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FAU - 06.08.02It´s time to Organize!Hier findest du die Basic-Infos, wenn du bei der Freien Arbeiter und Arbeiterinnen Union mitmachen möchtest. Die FAU ist eine Gewerkschaft nach anarcho-syndikalistischen Prinzipien, d.h. sie basiert auf basisdemokratischen Vereinigungen, lokal, in der Branche und im Betrieb, die sich zusammen mit anderen Gewerkschaften (=Syndikate) in der FAU zusammenschließen. Welche Voraussetzungen sind denn wichtig? Wie und wo kann ich denn eintreten? Ganz einfach! Trete in Kontakt zur nächstgelegenen lokalen Gruppe bzw. einem passenden Branchensyndikat. Die Mitglieder vor Ort werden Dir weiterhelfen. Dort kannst Du auch in die FAU eintreten. In meiner Stadt gibt es noch keine FAU! Was nun? Wie siehts denn finanziell aus? Wie hoch ist denn der monatliche Beitrag? Der Basismitgliedsbeitrag beträgt 7 Euro im Monat bzw. 6 Euro im Osten, in manchen Syndikaten 1% vom Nettolohn. Dies wird, wie viele andere Dinge auch, lokal geregelt. Mitglieder die sich in Haft befinden sind für diese Zeit vom Beitrag befreit. Ich habe noch weitere Fragen! Für weitere Fragen, nähere Informationen, Unterstützung vor Ort sowie Termine der Regionaltreffen wendest Du Dich am besten an die nächstgelegene FAU oder an die Geschäftskommission: geko(a)fau.org. Informationen in Textform Grundlagentexte der FAU Hintergrundmaterial IAA Bei der Freien Arbeiterinnen und Arbeiter-Union (FAU) mitzumischen, bedeutet sich im eigenen Alltag für konkrete Verbesserungen einzusetzen. Es ist die Selbstorganisation von Arbeiter/innen, Angestellten, Auszubildenden (im Betrieb, an der Uni, in der Schule), Jobber/innen, Erwerbslosen und Praktikant/innen, also von Menschen, denen nichts anderes übrig bleibt, als ihre Arbeitskraft (manchmal sogar kostenlos!) zu verkaufen oder die als vermeintlich Überflüssige an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden (sollen). Wir orientieren uns in Arbeitskämpfen und generell an basisdemokratischen Prinzipien wie Vollversammlungen und jederzeitiger Abwählbarkeit von Delegierten, sowie an den konkreten Bedingungen und Bedürfnissen vor Ort und im Betrieb. Ohne hauptamtlichen Funktionärsapparat, aber mit sinnvoller Aufgabenverteilung, können sich alle zu jeder Zeit aktiv einbringen und die Gewerkschaftsarbeit mitbestimmen. Dabei kommt auch die gesamtgesellschaftliche Perspektive nicht zu kurz: um die Voraussetzungen für ein Leben zu schaffen, in dem wir nicht mehr gezwungen sein werden, uns jeden Tag nach den Bedürfnissen des kapitalistischen Marktes auszurichten, sondern - selbstbestimmt und solidarisch - an unseren eigenen Bedürfnissen. |



