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Kultursyndikat Berlin setzt Lohnnachzahlungen durch

News - 01.07.2007 von faub2

Im September letzten Jahres wurde einem Mitglied des Berliner Kultursyndikates nach einem Streit mit dem Chef der Berlin-Weddinger Studentenkneipe „Schupke “, in der es als Aushilfe arbeitete, fristlos gekündigt. Das Kultursyndikat nahm sich des Falles an, Protestierte gegen Arbeitsbedingungen sowie einen Stundenlohn von lediglich 5 Euro und ging gegen die Kündigung vor.

Da der Arbeitgeber versuchte, das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses an sich abzustreiten und es bis kurz vor der Verhandlung vor dem Berliner Arbeitsgericht am 14. Juni versäumt hatte, ordnungsgemäß schriftlich zu kündigen,war er gezwungen, einer nachträglichen Vergütung von drei Monatslöhnen nach § 12 TzBfG zuzustimmen.(LR)
Aus: Direkte Aktion, Nr. 182 (Juli/August 2007)





21.11.2008 - http://www.fau.org/syndikate/ksy/art_070820-152243