, Nienburg, von Maschine beim Abladen begraben Arbeitsunfall in Wagenfeld: Mann stirbt auf Bauernhof
- WMD 25, Hessen, beim Rangieren von Hänger überrollt Tödlicher Arbeitsunfall auf Bauernhof: Landwirt (34) stürzt von Heukran | agrarheute.com
- Mai 25, Schweiz, Sturz von Heukran Tödlicher Arbeitsunfall auf Bauernhof: Landwirt (34) stürzt von Heukran | agrarheute.com
- Mai 25, Schwarzwald, Bauer bei Waldarbeiten von eigenem Traktor überrollt Tragischer Arbeitsunfall: Landwirt (60) im Wald von Traktor überrollt | agrarheute.com
- Mai 25, Schrottmischer gerät an Stromleitung, LKW brennt aus Laub: Tödlicher Betriebsunfall: Landwirtschaftliche Maschine brennt komplett aus
- Oktober 25, bei Wartungsarbeiten von Rundballenpresse erschlagen 42-Jähriger sofort tot: Landwirt aus Ottenschlag von Rundballenpresse erschlagen – Zwettl
- November 25, Österreich, beim Entladen von Metallteil erschlagen Tödlicher Arbeitsunfall in Niederösterreich: Landwirt (46) stirbt
- November 25, Altröttig, tödlicher Unfall mit Kühen Arbeitsunfall: Kühe verletzen 76-jährigen Landwirt in Oberbayern tödlich | DIE ZEIT
- Dezember 25, MV, Absturz in Biogasanlage Tragischer Arbeitsunfall: Tödlicher Sturz in Biogasanlage in MV
- Februar 26, Burgenlandkreis, von Strohballen erschlagen Tödlicher Arbeitsunfall: Mann stirbt bei Unfall in landwirtschaftlichem Betrieb in Nessa
- Januar 26, bei Kranarbeiten eingequetscht Tödlicher Unfall: 33-Jähriger eingeklemmt – Der Schweizer Bauer
- März 26, Niederösterreich, Sturz in Maschine bei Fütterung: Tödlicher Arbeitsunfall in Waidhofen/Ybbs: 34-Jähriger stürzt in Futtermischwagen
- März 26, Niedersachsen, von umstürzender Maschine eingeklemmt 61-Jähriger in Niedersachsen bei Arbeitsunfall von Maschine eingeklemmt und gestorben | STERN.de
Global May Day 2026
Die FAU ist Teil des Global Mayday Bündnisses - 18 Gewerkschaften weltweit rufen zum 1. Mai auf: 'One World - One Struggle' - für die internationale Einheit der Arbeiter:innenklasse - Kein Krieg zwischen den Nationen und kein Frieden zwischen den Klassen!
„Unser siegreicher Schlachtruf
lautet: Wir wollen nur die Erde!“
– James Connolly, We Only Want the Earth (1907)
Weltweit setzt sich der unaufhaltsame Niedergang des Kapitalismus fort. Und weltweit erhebt der Autoritarismus erneut sein Haupt. Von der Unterdrückung von Antifaschist*innen über die brutalen Kriege gegen Genoss*innen in Rojava und Myanmar bis hin zu den jüngsten Angriffen auf die Gen Z in Indonesien, Kenia, Madagaskar, Nepal und Togo. Es scheint, als würden die reaktionären Kräfte alles in ihrer Macht Stehende versuchen, um die Hoffnung auf eine bessere, gleichberechtigtere und freie Welt zu zerstören. Der Aufstand in Bangladesch im Juli 2024 kann kritisch als ein Moment des Massenkampfes beschrieben werden, in dem die Klasse der Lohnabhängigen große Opfer gebracht hat. Doch seine Folgen offenbaren eine widersprüchliche Realität: den Aufstieg islamistischer Fanatiker und die anhaltende Präsenz imperialistischer Kräfte, die auch nach dem Aufstand weiterhin Arbeiter*innen unterdrücken und töten. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit für Lohnabhängige, autoritären Entwicklungen stets kritisch gegenüberzustehen und sich weiter zu organisieren.
Autoritarismus bedeutet nicht nur staatliche Gewalt und Militarismus, sondern umfasst auch Ideologien der Ungleichheit wie Rassismus, Sexismus, Transphobie, Nationalismus, Klassismus und Chauvinismus. Es sind somit soziale, kulturelle, politische und wirtschaftliche Phänomene, gegen die wir gemeinsam Widerstand leisten.
Wir beobachten, wie die Einführung sogenannter Labour Codes in Südasien die wirtschaftliche Liberalisierung und Investitionen priorisieren. Es werden die Lebens- und Arbeitsverhältnisse von Arbeiter*innen nicht verbessert und ausbeuterische Verhältnisse eher zementiert.
Wir beobachten eine zunehmende Militarisierung von Konflikten weltweit. Überall erhöhen Regierungen ihre Militärausgaben auf Kosten der sozialen Sicherheit. Jeder Krieg, den Nationalstaaten und ihre stellvertretenden Proxies erklären, ist ein Angriff auf die Klasse der Arbeiter*innen. Schließlich sind es diese, die für geostrategische, imperialistische und kapitalistische Interessen traumatisiert und auf den Schlachtfeldern getötet werden. Es schmerzt uns, das anhaltende Leid und die Morde in Regionen wie Kongo (DRK), Gaza, Myanmar, Rojava, Sudan, Tigray und Ukraine mitanzusehen.
Wir sind jedoch keine Opfer. Unsere Ideen lassen sich nicht so leicht auslöschen. Der 1. Mai ist unsere Gelegenheit, weltweit zusammenzustehen und gegen Kapital und Empire zurückzuschlagen.
Der 1. Mai ist unser Tag. Es ist unser Tag, um die herrschende Klasse und die Schläger, die sie beschützen, daran zu erinnern, dass sie in der Unterzahl sind und auf die eine oder andere Weise von der Bühne der Geschichte verschwinden werden. Es ist unser Tag, um uns daran zu erinnern, dass wir, die Arbeiter*innen der Welt, die Macht haben und die Erde erben werden. Schon bald, wird der jahrhundertelange Klassenkampf enden und die vereinten Arbeiter*innen der Welt werden siegreich sein.
An diesem 1. Mai legen wir einen besonderen Fokus auf den Kampf der Arbeiter*innen auf den Teeplantagen in Bangladesch. Seit Generationen leiden sie unter systematischer Diskriminierung und Ausbeutung. Um für bessere Bedingungen und perspektivisch die Befreiung von kapitalistischer Ausbeutung zu kämpfen, organisierten einige von ihnen letztes Jahr die 1. landesweite Konferenz des Tea Workers’ Trade Union Center (TWTUC) in Sreemangal. Wir werden unsere Aktionen am 1. Mai miteinander verbinden, indem wir das gemeinsame Symbol auf unseren Postern und Bannern zeigen und den Kampf der Teearbeiter*innen für ein Leben in Würde hervorheben!
Von Kontinent zu Kontinent sind lohnabhängige Menschen ähnlichen Mustern der Ausbeutung, Marginalisierung und Unterdrückung ausgesetzt. Unser Kampf beschränkt sich daher nicht auf nationale Grenzen – er ist Teil des umfassenderen Kampfes für die internationale Einheit der Klasse der Arbeiter*innen und ein Leben in Würde für alle. Wir sind überzeugt, dass die Befreiung unserer Klasse nicht isoliert erfolgen kann. Wahre Freiheit ist nur durch die Einheit und Solidarität aller unterdrückten, ausgebeuteten und kämpfenden Arbeiter*innen weltweit möglich.
Jeder Tag soll ein May Day sein. Indem wir uns an unseren Arbeitsplätzen organisieren, Verbindungen zu unseren Genoss*innen auf der ganzen Welt aufbauen und bei jeder Gelegenheit gegen Kapital und Empire vorgehen.
Arbeiter*innen aller Länder, vereinigt euch!
Kein Krieg zwischen den Nationen und kein Frieden zwischen den Klassen!
#1world1struggle
#globalmayday26
...wieder DA!
Die 'Direkte Aktion' ist seit 1978 die Zeitung der FAU. Seit letztem Jahr gibt es wieder eine Online-Redaktion. Der Haken: Die Seite wurde gekapert und musste neu aufgesetzt werden. Hier ist sie in neuem Gewand: www.direkteaktion.org
Umfrage: Welche Gewerkschaft brauchen SoLaWis?
Hey Kolleg:innen! Ihr lohnarbeitet in einer oder in mehreren solidarischen Landwirtschaften? Dann würden wir uns freuen, wenn ihr uns 10 Minuten eurer Zeit schenkt.
Aus einer Umfrage von 2024 wissen wir leider, dass solidarische Landwirtschaft nicht immer gleich solidarische Arbeitsbedingungen bedeutet, auch wenn das SoLaWi-Konzept durchaus das Zeug dazu hat. Viele Kolleg:innen berichten von Geldsorgen, Stress, Unterbesetzung, prekärer Ausbildung und Arbeitsunfällen. Trotzdem sehen die meisten ihre SoLaWi nicht als irgendeinen Job sondern auch als gesellschaftliches Projekt für Ernährungssouveränität und ein anderes Wirtschaften.
Wir wollen von euch wissen: Was für eine Gewerkschaftsarbeit braucht die SoLaWi-Bewegung? >> Hier gehts zur Umfrage. << Leitet die Umfrage gern weiter. Sie läuft bis zum 30. Juni.
Wir sind die Initiative Grüne Gewerke (IGG-FAU), wir bauen eine neue, basisdemokratische Gewerkschaft in Landwirtschaft, Gartenbau, Forst und Umweltberufen auf. Wir sind Beschäftigte wie ihr und haben keine bezahlten Funktionär:innen sondern organisieren uns aus der eigenen Arbeitserfahrung heraus. Wir wollen nicht einfach “nur” unsere Jobsituation verbessern sondern auch gemeinsam für eine postkapitalistische Wirtschaft, Ernährungssouveränität und eine ökologische Agrarwende streiten. Kollektivbetriebe und SoLaWis sind für uns wichtige Bausteine auf diesem Weg. Gerade deswegen sind wir aber der Meinung, dass die Arbeitsbedingungen auch in diesen Bereichen stimmen müssen, damit wir nachhaltig und langfristig in ihnen arbeiten können.
Von unseren Genoss:innen in Myanmar
Trotz Kampf im Bürgerkrieg gegen die Putschist:innen hat der mit uns befreundete Gewerkschaftsverband FGWM (Textilarbeiter:innen, Bahnbedienstete und Landwirtschaft) aus Myanmar zum 8. März 7 Punkte für Menstruationsgerechtigkeit vorgelegt:
- Bereitstellung von Hygieneartikeln (Menstruationsprodukten) am Arbeitsplatz kostenlos zur Verfügung gestellt wer
den (oder) die Kosten für Hygieneartikel als Bonus in ihren Löhnen enthalten sind. - Weiblichen Arbeitnehmerinnen wird während ihrer Menstruation bezahlter Urlaub gewährt.
- Verringerung der Arbeitsbelastung weiblicher Arbeitnehmerinnen während der Schwangerschaft und Menstruation sowie Einstellung einseitiger Leistungsbewertungen.
- Bereitstellung der notwendigen Gesundheitsversorgung für weibliche Arbeitnehmerinnen am Arbeitsplatz und besondere Betreuung während der Menstruation.
- Zusätzliche Vergütung für Verhütungsmittel und Familienplanung.
- Sicherstellen, dass Toiletten, Trinkwasser, Handseife und Abfallbehälter für Hygieneartikel und andere Abfälle jederzeit sauber gehalten werden.
- Es darf keinerlei Einschränkungen für Toilettenpausen geben, einschließlich der Verwendung von Kartensystemen.
„Menstruationsblut ist kein „unreines Blut” aber es ist das „lebensspendende Blut” und ein „Symbol der Gesundheit”, das die Menschheit erhält. Wir werden die Darstellung von Menstruationsblut als „schmutzig/etwas, wofür man sich schämen muss” durch das patriarchalische System hinterfragen und aufbrechen. Wir werden diese Konditionierung hinterfragen und aufbrechen.“
Chaos+ trifft die FAU - Aktionsmonat der Brancheninitiative IT
Von Kündigungen und psychisch belastenden Arbeitsbedingungen über Sicherheitsprobleme durch schlechte Entscheidungen der Chef*innen bis hin zu allgemeiner Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit ist auch in im Tech-Sektor alles dabei, was auch in anderen Branchen existiert. Und es scheint sich sogar weiter zu verschlimmern.
Die Chaos-Szene, also alle die sich formal oder lose der Community um den Chaos Computer Club und seine internationalen Geschwisterorganisationen zugehörig fühlen, beschäftigt sich schon seit ihrer Entstehung mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von Technik und kritisiert dabei immer wieder gegebene Machtverhältnisse.
Wir als FAU sehen viele Überschneidungen mit unseren Prinzipien u.a. wenn man die Hack-Ethik vergleicht: Zum Beispiel „Mißtraue Autoritäten – fördere Dezentralisierung.“ oder dem Anspruch dass alle an Technik und somit an Gesellschaft nicht nur teilhaben, sondern auch in den Zustand versetzt werden sollen, sie zu erforschen, davon zu lernen und diese herrschaftsfrei zu verändern.

Aus diesem Grund wollen wir unsere über die Jahre hinweg aufgebauten Verbindungen in die Chaos-Szene nun verstärken und kommen direkt bei euch vorbei: Im Aktionsmonat April 2026 kommen wir unter dem Titel „Chaos+ trifft die FAU“ bundesweit zu euch in die Hack- und Makespaces, um euch kennenzulernen, mit euch zu diskutieren und die Kräfte zu bündeln, um die aktuellen Verhältnisse nicht nur auf der Arbeit zu verändern. Das „+“ steht hierbei für alle Technikvereine und -orte, die auch über die Chaos-Szene hinaus Interesse haben.
Wenn ihr wissen wollt, wann wir bei euch in der Nähe sind, dann schaut ab heute immer wieder bis April in unseren Veranstaltungskalender auf bit.fau.org. Wir sollen auch bei euch vorbei kommen? Gerne! Kontaktiert dazu einfach spätestens bis zum 16. März 2026 eure FAU in eurer Nähe.
Auf die Straße zum internationalen feministischen Kampftag!
Wird fortlaufend ergänzt.
Streik-Broschüre: Streiken ist unser gutes Recht
Audio: Anarchosyndikalismus und Feminismus
Aachen: Heraus zum feministischen Kampftag
Wir wollen den 8. März gemeinsam verbringen. Dazu treffen wir uns um 10:00 Uhr zum gemeinsamen Frühstück im Infoladen (Bismarckstraße 37), um dann um 13:00 Uhr zur Demonstration zum feministischen Kampftag zu gehen.
Parallel findet in unserem Raum in der Viktoriastraße 18 eine Ausstellung „polychrom femina“ statt. Schaut auch da gerne vorbei.
Aschaffenburg: Feministischer Streik – Input & Austausch

Dresden: Feministische Aktionen um den 8. März in Dresden

Um den feministischen Kampftag am 8. März findet wieder eine ganze Reihe Veranstaltungen statt.
Wir weisen hier noch mal auf unsere Broschüre zum politischen Streik (PDF) hin. Anders als oft verbreitet ist politischer Streik in Deutschland nämlich nicht verboten – aber er braucht natürlich trotzdem Organisation und Vorbereitung.
Wir sammeln hier einen kleinen Überblick
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7. März, 17 Uhr, FAU Lokal Bürgerstraße 52 – Film + gemeinsamer Linoldruck / AG Fem (FAU Dresden)
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8. März, 14 Uhr, am Kulturpalast, Demo “Feministisch, kämpferisch, international – gegen Ausbeutung und Unterdrückung überall!” / E*Vibes
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9. März, 10 Uhr, Alaunplatz, feministischer Schulstreik / Schüler:innengewerkschaft Schwarze Rose (FAU Dresden)
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9. März, 16-18 Uhr, Postplatz, Kundgebung Frauenstreikt / Töchterkollektiv
Freiburg: Raus auf die Straße zum internationalen feministischen Kampftag am 8. März!
Der 8. März ist der internationale feministische Kampftag. Auf der ganzen Welt gehen feministische und queere Gruppen auf die Straße, um für ihre Rechte einzustehen und gegen patriarchale Herrschaft zu demonstrieren.
Der diesjährige 8. März steht unter dem Motto „Jin Jiyan azadi – Internationale feministische Kämpfe verteidigen“ und legt einen Schwerpunkt auf Kurdistan, auf Rojava (Nordsyrien) und Rojhilat (Westiran)
8. März um 16.30 Uhr: Kundgebung mit anschließender Demonstration.
9. März: Am 9. März findet der Frauen*streik, ein politischer Aktionstag gegen Ungleichheit, Gewalt und die systematische Abwertung von Sorge- und Care-Arbeit statt. Während antifeministische und rechte Kräfte versuchen, Gleichberechtigung zurückzudrehen, geschlechtliche Vielfalt anzugreifen und demokratische Errungenschaften auszuhöhlen, wird an diesem Tag ein sichtbares Zeichen gesetzt.
Die FAU Freiburg ruft ihre Mitglieder und FreundInnen zur Beteiligung auf.
Köln: Unser Programm zum 8. März!
Anlässlich des feministischen Kampftages wollen wir zusammenkommen und laden euch herzlich ein:
Samstag, 07.03., 20:00 Uhr: FLINTA* ONLY Lagerfeuer - Wir wollen das Patriarchat abfackeln und uns gemeinsam auf den feministischen Kampftag einstimmen. Bei Getränken und Snacks möchten wir mit euch zusammen singen und in den Austausch kommen, über Patriarchat, FLINTA*-Sein und feministische Solidarität.
Sonntag, 08.03., 12:00 Uhr: Soli-Suppe für Alle - Spart euch am feministischen Kampftag das Kochen und Spülen zu Hause! Gesellt euch lieber zu uns ins NFH Kalk, damit wir uns gemeinsam stärken und gesammelt weiter zu Demo ziehen können.
Auch Nicht-Mitglieder sind bei beiden Veranstaltungen herzlich willkommen!
PM: Landarbeits-Gewerkschaft: Kein Spargel für die CDU!
Am 26. Februar 2026 stimmte der CDU-Parteitag in Stuttgart laut Medienberichten¹ einstimmig für einen Antrag, der ausländischen Saisonkräften den Mindestlohn versagen soll. Das ist ein Angriff auf das Lohnniveau aller Beschäftigten in der Branche. Die Gewerkschaftsinitiative IGG-FAU verurteilt diesen neuerlichen Vorstoß und droht mit bundesweiten Aktionen. Sie fordert schon seit 2025 15€ Mindestlohn für alle Beschäftigten der Branche.²
Jasmin Hofer, eine Sprecherin der IGG: „Die CDU profiliert sich mit den Angriffen auf Renteneintrittsalter, 8-Stunden-Tag, Teilzeit-Regelungen, Krankschreibungen, Erwerbslosen-Rechte uvm. zunehmend als eine Partei gegen die Rechte aller abhängig Beschäftigten. Nun sollen deutsche gegen ausländische Arbeiter:innen ausgespielt werden. Doch sinkt der Lohn für die einen, sinkt das Lohnniveau erfahrungsgemäß für alle. Übrigens in der Branche, die uns ernährt und in der permanent über Fachkräftemangel geklagt wird.“
„Letztlich sollte niemand, der für diesen Antrag gestimmt hat, noch Spargel oder Erdbeeren zu kaufen bekommen“, so Hofer, „vorerst planen wir aber zunächst andere gewerkschaftliche Kampagnen gegen die Partei. Auch die SPD als Koalitionspartner behalten wir natürlich im Auge.“
Vor allem migrantische Saisonarbeitskräfte machen etwa ein Drittel der landwirtschaftlichen Beschäftigten in Deutschland aus. Sie arbeiten vor allem in arbeitsintensiven Sonderkulturen und kleinen bis mittelgroßen Landwirtschaftsbetrieben. Sie gehören schon jetzt zu der Berufsgruppe mit der schlechtesten Bezahlung, den längsten Arbeitstagen, sowie den meisten (oft auch tödlichen) Unfällen.³ Die IGG fordert eine komplette Angleichung der Arbeitsverhältnisse für migrantische Saisonkräfte u.a. hinsichtlich Sozialversicherung, Löhnen und Arbeitsrechten. In ihrem betrieblichen Grundsatzpapier hat die Gewerkschaft im Mai 2025 per Urabstimmung den Kampf für 15€ als Lohnuntergrenze für alle Beschäftigten in den Bereichen Gartenbau, Forst, Landwirtschaft und Umweltberufe beschlossen.
² Hier sind die betriebspolitischen Forderungen der IGG zu finden: https://gruene-gewerke.fau.org/?page_id=426
³ Im Jahr 2021 und 2023 verloren 125 Kolleg:innen in den Grünen Gewerken ihr Leben, 2022 waren es 117. https://www.wochenblatt-dlv.de/feld-stall/landtechnik/toedliche-unfaelle-landwirtschaft-landwirte-wissen-muessen-579569
Bildquelle: https://pxhere.com/de/photo/987956


