Erfahrungsberichte zu unbezahlter Arbeit

Es gibt kaum brauchbare Erhebungen und Untersuchungen zu unbezahlter Arbeit, die es uns ermöglichen, die Tragweite dieses Problems zu erfassen. Hinzu kommt, dass diejenigen, die damit kurzfristig Erfahrungen gesammelt haben, diese Geschichte schnell ad acta legen, so dass wenig davon übrig bleibt, was eine kollektive Auseinandersetzung damit befördern könnte. Wir sammeln deshalb Erfahrungsberichte von Menschen, die direkt oder indirekt mit unbezahlter Arbeit in Berührung gekommen sind, um ein besseres Gesamtbild von den Methoden ausbeuterischer Unternehmen zu bekommen. Nicht zuletzt kann dies helfen, Ansatzpunkte für eine konkrete gewerkschaftliche Praxis dagegen zu finden.
Hast du schon einmal ohne Lohn zu erhalten gearbeitet? Dann helfe dir, uns und anderen mit einem kleinen Erfahrungsbericht weiter, selbst wenn es nur ein paar Stichpunkte sind. Interessiert sind wir an Erfahrungen mit jeder Form der unbezahlten Arbeit (siehe dazu "Formen der unbezahlten Arbeit"). Am meisten hilfst du uns weiter, wenn du uns einen zusammenhängenden Text an unsere Kontaktadresse sendest siehe Kontakt), der deine persönliche Perspektive wiedergibt. Wenn du dir nicht sicher bist, was dafür relevant sein könnte, dann werfe doch einen Blick auf unsere Orientierungshilfe. Dort findest du ein paar Fragen, denen du grob entnehmen kannst, was uns am meisten interessiert, auch wenn diese Orientierung auf das Problem von Probeschichten und Praktika zugeschnitten ist. Wenn du Erfahrungen speziell mit unbezahlten Probeschichten oder Praktika gemacht hast und nicht die Zeit hast, uns eine ganzen Text zu senden, kannst du auch einfach den dafür vorgesehenen Online-Fragebogen ausfüllen.


Hausarbeiterin ohne Papiere klagte

Im letzten Jahr zog eine migrantische Hausarbeiterin ohne Papiere vor Gericht und forderte ihren Lohn ein. Der Fall sorgte für Aufmerksamkeit und wurde Gegenstand eines Filmes. „Mit einem Lächeln auf den Lippen“ von Anne Frisius – der pikanterweise seine Filmpremiere im prekären Kino Babylon Mitte Berlin hatte – zeigt eindrucksvoll die Bredouille moderner SklavInnen auf. [Lesen:...]

Artikel aus der Direkten Aktion, Nr. 195 (Sep./Okt. 2009)



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(Anm.: Diese Seite befindet sich zu großen Teilen noch im Aufbau. Die Materialien zu den jeweiligen Themen werden Stück für Stück ergänzt. Solltest du etwas wichtiges vermissen, so bitten wir dies zu entschuldigen.)

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