[FR] Stadtrundgang: Leiharbeit abschaffen! 24. Sep.
News - 15.08.2009 von faufr2
Den Leihbuden u. Sklavenhändlern das Handwerk legen!
Aktionstag der anarchosyndikalistischen FAU (Freie ArbeiterInnen Union)
Im Rahmen der bundesweiten Kampagnenwoche der FAU (18.09. – 25.09.) veranstalten wir einen Stadtrundgang bei dem wir die „Agentur für Arbeit“, sowie einige Leihbuden u. Sklavenhändler in Freiburg besuchen wollen.
Auftakt: Donnerstag 24.9. 2009
15:00 Uhr – Freiburg, bei der „Agentur für Arbeit“, Lehenerstr. 77
Rede der FAU Freiburg am Bertoldsbrunnen anlässlich der Demo am 11.7.2009 in Freiburg
Links
Leiharbeit abschaffen!
Syndikat Leiharbeit der FAU
Seit 9 Monaten informiert die FAU Freiburg über die unsicheren und z. T. arbeitsrechtswidrigen Ausbeutungsbedingungen in der Leiharbeitsbranche.
Mit Infoabenden in der KTS und im Egon 54, Radiobeiträgen im Arbeitsweltradio von Radio Dreyeckland und einer provokativen Aktion gegen den in der Sozialpartnerschaftsfalle sitzenden DGB am 1. Mai auf der Stühlingerwiese, – auch in der lokalen Presse bemerkt- , mobilisierten wir gegen das Geschmeiß der Krisenprofiteure aus Politik und Finanzwelt im allgemeinen und den Sklavenhändlern der Personaldienstleister im besonderen.
Selbst die Bundesagentur für Arbeit (BA), die Zeitarbeitsbuden als Premiumkunden verbrämt und ihnen ihre Klienten zu Hungerlöhnen andient, muss mittlerweile zugeben, dass LeiharbeiterInnen zu den Hauptleidtragenden der Weltwirtschaftskrise gehören. Bereits im Mai gab es in Zeitarbeitsfirmen 25% weniger sozialversicherungspflichtige Beschäftigte als 1 Jahr zuvor. Solch einen Einbruch verzeichnet keine andere Branche der deutschen Industrie.
Vielen Menschen ist inzwischen offensichtlich, dass bereits das Politikergeschwätz um Vollbeschäftigung eine subtile Verhöhnung war und dass sie darüber hinaus nach den Entlassungswellen der kommenden Monate und Jahre nur noch eine Arbeit im prekären Beschäftigungssektor u.a. der Leiharbeit finden werden. Damit manifestiert sich eine weitere Spaltung der Arbeiterschaft von der wie immer nur eine Seite profitieren wird: die Herrschenden!
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