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... schwappt eine „Welle von Studierendenprotesten“ durchs Land: meist geht es um miese Studienbedingungen, Lehrkräftemangel, Verschlechterungen der Hochschulgesetze und immer wieder um die Einführung von Verwaltungsgebühren, Einschreibegebühren, Langzeitstudiengebühren und inzwischen sehr akut: allgemeine Studiengebühren.
Wer etwas genauer hinschaut, entdeckt noch viel mehr, was Anlass zu Protesten bietet: die Verschulung der Studiengänge durch Bachelor und Master, den zunehmenden Leistungsdruck, die Umstrukturierung der Lehrpläne zwecks angeblich verbesserter Berufsqualifizierung und die „Entschlackung“ von Resten kritischer Wissenschaft.
Dazu kommt die Tatsache, dass der Zugang zu Bildung eben nicht so frei und gleich ist wie uns vorgegaukelt wird, dass immer weniger Studierende aus ökonomisch schwachen Familien studieren und von diesen umso mehr ihr Studium abbrechen, dass viele andere sich nur mit miserabel bezahlten Jobs finanziell über Wasser halten können und kaum noch zu ihrem Studium kommen.
Manche Themen empören ziemlich viele, andere nur eine kleine Minderheit. Trotzdem: Wir, und nicht nur wir wollen, wie die Proteste immer wieder zeigen, gegen all das was tun. Nur was? (...)
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