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IT´S TIME TO ORGANIZE

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation, die aus lokalen Syndikaten und Gruppen besteht. Wo es welche gibt, erfährst du im Verzeichnis vor Ort oder im Betrieb.
Infos wie Du bei uns mitmachen kannst, findest Du in unseren Statuten und bei Über uns

 

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Artikel 1-10 von 41

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FAU - 31.12.10

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News - 06.07.10

Klimawandel und Kapitalismus

Informationsveranstaltung im Kunsthaus
(Ernestinerstraße 14 - Alte Posthalterei)
Donnerstag - 8. Juli
19:30 Uhr

Referat vom Bildungskollektiv Biko e. V. mit anschließender Diskussion
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News - 13.06.10

Der Sieg von Erfurt

„Emmely“ gewinnt vor Gericht – Bagatellkündigung relativiert


10. Juni 2010 - 10:00 Uhr: Einige Dutzend Leute finden sich vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) in der Thüringer Landeshauptstadt ein. Eine Kundgebung wird abgehalten, bei welcher der Fall Emmely im Mittelpunkt steht. Die Kassiererin Babara E. (auch bekannt als Emmely), die vor über zwei Jahren fristlos bei der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann gekündigt wurde, kam kurz darauf unter großem Presserummel zu ihrer Verhandlung. Offizielle Begründung ihrer Entlassung war ein falsch eingelöster Pfandbon im Wert von 1,30 €. Der wirkliche Grund für die Kündigung dürfte wohl das gewerkschaftliche Engagement unter anderem beim 2007 durchgeführten Streik im Einzelhandel sein. Über 30 Jahre hatte sie im Unternehmen mit zwischendurch wechselnden Firmennamen gearbeitet. Zudem kam sie noch in den Genuss des Ver.di-Tariflohnes. Nun suchte der Arbeitgeber einen Grund sie los zu werden, wie es im Einzelhandel auf oft perfide Weise üblich ist. In einem Redebeitrag wurde darüber gesprochen, dass sich einige Beschäftigte schon ihre Taschen zu nähen würden, damit nicht „zufällig“ ein Artikel dort auftaucht. Schon kleine „Diebstähle“ wie Buletten oder Maultaschen hatten ausgereicht für eine Entlassung wegen dem gestörten Vertrauensverhältnis.


Doch diesmal sollte es anderes kommen.
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Veranstaltung - 21.05.10

Vortrag zur anarchistischen/libertären Pädagogik

Anarchistische Pädagogik? Meine Kinder sind chaotisch genug. Dazu müssen sie nicht auch noch erzogen werden!

Bei anarchistischer Erziehung und Bildung lässt sich auf Grund unterschiedlicher Ansätze und Schwerpunkte anarchistischer Pädagog_innen kein allgemeingültiges Konzept erstellen. Jedoch ist bei ihnen allen zu finden, dass sie die libertäre Pädagogik auch immer als eine Kritik an Pädagogik als staatstragendes Herrschaftsinstrument und deren Unterdrückungsstrukturen sehen, denn in dieser herrscht Autorität. Somit wird den Kindern beigebracht unterwürfig zu sein.
Libertäre Pädagog_innen setzten sich viel mit Schulbildung auseinander und gründeten eigene Schulen. Weiterhin entstand im 19. Jahrhundert ein Initiativkomitee mit dem Namen "L'Ecole Libertaire", welches ein Manifest zur libertären Erziehung entwickelte. Diesem Komitee gehörten unter anderem die Anarchisten Francisco Ferrer (1859 – 1909), Leo Tolstoi (1828 – 1910) und Peter Kropotkin (1842 – 1921) an.
Anarchistische Pädagogik findet in den heutigen Diskussionen über Reformpädagogik kaum Anklang, obwohl Tolstoi mit seinem Konzept der "libertären Volksbildung" großen Einfluss auf die nordamerikanische Gegenschulbewegung in den 1970er Jahren hatte. Auch Ferrer wirkte in großem Maße auf die Pädagogikgeschichte ein. Nach seiner Ermordung durch ein spanisches Militärgericht gründeten sich weltweit Schulen angelehnt an seinem Konzept der "Rationalistischen Lehrmethode".

Dieser Vortrag soll einen Einblick in die Theorie und Praxis libertärer Pädagogik geben am Beispiel der Anarchisten Leo Tolstoi und Francisco Ferrer.

Gotha - J.U.W.E.L. (Hersdorfstr. 15)
Freitag, 23.04.2010, 19 Uhr

Suhl - AJZ "Grünes Haus" (Gothaer Str. 105)
Freitag, 21.05.2010, 19 Uhr
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Veranstaltung - 02.05.10

Aller guten Dinge sind drei – diesmal am 7. Mai

Nach 2008 und 2009 gibt es auch diesmal wieder ein Rock gegen Rechts (offiziell Aktionstag für Demokratie und Toleranz) in Meiningen. Am Vorabend des 8. Mai, der Niederlage Nazideutschlands, findet das Konzert mit Videoclips for Courage und internationalen Köstlichkeiten wieder auf dem Innenhof des Marstalls beim Schloss statt. Ab 18 Uhr am Freitag, den 7. Mai, werden die Bands „Kalter Kaffee“, „Four Burning Wheels“, „Blockpost“, „Radio Havanna“ und „Miezeskaze“ für die entsprechende Stimmung sorgen. Neben anderen Organisationen werden auch wir, als FAU Südthüringen, mit Stand vertreten sein.


Veranstalter ist das Bündnis gegen Rechts:
www.meiningengegenrechts.de
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Demo - 29.04.10

1. Mai 2010 in Erfurt

Am 1. Mai marschiert wieder die NPD und Freien Kräfte durch Erfurt. Deshalb gibt es unter dem Motto "Hauptsache 's knallt" Gegenaktionen gegen den Naziaufmarsch. Die Freie ArbeiterInnen Union Südthüringen (FAUST) unterstützt diese und die Kritik am bürgerlichen Protest.

Nährere Infos unter:
maifestspiele-erfurt.us
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Veranstaltung - 19.04.10

Informationsveranstaltung in Schmalkalden

Am 25. April 2010 findet wieder mal eine Vorstellung der FAU und ihren Aktivitäten statt. Thema sind unter anderem die anarchosyndikalistische Bewegung, der Aufbau unserer Organisation und der Konflikt zwischen der FAU Berlin und dem Kino Babylon. Interessierte laden wir ab 16 Uhr herzlich in die Volkshochschule Schmalkalden (Kasseler Straße 48) ein.
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Veranstaltung - 12.03.10

Es wird März...

Im März sind 90 Jahre seit dem Kapp-Putsch und dem anschließenden Generalstreik vergangen. Am 13.03.1920 wollten die völkischen und präfaschistischen Freikorps die politische Macht im Deutschen Reich übernehmen. Noch am gleichen Tag rief die sozialdemokratische Regierung zum Widerstand dagegen auf. So kam es zum ersten und bisher einzigen politischen Generalstreik in der deutschen Geschichte. Dieses ökonomische Mittel der Arbeiterschaft zeigte sofort seine Wirkung. Vier Tage später kapitulierte die Putschführung. Die SPD-Regierung wollte die Arbeitsniederlegung für beendet erklären, aber Hunderttausende von Werktätigen ließen sich davon nicht beirren und führten den Streik weiter.
Mehr noch, in einigen Teil des Landes (besonders im Ruhrgebiet) nahmen sie ihr Leben in vielen Bereichen selbst in die Hand. Viele Zechen und Fabriken wurden sozialisiert, es kam zu Versuchen das kommunale Verwaltungswesen zu reformieren, politische Gefangene wurden freigelassen und es bildeten sich föderalistisch organisierte Arbeiterwehren (bspw. Rote-Ruhr-Armee), die gegen das Militär und reaktionäre Einwohnerwehren kämpften.
Nachdem die Regierung inklusive Sozialdemokraten sahen, dass es Widerstand gegen ihre Anweisung gab, entsandte SPD-Reichswehrminister Noske Truppen und auch die putschistischen Freikorps gegen die Menschen, welche die Weimarer Republik vor einer Diktatur bewahrt hatten. Es kam zur blutigen Niederschlagung der Märzrevolution.


Auch die anarchosyndikalistische FAUD erlebte in dieser Zeit einen Aufschwung und wurde zur Massenorganisation. Wo ihre Mitglieder aktiv wurden, trieb sie die revolutionäre Demokratisierung und Humanisierung von Wirtschaft und Gesellschaft voran im Gegensatz zur zentralistischen Parteipolitik.


In Thüringen, unter anderem in Zella-Mehlis, Suhl, Gotha und der FAUD-Hochburg Sömmerda, gab es ebenfalls heftige Auseinandersetzungen zwischen Arbeiterschaft und Militär. Einen ausführlicheren Bericht zu Kämpfen in der Region gibt es unter:
www.agst.antifa.net/


Gedenkveranstaltungen:
Sonntag, dem 14. März 2010, 10 Uhr auf dem alten Mehliser Friedhof (Stadtpark)
Montag, dem 15. März 2010, 17 Uhr am Suhler Rathaus

Liederabend:
24. März (Mittwoch), ab 19 Uhr in der Suhler „Jugendschmiede", Bahnhofstraße 16, „Liedern der Märzrevolution" von "Die Grenzgänger"
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Veranstaltung - 19.02.10

Libertärer Infotag in Gera

Schon zum zweiten Mal findet der Libertäre Aktions- und Infotag am 27.02.2010 wie letztes Jahr in Gera statt. Ab 13:30 Uhr beginnt das Programm, welches Vorträge, Kino und ab 20:00 Uhr ein Konzert beinhaltet. Zu erleben ist das Event im Sächsischen Bahnhof (Erfurtstraße 19) .

Nähere Informationen unter: http://anarchistaction.blogsport.de/
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News - 16.01.10

Film „Streik (T) raum“ in Meiningen

Passend zu den aktuellen Ereignissen wird in der Volkshochschule Meiningen (Klostergasse 1) am 25.01.2010 um 19 Uhr der Film „Streik (T) raum“ gezeigt. Im Rahmen des Filmfestivals „ueber Macht“ wird vom Widerstand der französischen Studenten gegen ein Gesetzesvorhaben im Jahr 2006 berichtet. Nach Beschluss des Gesetzes hätten Berufseinsteiger zwei Jahre lang fristlos entlassen werden können. Im Anschluss findet eine Gesprächsrunde statt, an welcher wir auch teilnehmen.

Mehr Informationen zum Filmfestival unter:

http://diegesellschafter.de/filmfestival/index.php
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