log in     
  Aktuell
  Über uns
  vor Ort
  Berlin
  Bielefeld
  Bonn
  Bremen
  Chemnitz
  Dresden
  Duisburg
  Düsseldorf
  Erfurt / Jena
  Flensburg
  Frankfurt am Main
  Freiburg
  Halle
  Hamburg
  Hannover
  Karlsruhe
  Kiel
  Lich
  Magdeburg
  Mannheim
  München
  Münster
  Neustadt - Weinstrasse
  Nürnberg
  Rostock
  Solingen
  Stuttgart
  im Betrieb
  Kontakt
  Direkte Aktion
  Jugend
  Texte
  Links

IT´S TIME TO ORGANIZE

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation, die aus lokalen Syndikaten und Gruppen besteht. Wo es welche gibt, erfährst du im Verzeichnis vor Ort oder im Betrieb.
Infos wie Du bei uns mitmachen kannst, findest Du in unseren Statuten und bei Über uns

 

FAU-NEWS AUF DEN SCHREIBTISCH?

Du willst die jeweils 10 aktuellsten Meldungen von www.fau.org immer aktuell auf dem Schreibtisch haben oder sie in deine eigene Website einblenden? Kein Problem mit unserem RSS-Newsfeed

 



 

OPEN SOURCE

Diese Website ist auf der Basis des Open Source Web- Applicationservers ZOPE programmiert, der kostenlos unter www.zope.org heruntergeladen werden kann.

 

 

 

 


Aufruf - 03.08.09 von h20

Libertäre und Antinationale Vorabenddemo

Am 4. September findet in Dortmund anlässlich des neonazistischen "Antikriegstages" eine libertäre und antinationale Vorabenddemo statt.
Die Demonstration ist organisiert von der Anarchistisch-Syndikalistischen Jugend NRW und anderen linksradikalen Gruppen.
Unterstützt von der FAU Region West will die ASJ eigene Akzente setzen und einer fehlenden libertären Perspektive im Ruhrgebiet entgegentreten!

Das kurze "warum überhaupt der 4. September?"

Antifaschismus ist seit jeher ein fester Bestandteil im Alltag von vielen jungen und älteren AnarchosyndikalistInnen, jedoch seltener konkret das Aktionsfeld von FAU oder ASJ als Organisationen. Für libertäre Organisationen hat daher eine Auseinandersetzung mit Nationalismus und Krieg einen entscheidenen Standpunkt, um zu faschistischen Tendenzen Stellung beziehen zu können.

"Allein dieser Fakt zeigt, dass es Zeitpunkte gibt, an denen wir nicht mehr nur als Einzelne die Antifa-Bewegung unterstützen, sondern selbst alle Kraft aufwenden müssen, um einem erstarkenden und aggressiven Neonazismus die Stirn zu bieten. Das ist in Dortmund eindeutig gegeben" so ein Sprecher der ASJ Recklinghausen."Wir müssen uns bewusst sein, dass die Etablierung unserer Politik erst mit der Lösung des Naziproblems in Dortmund und Umgebung erfolgreich sein kann, da aus diesen gewaltbereiten und aggressiven Strukturen eine tägliche Gefahr ausgeht, mit der sich die Menschen konfrontiert sehen."
Eine Sprecherin fügt hinzu: "Ferner kann es einfach nicht sein, das antifaschistische Arbeit in Dortmund und dem Ruhrpott ausschließlich einen antideutschen Stempel hat. Wir setzen mit einer libertären und antinationalen Demonstration im Ruhrgebiet, die eigens versucht Menschen zu erreichen anstatt durch gewisse Gebärden eher abschreckend zu wirken, ein ganz eigenes und seltenes Zeichen."



Dortmund entwickelt sich zu einer Hochburg der Neonaziszene, und hier im besonderen dem der sogenannten "autonomen Nationalisten" die den Stadtteil Dorstfeld komplett für sich als national befreite Zone beanspruchen. Angriffe auf die marginalen alternativen Treffpunkte und auf Menschen mit Migrationshintergrund oder als "Links" deklarierte Menschen sind Alltag in Dortmund, daran ermahnt nicht zuletzt der Mord an den Punk Thomas "Schmuddel" Schulz. Konflikte zwischen "Antideutschen" und "AntiImps" lähmten die Bemühungen um Antifa-Arbeit und schreckte viele AntifaschistInnen ab.

Die ASJ-NRW will hier mit der FAU den Grundstein legen, gegen die größte jährliche Demonstation "autonomer Nationalisten" ein neues Zeichen zu setzen, und für eine eigene Position zu werben - antinational, klassenkämpferisch und libertär!

Auf nach Dortmund - gegen Krieg und Nationalismus!

Nationalismus überwinden - Grenzen einreißen!

In einem Interview beziehen die Gruppen noch einmal Stellung zum 4. und 5. September.

Der Aufruf der ASJ-NRW versucht die Zusammenhänge von Nationalimus und Krieg als unweigerlich aufeinander aufbauend zu analysieren und selbstverständlich nicht halt vor Kapitalimus und seiner Realität zu machen.

Aufrufende und unterstützende Gruppen zum 4.09.

ASJ-NRW
FAU Region West
FAU Hannover
ASJ Berlin
FAU Frankfurt/M

UnterstützerInnen für den 5.09

ASJ Duisburg
ASJ Herne/Recklinghausen
FAU Dortmund
ASJ Bonn

  Suche:
 

Die FAU. Wer wir sind, was wir wollen.

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation. Sie besteht aus unabhängigen lokalen Gewerkschaften, den Syndikaten. Bei uns werden die Entschei­dungen von der Basis getroffen.

Als Organisation von Lohnabhängigen kämpfen wir für die Verbesserung unserer Lebensbedingungen.

Statt der herrschenden Ausbeutung, Zerstörung und Unterdrückung von Mensch und Natur setzt sich die FAU für eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ein, die auf Solidarität und Selbstverwaltung basiert und in der alle ein gutes Leben führen können.

Als Lohnabhängige verfügen wir über die uns eigene Macht, den reibungslosen Ablauf der Lohnarbeit zu unter­brechen. Unsere Ziele wollen wir bevorzugt auf direktem Weg erreichen. Wir bedienen uns im Arbeitskampf deshalb derjenigen Mittel, die unmittelbaren Druck auf die Gegenseite ausüben. Wir bezeichnen das als „Direkte Aktion“.

Der Kapitalismus ist nicht alternativlos. Er ist kein Naturgesetz, sondern ein von Menschen geschaf­fenes Machtverhältnis, das durch kollektives Handeln der Arbeitenden aufgehoben werden kann.