Syndikate - 16.12.10Syndikate Gesundheit und Sozialesc/o FAU-Hannover PF 2043 30020 Hannover Email: ggb-hannover(at)fau.org Treffen: 2. Dienstag im Monat, 21 Uhr. Selbstdarstellung und Infos Sektion Sozialwesen im Allgemeinen Syndikat Berlin FAU-Lokal Lottumstr. 11 / 10119 Berlin (U2 Luxemburg-Platz o. U8 Rosenthaler Platz) fon: +49 (0) 30 287 00804 fax: +49 (0) 30 287 008 13 Sektion Altenpflege im Allgemeinen Syndikat Köln [Homepage] |
Syndikate - 02.05.10Persönliche Assistenz ist ein soziales Recht und kein Wirtschaftsfaktor!Stellungnahme der Betriebsgruppe bei "ambulante dienste e.V." der FAU BerlinIrgendwann im November stehen in Berlin wieder die Verhandlungen über die Finanzierung der persönlichen Assistenz an. Bei diesen Verhandlungen geht es um nichts geringeres als das Budget, das unter anderem auch die ambulanten dienste e.V. in den nächsten Jahren zur Verfügung haben werden und damit auch um unsere Gehälter. Allerdings ist uns weder der Zeitpunkt bekannt, noch, wer das Budget genau aushandeln wird. Schon bei den letzten Verhandlungen hatte die Geschäftsführung der ambulanten dienste nicht wirklich verhandelt, stattdessen wurde sich mit verschiedenen anderen Trägern zusammengetan, von denen dann ein Vertreter nebenbei für ad mit „verhandelte“. Um die Assistenz bloß nicht zu teuer erscheinen zu lassen, wurde nicht offensiv agiert, sondern lieber der Kopf in den Sand gesteckt und versucht, mit dem Geld das man bekam irgendwie aus zukommen. |
Aufruf - 02.04.09Erster bundesweiter Scheiß-StreikFür das Geld machen wir den Scheiss nicht mehr... weg!!!Als Beschäftigte im Bereich der ambulanten Pflege und persönlichen Assistenz von Behinderten haben wir genug von ständigen Lohnabsenkungen, Reallohnverlusten und immer katastrophaleren Arbeitsbedingungen. Es reicht! Gegen die anhaltende Abwertung unserer Arbeit wollen wir ein deutliches Zeichen setzen. Deshalb rufen wir alle in diesem Sektor Beschäftigten dazu auf: Beteiligt Euch am SCHEISS-STREIK I >>> Aktionszeitraum 27. April bis 27. Mai 2009 >>> |
Presseerklärung - 06.02.09Relatives RechtBerliner Praktikantin klagt vergeblich gegen ehemalige ArbeitgeberinSchon seit einiger Zeit ist das Thema Praktika in den Medien präsent. Einer breiten Öffentlichkeit ist deshalb mittlerweile bekannt, dass viele Menschen, die offiziell als PraktikantInnen geführt werden, in Wirklichkeit reguläre Tätigkeiten verrichten, wodurch zahlreiche Betriebe viel Geld sparen und sich die PraktikantInnen einem enormen Druck ausgesetzt sehen. Oft müssen diese noch nebenbei arbeiten, um Geld zum Leben zu verdienen. Da es sich hierbei um keine Einzelfälle, sondern um ein allgemeines Phänomen handelt, wurde in diesem Zusammenhang der Begriff "Generation Praktikum" geprägt. Zwischenzeitlich schienen jedoch wieder einzelne Sonnenstrahlen den wolkenverhangenen PraktikantInnen-Himmel zu durchbrechen. Verschiedene Urteile vor Arbeitsgerichten gaben zuletzt klagenden Praktikantinnen recht und verdonnerten die jeweiligen Firmen zu hohen Nachzahlungen. |
Aufruf - 11.12.08Sei billig, sei belastbar, sei ambulante dienste!Wir sind belastbar, flexibel, hilfsbereit und zuverlässig, immer einsatzbereit, natürlich auch nachts und am Wochenende, lesen Wünsche von Lippen ab, wir sind Haushälter, Krankenschwestern, Tierpfleger, Sekretärinnen, Chauffeure, Friseusen, Köche, Lebensberaterinnen und Kellner, wir sind Notnagel, Fußabtreter, Kummerkasten, wir sind BehindertenassistentInnen bei ambulante dienste e.V. |
Syndikate - 08.11.08Tell it like it is – Interview mit zwei Militanten aus den Amper Kliniken in DachauVor über einem Jahr rüttelte ein Arbeitskampf an den Amper Kliniken in Dachau die Öffentlichkeit der beschaulichen Kleinstadt vor den Toren Münchens auf. Im Sommer/Herbst 2007 waren die miesen Arbeitsbedingungen wochenlang Thema in diversen Lokalzeitungen der Kreisstadt. Vielen Menschen in Dachau dämmerte spätestens zu diesem Zeitpunkt, dass die Privatisierung der Kreiskliniken Dachau/Indersdorf im Jahr 2001 ziemlich negative Folgeerscheinungen nach sich gezogen haben. Dies gilt sowohl fur die Klinikbeschäftigten – die unter Personalreduzierungen, billiger Leiharbeit und schlechteren Arbeitsbedingungen zu leiden haben – als auch für Patientinnen, die zunehmend über eine schlechtere Versorgung klagen. Die Lokalzeitung der FAU München, die «Direkte Aktion München», führte dazu ein Interview mit zwei Betriebsmilitanten. |
DA - 08.10.08Zurück zu den Wurzeln! - Verein für Behindertenselbsthilfe operiert zunehmend unternehmerisch. Der Unmut unter den Beschäftigten wächst.1981: Der Bundespräsident Karl Carstens nimmt in der vordersten Reihe des Saales Platz. Er ist erschienen, um die Fachmesse „Reha 81“ zu eröffnen, als sich ihm ein Mann nähert, der sich auf Krücken stützt. Mit den Worten: „Carstens, haben Sie denn aus den Dortmunder Ereignissen nichts gelernt? Sie sind ja schon wieder Schirmherr", schlägt Franz Christoph dem Herrn Bundespräsidenten seine Gehhilfe zweimal gegen das Schienbein. Die „Krüppelschläge“ Christophs zogen eine immense Medienresonanz nach sich. Wenige Wochen zuvor waren sich die beiden schon einmal begegnet, als eine anlässlich des „UNO-Jahres der Behinderten“ organisierte Festveranstaltung in der Dortmunder Westfalenhalle von Behinderten gestört wurde, die das Podium besetzten und eine Resolution gegen die Sonderbehandlungen von behinderten Menschen verlasen. |
Pressebericht - 08.05.08Rebellion der AssistentenBeschäftigte von »ambulante dienste e. V.« besetzen ihre Geschäftsstelle in KreuzbergVon Jörg Meyer Der Lärm der Trommeln und Trillerpfeifen war ohrenbetäubend. Nach einer kurzen Demonstration vom Herrmannplatz besetzten gestern Vormittag 35 Beschäftigte des Vereins Ambulante Dienste (AD) die Geschäftsstelle ihres Arbeitgebers in Kreuzberg. Sie sind sauer, weil Neubeschäftigte 20 Prozent weniger verdienen sollen als die »Alten«. AD ist mit 550 Beschäftigen der deutschlandweit größte Anbieter von Assistenzdiensten für behinderte Menschen. Die Geschäftsführung stellte sich dem Gespräch. |






