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IT´S TIME TO ORGANIZE

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation, die aus lokalen Syndikaten und Gruppen besteht. Wo es welche gibt, erfährst du im Verzeichnis vor Ort oder im Betrieb.
Infos wie Du bei uns mitmachen kannst, findest Du in unseren Statuten und bei Über uns

 

FAU-NEWS AUF DEN SCHREIBTISCH?

Du willst die jeweils 10 aktuellsten Meldungen von www.fau.org immer aktuell auf dem Schreibtisch haben oder sie in deine eigene Website einblenden? Kein Problem mit unserem RSS-Newsfeed

 



 

OPEN SOURCE

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OG - 16.12.17 von faumd3 (edit faumd7)

FAU Magdeburg

email: faumd@fau.org

Post an: FAU, c/o Infoladen Salbke, Alt Salbke 144, 39122 Magdeburg

facebook: FAU Magdeburg

Offener Stammtisch jeden ersten Donnerstag im Monat ab 20 Uhr im "Nachdenker", Olvenstedter Straße 43, MD-Stadtfeld

Unser (vorläufiges) Selbstverständnis als lokale FAU-Gruppe Magdeburg findest du auf der folgenden Seite.

Selbstverständnis der FAU Magdeburg

Nix los in Magdeburg?

ES könnte so schön sein: die Produktivität steigt und steigt, immer weniger Arbeit wird eigentlich benötigt, um ein menschenwürdiges Leben für alle zu garantieren. Und dennoch haben wir immer mehr Stress: entweder wir werden auf Arbeit verheizt, in der Schule oder Uni für den Überlebenskampf gedrillt oder auf den Ämtern schikaniert. Das Leben der meisten Menschen ist von Angst bestimmt - der Angst, den Job zu verlieren, allein zu sein, den Anschluss zu verpassen.
Als Entschädigung dafür dürfen wir - sofern wir ein erträgliches Einkommen haben - uns immer mal wieder irgendwelchen Scheiß kaufen, der meist nur dazu dient, sich selbst oder den Nachbarn "Erfolg" vorzugaukeln.
Nüchtern betrachtet dürfte klar sein: SIE haben uns in Wirklichkeit nicht viel mehr zu bieten, als den ewigen Kreislauf von Malochen-Fernsehen-Schlafen und ab und an ein paar Wochen animierte Verwahranstalt auf Mallorca.

WIR - eine noch kleine Gruppe von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen (vom Azubi und Studenten bis hin zum Langzeitarbeitslosen und Vollzeitmalocher) - haben uns zu einer Ortsgruppe der Freie ArbeiterInnen Union (FAU) zusammengeschlossen, weil wir der Meinung sind, dass das bestehende - ebenso unsinnige wie menschenverachtende - System einer organisierten Gegenwehr bedarf. Wir sind der Meinung, dass politische Feierabendaktivitäten wie auch Ein-Punkt-Bewegungen nicht ausreichend sind, wenn wir die heutigen Herrschaftsstrukturen ernsthaft in Frage stellen wollen. Die FAU versucht daher, den Widerstand dort zu organisieren, wo wir selbst am meisten betroffen sind: auf Arbeit, dem Arbeits- bzw. Sozialamt, der Uni oder dem ganz alltäglichen Lebensumfeld im Stadtteil.
Die FAU versteht sich als eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft - ohne Funktionäre und fette Kassen, aber mit dem unbedingten Willen zur Solidarität und dem Ziel der Überwindung des Kapitalismus. Die Entwicklung des DGB hin zu einem "ADAC für Arbeiter" steht in einem eklatanten Widerspruch zur ursprünglichen Zielsetzung von Gewerkschaften. Gewerkschaftliche Organisierung muss Eigeninitiative möglich machen und sie nicht ersticken. Eine Gewerkschaft sollte den Rahmen für soziale Kämpfe auf allen Gebieten bieten. Betriebsarbeit ist für uns nur ein Aspekt gewerkschaftlicher Arbeit und die freie Gesellschaft vor allem auch eine Kulturfrage. Gewerkschaften müssen, wenn sie das Übel an der Wurzel packen wollen, die herrschenden Macht- und Eigentumsverhältnisse in Frage stellen, anstatt sie zu zementieren. Nur eine solche Gewerkschaft wird in der Lage sein, dem Klassenkampf von oben die entsprechende Antwort zu liefern. Die FAU ist ein Versuch, so etwas aufzubauen.

Soviel der großen Worte - wie setzen wir diese Ansprüche konkret um? Bisher haben wir z.B. versucht, das zarte Pflänzchen sozialer Gegenwehr in Magdeburg zu unterstützen. Wir haben uns an den Mobilisierungen zur Demo am 3.4. in Berlin (und natürlich an der Demo selbst) und an der 1.-Mai-Kundgebung in Dessau beteiligt und wir arbeiten auch am hiesigen Sozialforum mit. Außerdem waren auf dem jüngsten Ostermarsch in die Colbitz-Letzlinger Heide vertreten und haben die NichtwählerInnen-Wahlsieg-Party zu den Kommunal-/Europawahlen mit organisiert. Bei verschiedenen Aktionen, wie z.B. dem Umsonstkino, sind wir mit eigenen Infoständen vertreten.

Künftig möchten wir uns verstärkt mit Fragen des Arbeits- und Sozialrechtes beschäftigen, um uns selbst und unseren FreundInnen bei Auseinandersetzungen mit dem Chef oder der Sachbearbeiterin unterstützen zu können. Außerdem wollen wir ein wachsames Auge auf die Entwicklungen in der Region halten, damit wir die - mit einiger Sicherheit in absehbarer Zeit aufflammende - Gegenwehr unterstützen, d.h. vor allem Solidarität organisieren können.
Damit wir selbst in der Lage sind, Auseinandersetzungen - auch auf globaler Ebene - zu verstehen, wollen wir eine kontinuierliche und zielgerichtete theoretische Debatte führen und regelmäßig öffentliche Diskussionen oder Infoveranstaltungen, aber auch Lesungen oder Liederabende organisieren. Und schließlich beabsichtigen wir natürlich, die Auseinandersetzung am eigenen Arbeitsplatz oder auf dem Amt - gemeinsam mit KollegInnen und Bekannten zu führen.
Bei all unseren Aktivitäten wollen wir die Kontakte zu unseren MitstreiterInnen in den anderen Ortsgruppen und Syndikaten der FAU, wie auch international in der IAA, nutzen.

Das ist ein nicht eben geringer Anspruch - verglichen mit der Größe unserer Gruppe. Um unsere Ansprüche wirksam umsetzen zu können, brauchen wir natürlich möglichst viele MitstreiterInnen. Vielleicht kannst DU uns ja dabei unterstützen? Keine Angst - wir sind und brauchen keine Politprofis oder Berufsrevolutionäre. Gemeinsame Aktionen und Diskussionen sollen vor allem auch Spaß machen. Und nicht jedeR muss sich an allem beteiligen, was wir tun - uns ist klar, dass die meisten nur über ein arg beschränktes Zeitbudget verfügen. Was wir konkret angehen, hängt letztlich von den Leuten ab, die in der Gruppe mitarbeiten. Wir wollen keine Stellvertreterkämpfe für andere führen, sondern - gemeinsam mit anderen - die Probleme angehen, die uns unter den Nägeln brennen. Darin unterscheiden sich auch direkte Aktionen von Stellvertreterpolitik: wir appellieren nicht an andere, unsere Interessen zu vertreten, sondern nehmen die selbst in die Hand. Wichtig ist uns, dass wir uns und unsere Ziele Ernst nehmen, ohne dabei die Fähigkeit zu verlieren, über uns selbst lachen zu können.

Wenn wir dein Interesse geweckt haben sollten - du kannst jederzeit mit uns Kontakt aufnehmen, Adressen und regelmäßige Termine findest du auf unseren Webseiten..

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Die FAU. Wer wir sind, was wir wollen.

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation. Sie besteht aus unabhängigen lokalen Gewerkschaften, den Syndikaten. Bei uns werden die Entschei­dungen von der Basis getroffen.

Als Organisation von Lohnabhängigen kämpfen wir für die Verbesserung unserer Lebensbedingungen.

Statt der herrschenden Ausbeutung, Zerstörung und Unterdrückung von Mensch und Natur setzt sich die FAU für eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ein, die auf Solidarität und Selbstverwaltung basiert und in der alle ein gutes Leben führen können.

Als Lohnabhängige verfügen wir über die uns eigene Macht, den reibungslosen Ablauf der Lohnarbeit zu unter­brechen. Unsere Ziele wollen wir bevorzugt auf direktem Weg erreichen. Wir bedienen uns im Arbeitskampf deshalb derjenigen Mittel, die unmittelbaren Druck auf die Gegenseite ausüben. Wir bezeichnen das als „Direkte Aktion“.

Der Kapitalismus ist nicht alternativlos. Er ist kein Naturgesetz, sondern ein von Menschen geschaf­fenes Machtverhältnis, das durch kollektives Handeln der Arbeitenden aufgehoben werden kann.