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FAU Münsterland AnarchosyndikalistInnen |
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| Die FAU-Lokalföderation Münsterland stellt sich vor | ||
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Die arbeitende Klasse und die besitzende Klasse haben nichts gemeinsam. Die FAU (Freie ArbeiterInnen-Union) ist eine bundesweiter Zusammenschluss von Branchengewerkschaften. Sie versteht sich obigem Grundverständnis der kapitalistischen Verhältnisse folgend als wirtschaftliche Kampforganisation von (direkt oder indirekt) Lohnabhängigen. Um bei uns mitzumachen, ist es nicht wichtig, welche Musik ihr hört, welchen Sport ihr treibt oder welche Klamotten ihr anzieht -- wichtig ist allein, dass ihr bereit seid, eure wirtschaftlichen Interessen in die eigene Hand zu nehmen. Klingt ein bisschen wie DGB? Ja, aber nur ein bisschen. Was uns von den herkömmlichen Gewerkschaften unterscheidet ist, dass wir weder einen Vorstand, noch bezahlte Funktionäre haben und uns von unten nach oben organisieren: das letzte Wort hat immer das Einzelmitglied oder die einzelne, lokale Gewerkschaft und neben der Verbesserung der alltäglichen Arbeits- und Lebensbedingungen streben wir eine andere, selbstverwaltete ökonomie an: Wir sind selbstverständlich antikapitalistisch. Wir meinen, dass niemand unsere Anliegen besser vertreten kann als wir selbst. Vereinzelung und Ellenbogenmentalität lässt sich etwas entgegenstellen: nämlich Solidarität und gegenseitige Hilfe. Solches kann nicht einfach beschlossen, sondern muss entwickelt und gelernt werden. Wir wollen uns bundesweit vernetzen - aber wir wollen alle Macht dort belassen, wo sie hingehört: an der Basis. Wir wollen direkte Demokratie leben und alternative Strukturen schaffen. Der Erfolg steht und fällt mit dem Engagement und der Phantasie der Mitglieder. Wir beschäftigen uns vor allem mit den Problemen prekärer Arbeitsverhältnisse und versuchen dort eigene Gewerkschaftsstrukturen aufzubauen. Wichtige Themen sind auch Hartz IV und die Reformen im Sozial- und Bildungsbereich, die uns sowohl als Studierende, Arbeitslose und auch als Beschäftigte betreffen. In einigen Städten ist es gelungen, funktionsfähige Branchenstrukturen etwa im Sozial- und Gesundheitswesen oder im IT-Bereich aufzubauen. In Münster versuchen wir dies im Call-Center-Bereich. Nebenbei veröffentlichen wir die Interhelpo (in Online- und Druckausgabe) und leisten Redaktionsarbeit für die Direkte Aktion (DA), unsere anarchosyndikalistische Gewerkschaftszeitung. Ihr seid herzlich eingeladen, auf unseren Treffen und regelmäßigen Veranstaltungen vorbei zu schauen! |
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