News - 03.02.12
von faumr1
Exkursionen aus Marburg am 13. und 18. Februar nach Dresden
13. Februar – Fackelmarsch in Dresden
Am 13. Februar 2012 marschieren in Dresden wieder NationalsozialistInnen durch Dresden um – gemeinsam mit der Dresdner BürgerInnenschaft – die notwendigen Bomben auf Dresden am Ende des zweiten Weltkrieges zum Kriegsverbrechen, gar zum „Bombenholocaust“ umzudeuten.
Nationalsozialistische und autoritäre Überzeugungen sind weiten Teilen der deutschen Bevölkerung, der ArbeiterInnenschaft und der Gewerkschaften weit verbreitet.
Dabei gilt uns die Umdeutung zum „Bombenholocaust“ in einer Reihe mit Umdeutungen von InvestorInnen zu „Heuschrecken“. Die Organisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ gilt uns als Randerscheinung des deutschen Nationalsozialismus. Die Mitte dieses Problems liegt dort, wo wir als Gewerkschaft organisiert sind: bei unseren Kolleginnen und Kollegen
Die Freie ArbeiterInnen Union Marburg zeigt sich erfreut über die Marburger Mobilisierung nach Dresden am 13. und am 18. Februar.
Wir geben zu Bedenken, dass die Blockade jedes Naziaufmarsches selbstverständlich sein sollte, dass es zeitgleich einen Aufmarsch der Dresdner BürgerInnenschaft zu blockieren gibt, dass die 1. Mai-Demonstrationen zu bloßen Riten und völkischen Aufmärschen werden und es schon jetzt Aktivitäten gegen die Aufmärsche von NationalsozialistInnen am 1. Mai und den fast traditionell gewordenen Großaufmärschen in Dortmund und Bad Nenndorf in den Fokus rücken sollten.
|