Von unseren Genoss:innen in Myanmar

Trotz Kampf im Bürgerkrieg gegen die Putschist:innen hat der mit uns befreundete Gewerkschaftsverband FGWM (Textilarbeiter:innen, Bahnbedienstete und Landwirtschaft) aus Myanmar zum 8. März 7 Punkte für Menstruationsgerechtigkeit vorgelegt.

Trotz Kampf im Bürgerkrieg gegen die Putschist:innen hat der mit uns befreundete Gewerkschaftsverband FGWM (Textilarbeiter:innen, Bahnbedienstete und Landwirtschaft) aus Myanmar zum 8. März 7 Punkte für Menstruationsgerechtigkeit vorgelegt:

  1. Bereitstellung von Hygieneartikeln (Menstruationsprodukten) am Arbeitsplatz kostenlos zur Verfügung gestellt wermyanmarden (oder) die Kosten für Hygieneartikel als Bonus in ihren Löhnen enthalten sind.
  2. Weiblichen Arbeitnehmerinnen wird während ihrer Menstruation bezahlter Urlaub gewährt.
  3. Verringerung der Arbeitsbelastung weiblicher Arbeitnehmerinnen während der Schwangerschaft und Menstruation sowie Einstellung einseitiger Leistungsbewertungen.
  4. Bereitstellung der notwendigen Gesundheitsversorgung für weibliche Arbeitnehmerinnen am Arbeitsplatz und besondere Betreuung während der Menstruation.
  5. Zusätzliche Vergütung für Verhütungsmittel und Familienplanung.
  6. Sicherstellen, dass Toiletten, Trinkwasser, Handseife und Abfallbehälter für Hygieneartikel und andere Abfälle jederzeit sauber gehalten werden.
  7. Es darf keinerlei Einschränkungen für Toilettenpausen geben, einschließlich der Verwendung von Kartensystemen.

„Menstruationsblut ist kein „unreines Blut” aber es ist das „lebensspendende Blut” und ein „Symbol der Gesundheit”, das die Menschheit erhält. Wir werden die Darstellung von Menstruationsblut als „schmutzig/etwas, wofür man sich schämen muss” durch das patriarchalische System hinterfragen und aufbrechen. Wir werden diese Konditionierung hinterfragen und aufbrechen.“