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IT´S TIME TO ORGANIZE

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation, die aus lokalen Syndikaten und Gruppen besteht. Wo es welche gibt, erfährst du im Verzeichnis vor Ort oder im Betrieb.
Infos wie Du bei uns mitmachen kannst, findest Du in unseren Statuten und bei Über uns

 

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Artikel 1-15 von 52

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FAU - 31.12.11

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Arbeitsrecht - 29.09.11

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Veranstaltung - 07.08.11

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Demo - 02.05.11

Demo gegen neues NPD-Zentrum in Bad Langensalza

Seit August letzten Jahres hat die NPD im „Bürohaus Europa“ Räume für Propaganda- und Organisationsarbeit gemietet. Deswegen rufen antifaschistische Gruppen zur Demonstration am 7.5. gegen das faschistische Quartier auf. Start ist vor dem Bahnhof um 13 Uhr.

Nähere Infos unter:
nachmietergesucht.wordpress.com
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Veranstaltung - 08.03.11

Aktionen gegen die Zustände im Asylbewerberheim Zella-Mehlis

Infoveranstaltungen und Proteste gegen das Flüchtlingslager in Zella-Mehlis:
10. März: Alte Posthalterei, 19 Uhr in Meiningen
15. März: Kundgebung in Meiningen - Marktplatz
22. März: Aktionstag in Zella-Mehlis Flüchtlingsheim
24. März: Demonstration in Meiningen, 14 Uhr am Bahnhof

An der Stadtgrenze zu Suhl befindet sich das Lager für Asylsuchende des Landkreises Schmalkalden-Meiningen. Jeder der die Lage kennt, weiß, dass diese Menschen im Gewerbegebiet und in der Nähe zur Autobahnauffahrt in Abgeschiedenheit zur restlichen Bevölkerung leben. Diese Isolation hat System in vielen deutschen Orten, in denen Flüchtlinge untergebracht sind. Mit dem Gutscheinsystem und der Residenzpflicht wird diese Ausgrenzung komplimentiert. Denn Asylbewerber und Asylbewerberinnen bekommen kein Bargeld, sondern nur Gutscheine mit denen sie nur in bestimmten Läden einkaufen können. Auch dürfen sie den jeweiligen Landkreis nicht verlassen. Durch die Residenzpflicht steht ein Besuch in Suhl unter Strafe. In Zella-Mehlis kommt noch hinzu, dass sich in dem Blockgebäude bereits Schimmel gebildet hat. Es ist davon auszugehen, dass die beauftragte Betreiberfirma mit einem möglichst geringem Aufwand maximale Profit erzielen wollte. Anscheinend wollen die Verantwortlichen den Aufenthalt so unerträglich wie möglich machen. Gleichzeitig profitieren auch deutsche Konzerne weltweit von optimalen Ausbeutungsbedingungen, welche von den dortigen korrupten und despotischen Regierungen geschaffen wurden. Umweltzerstörung und Vertreibung sind die Folgen des kapitalistischen Verwertungssystems. Obendrein liefern westliche Staaten Waffen zur Systemerhaltung beispielsweise nach Libyen oder Ägypten. Um die Menschen, die es dort nicht mehr aushalten, vom Wohlstand in Europa abzuhalten, werden die Außengrenzen dicht gemacht. Die wenigen, welche hie her kommen, werden dann oftmals in solche Behausungen wie Zella-Mehlis gesteckt oder auf brutale Weise abgeschoben.
Deswegen ist dieser Kampf in Zella-Mehlis global zu betrachten. Einzelunterbringungen und die Abschaffung der Residenzpflicht wären ein wichtiger Schritt für die Flüchtlinge zu einem selbstbestimmten Leben.
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News - 18.01.11

Es ist Zeit zurück zu schauen

Nicht nur in Südthüringen gab es Konflikte...

Seit einigen Monaten gibt es wieder Auseinadersetzungen im Gesundheitswesen. Diesmal ist es das Kreiskrankenhaus Schmalkalden, welches zwischen die Fronten von nichtärztlichen Beschäftigten und Geschäftsleitung geraten ist. Ende Oktober 2010 rief ver.di zu einem Warnstreik auf. Ursache waren die Gehälter, die selbst für Thüringer Verhältnisse sehr niedrig sind. Im September wurde bereits ein geplantes Treffen zur Tarifverhandlung seitens der Geschäftsleitung abgesagt wie die Südthüringer Zeitung (STZ) berichtete. Hier begegnet uns ein alter Bekannter – Frank Schönewolf. Er ist sowohl Geschäftsführer bei der Kreiskrankenhaus Schmalkalden gGmbH als auch bei der Schmalkalder Stadtreinigung GmbH (SSR). Wie schon beim Warnstreik 2008 bei der SSR glänzt Herr Schönewolf im Kreiskrankenhaus durch mangelnde Verhandlungsbereitschaft. Er verkündet wie vor gut zwei Jahren, dass keine Gelder da wären. Ob es ver.di schafft wie bei der Klinikum Meiningen GmbH im Oktober, die Geschäftsleitung des kommunalen Krankenhauses zu einem Tarifvertrag zu bewegen, ist noch offen. Wo wir schon bei einem kurzen Jahresrückblick wären.
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Demo - 19.11.10

Sie streichen unsere Zukunft

Demonstration am 23. 11. vor dem Hauptbahnhof in Erfurt um 15 Uhr gegen die geplanten Bildungskürzungen

Die Landesregierung will demnächst im Bereich Bildung Sparmaßnahmen beschließen. Besonderes der Hochschuletat ist mit geplanten Kürzungen von etwa 30 Mio. Euro betroffen. Dadurch droht ein Abbau von ungefähr 300 Stellen. Dies ist erst recht problematisch, da nach Prognosen mehr Menschen den akademischen Bildungsweg einschlagen wollen. Dadurch werden sich die teilweise jetzt schon vollen Seminare weiter füllen, die Belastbarkeit der Beschäftigten weiter strapaziert sowie das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse der Studierenden weiter erschwert. Auch bei Neuanschaffungen würden dann Mittel wie unter anderem für die Bibliothek oder das Labor abgezwackt. Ein Mitglied des Studentenrates der Fachhochschule Schmalkalden befürchte auf einer Informationsveranstaltung am vergangenen Donnerstag, dass beispielsweise statt 120.000 Euro nur noch 80.000 Euro für Bücher in der dortigen Bibliothek zur Verfügung stehen. Gerade die möglichen Streichungen von Fremdsprachenkursen verdeutlichen den Widerspruch zwischen dem Anspruch uns globaler zu orientieren einerseits und dem Handel der schwarz-roten Landesregierung andererseits.

Dies sind nur einige Gründe dafür, um am kommenden Dienstag in Erfurt dabei zu sein – weitere finden sich unter: www.kts-thueringen.de
Bildung als kulturelle Errungenschaft der Zukunft verkommt durch den Bologna-Prozess und die Sparmaßnahmen zusehends zur verhandelbaren Kapitalmasse.
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Demo - 15.11.10

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News - 07.11.10

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Aufruf - 01.11.10

Naziaufmarsch in Vacha stoppen!

Am 6. 11. wollen Nazis mit Fackeln bei der innerdeutschen Grenze marschieren. Wie schon in den vergangen Jahren findet dieser braune Aufzug in zeitlicher Nähe zum Jahrestag des Mauerfalls statt. Dass am 9. November auch den Opfern der Reichspogromnacht gedacht wird, stört die Faschisten dabei wenig.

Besonderes deswegen ist es wichtig, dass viele Menschen am 6. 11. an der Gegendemonstration um 14 Uhr am Vachwerk (Werrabrücke) teilnehmen.

Nähere Informationen unter:
fightfascism.blogsport.de/
arwak.blogsport.de/
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Tarifvertrag - 12.10.10

Da fehlt noch einiges...

Tarifauseinadersetzungen im Meiniger Klinikum ohne großes Aufsehen beigelegt.

Das Freie Wort berichtete am 2. Oktober, dass die Tarifverhandlungen für die 750 nichtärztlichen Beschäftigten des Meininger Klinikums abgeschlossen wären. Wie von ver.di im August bei einer aktiven Mittagspause gefordert, wurden etwa 3 % mehr Gehalt bei einigen Berufsgruppen vereinbart. Rückwirkend ab April 2010 gibt es bis zu 100 Euro zusätzlich je nach Vergütungsgruppe und Berufserfahrung. Die Angleichung an die Westgehälter ist das noch nicht.
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News - 25.08.10

Langwierige Verhandlungen im Meininger Krankenhaus

Beschäftigte fordern Angleichung an Westgehälter. Wir wünschen Erfolg bei der Auseinandersetzung.

Seit einigen Monaten verhandeln ver.di und die Leitung der Klinikum Meiningen GmbH. Das Tochterunternehmen der Rhön-Klinikum AG ist mit über 13 Mio. Euro zu 9 % am Gesamtgewinn von 144 Mio. Euro beteiligt. Aufgrund der hohen Produktivität ist gleiches Gehalt wie Kliniken etwa in Bayern und Niedersachsen längst überfällig.

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News - 06.07.10

Klimawandel und Kapitalismus

Informationsveranstaltung im Kunsthaus
(Ernestinerstraße 14 - Alte Posthalterei)
Donnerstag - 8. Juli
19:30 Uhr

Referat vom Bildungskollektiv Biko e. V. mit anschließender Diskussion
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News - 13.06.10

Der Sieg von Erfurt

„Emmely“ gewinnt vor Gericht – Bagatellkündigung relativiert


10. Juni 2010 - 10:00 Uhr: Einige Dutzend Leute finden sich vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) in der Thüringer Landeshauptstadt ein. Eine Kundgebung wird abgehalten, bei welcher der Fall Emmely im Mittelpunkt steht. Die Kassiererin Babara E. (auch bekannt als Emmely), die vor über zwei Jahren fristlos bei der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann gekündigt wurde, kam kurz darauf unter großem Presserummel zu ihrer Verhandlung. Offizielle Begründung ihrer Entlassung war ein falsch eingelöster Pfandbon im Wert von 1,30 €. Der wirkliche Grund für die Kündigung dürfte wohl das gewerkschaftliche Engagement unter anderem beim 2007 durchgeführten Streik im Einzelhandel sein. Über 30 Jahre hatte sie im Unternehmen mit zwischendurch wechselnden Firmennamen gearbeitet. Zudem kam sie noch in den Genuss des Ver.di-Tariflohnes. Nun suchte der Arbeitgeber einen Grund sie los zu werden, wie es im Einzelhandel auf oft perfide Weise üblich ist. In einem Redebeitrag wurde darüber gesprochen, dass sich einige Beschäftigte schon ihre Taschen zu nähen würden, damit nicht „zufällig“ ein Artikel dort auftaucht. Schon kleine „Diebstähle“ wie Buletten oder Maultaschen hatten ausgereicht für eine Entlassung wegen dem gestörten Vertrauensverhältnis.


Doch diesmal sollte es anderes kommen.
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Veranstaltung - 21.05.10

Vortrag zur anarchistischen/libertären Pädagogik

Anarchistische Pädagogik? Meine Kinder sind chaotisch genug. Dazu müssen sie nicht auch noch erzogen werden!

Bei anarchistischer Erziehung und Bildung lässt sich auf Grund unterschiedlicher Ansätze und Schwerpunkte anarchistischer Pädagog_innen kein allgemeingültiges Konzept erstellen. Jedoch ist bei ihnen allen zu finden, dass sie die libertäre Pädagogik auch immer als eine Kritik an Pädagogik als staatstragendes Herrschaftsinstrument und deren Unterdrückungsstrukturen sehen, denn in dieser herrscht Autorität. Somit wird den Kindern beigebracht unterwürfig zu sein.
Libertäre Pädagog_innen setzten sich viel mit Schulbildung auseinander und gründeten eigene Schulen. Weiterhin entstand im 19. Jahrhundert ein Initiativkomitee mit dem Namen "L'Ecole Libertaire", welches ein Manifest zur libertären Erziehung entwickelte. Diesem Komitee gehörten unter anderem die Anarchisten Francisco Ferrer (1859 – 1909), Leo Tolstoi (1828 – 1910) und Peter Kropotkin (1842 – 1921) an.
Anarchistische Pädagogik findet in den heutigen Diskussionen über Reformpädagogik kaum Anklang, obwohl Tolstoi mit seinem Konzept der "libertären Volksbildung" großen Einfluss auf die nordamerikanische Gegenschulbewegung in den 1970er Jahren hatte. Auch Ferrer wirkte in großem Maße auf die Pädagogikgeschichte ein. Nach seiner Ermordung durch ein spanisches Militärgericht gründeten sich weltweit Schulen angelehnt an seinem Konzept der "Rationalistischen Lehrmethode".

Dieser Vortrag soll einen Einblick in die Theorie und Praxis libertärer Pädagogik geben am Beispiel der Anarchisten Leo Tolstoi und Francisco Ferrer.

Gotha - J.U.W.E.L. (Hersdorfstr. 15)
Freitag, 23.04.2010, 19 Uhr

Suhl - AJZ "Grünes Haus" (Gothaer Str. 105)
Freitag, 21.05.2010, 19 Uhr
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