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News - 10.01.13 von fauffm5

Regierung, Polizei, Massenmedien und Faschisten Hand in Hand

Angriff auf die anarchistische Bewegung in Griechenland

Die in Griechenland beliebte Demoparole früherer Jahre: "Bullen, TV, Chrysí Avgí, alle Dreckskerle arbeiten zusammen", ist heute bittere Realität. Sie bedeutet tagtägliche (Lebens-)Gefahr für MigrantInnen, und "ausländisch" aussehende Menschen aber auch für AnarchistInnen, Antifas oder linke DemonstrantInnen gegen das kapitalistische Spardiktat. Nach der extremen Verschärfung der rassistischen Repression gegen MigrantInnen unter dem zynischen Namen „Xenios Zeus“ (gastfreundlicher Zeus) seit Sommer 2012, hat die Regierung aus konservativer Nea Dimokratia, sozialdemokratischer Pasok und dem „linken“ Feigenblatt Dimar (Demokratische Linke) nun zum Generalangriff auf die anarchistische Bewegung geblasen, dem widerständigsten Teil der griechischen Bevölkerung.

Die Genossen und Genossinnen in Griechenland leisten erbitterten Widerstand und brauchen dringend Unterstützung. Organisiert Kundgebungen, Demos ... vor griechischen Einrichtungen. Lasst euch was einfallen.
Ein unvollständiger Überblick der letzten Wochen.



- In den Morgenstunden des 20. Dezember überfallen die Polizeitruppen das seit knapp 23 Jahren besetzte Haus Villa Amalias in Athen. Unter dem Vorwand einer „anonymen Anzeige“ wegen Drogenhandels durchsuchen sie das Gebäude. Natürlich werden weder Drogen noch große Mengen Bargeld gefunden. Trotzdem wird das Haus geräumt, die acht Anwesenden verhaftet und erst nach fünf Tagen freigelassen. In der bürgerlichen Presse werden die Polizeilügen über das „Terrornest“ bereitwillig verbreitet. Leere Bierflaschen in der Kneipe des Hauses und das Heizöl des Ofens gelten als schlagkräftige Beweise der „Demokraten“. Die Druckerei des Hauses wird beschlagnahmt. Seitdem wird die Villa von starken Polizeikräften rund um die Uhr bewacht.

- Solidaritätsdemos und Kundgebungen u.a. in Athen, Thessaloníki, Pátras, Iráklion, Chaniá, Réthimnon, Agrínio, Kozáni, Kabála, Lárissa, Vólos, Lamía, Mytilíni, Kérkyra, Ioánnina und vielen anderen Orten. Die Bewegung betont das Haus werde wiederbesetzt.

- Im Morgengrauen des 22. Dezember wird der soziale Raum Xanadu (der seit 2009 in der Stadt Xánthi in Betrieb ist) von Faschisten angegriffen. Die Nazis versuchen das Xanadu durch Brandstiftung zu zerstören, verursachen ernst zu nehmenden materiellen Schaden und gefährden das Leben der AnwohnerInnen. Der Brand kann gelöscht werden, der Wiederaufbau läuft.

- Am 24.12. wird das Athener Rathaus mit Farbbomben verschönert. Solidaritätsaktionen finden überall statt.

- Am 28.12. ziehen die staatlichen Unterdrückungskräfte vor der Wirtschaftfakultät ASOEE in der Patissíon Str. auf nachdem sich wiederum ein „anonymer Anrufer“ über den Handel mit illegalen Waren beschwert haben soll. 16 Straßenhändler, die auf das Unigelände flüchten, werden verhaftet und die Uni von starken Polizeikräften besetzt. Sie brechen die selbstverwalteten Räume politischer Gruppen auf und beschlagnahmen die Ausrüstung des anarchistischen Radiosenders „radio98fm“, der von dort seit ca. 10 Jahren sendete.

- Demonstrationen, Kundgebungen, Plakat- und Sprühaktionen in vielen griechischen Städten. Parteibüros von ND und Pasok werden entglast, im Athener Stadtteil Sepólia ein Brandanschlag auf ein staatliches Bürgerzentrum verübt.

- In der Nacht des 30. Dezember 2012 verüben „die Gesetzlosen“ einen Brandanschlag auf das Gericht im Athener Stadtteil Chalándri

- 31.12. findet um Mitternacht eine Knastkundgebung mit ca. 1500 Menschen am Athener Knast Korydallós statt.

- Täglich Demonstrationen, Kundgebungen, Solidaritätsaktionen…

- Am Mittwoch, dem 9. Januar beteiligen sich morgens knapp 100 Menschen an der Wiederbesetzung der Villa Amalias. Starke Polizeikräfte besetzen das Viertel und schießen Tränengas durch die Fenster ins Haus. 200 GenossInnen auf dem nahe gelegenen Victoria Platz können nicht näher ran. Um 9 Uhr 30 stürmen so genannte Antiterroreinheiten das Gelände. 93 Genossen und Genossinnen werden verhaftet.

- Gleichzeitig (9.1.) besetzten im Stadtteil Metaxourgío rund 40 solidarische Menschen die Parteizentrale der Dimar - Demokratische Linke, die Teil der Regierungskoalition ist. Dimar erstattet Anzeige, die Polizei räumt das Parteibüro und nimmt die Leute in Gewahrsam.

- Um 15 Uhr (9.1.) treten erneut vermummte Terroreinheiten die Tür im seit 2009 besetzten Haus Patissíon 61 & Skaramangá ein und stürmen das Gebäude. 7 Anwesende werden verhaftet.

- 18 Anwältinnen und Anwälte veröffentlichen auf indymedia athens ihre Beschwerde, dass ihnen gesetzeswidrig jeglicher Kontakt zu ihren Mandanten und Mandantinnen, sowie der Zugang zu den erstürmten Häusern verwehrt wird.

- Um 19 Uhr (9.1.) formiert sich ein Protestzug vor der Polizeihauptwache in der Alexandras Allee von ca. 2000 Menschen, die ihre Solidarität mit den Festgenommenen der Villa Amalias und des Skaramangá-Squat demonstrieren (die Leute des Dimar-Büros wurden freigelassen).

- Noch in der Nacht vom 9. auf den 10.1. finden Demonstrationen in vielen griechischen Städten statt. In Iráklion und Ioánnina werden auf nächtlichen Demonstrationen die Rathäuser mit Steinen und Farbbeuteln angegriffen. In Exárchia finden Auseinandersetzungen statt. In Thessaloníki greifen Polizeischläger die Demonstration mit Knüppeln und Blendschockgranaten an.

- 10.1. Genossen und Genossinnen besetzen Radiostationen in Xánthi, Thessaloníki und Athen um der staatlichen Propaganda und Hetze der bürgerlichen Presse etwas entgegen zu setzen. In Athen versucht die Polizei die ca.50 BesetzerInnen zu verhaften, was durch solidarische JournalistInnen des besetzten Senders verhindert wird.

- StudentInnen der ASOEE besetzen die Wirtschaftsfakultät in Athen aus Protest gegen die Repression des Staates, deren einziges Ziel die Einschüchterung der Bevölkerung sei. Der Widerstand gegen die kapitalistische Verarmungspolitik werde weitergehen.

- Ebenfalls am 10.1. besetzen GenossInnen in Iraklion ein ND-Parteibüro. Demos in vielen griechischen Städten.

Achtet auf weitere Veröffentlichungen! Mit dem Angriff auf unsere Genossen und Genossinnen in Griechenland sind wir tatsächlich alle gemeint. Solidarität ist eine Waffe und wird dringend benötigt!

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