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IT´S TIME TO ORGANIZE

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation, die aus lokalen Syndikaten und Gruppen besteht. Wo es welche gibt, erfährst du im Verzeichnis vor Ort oder im Betrieb.
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News - 10.04.12 von faumd1

Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autor Roman Danyluk am 25.04., 19 Uhr, im BUND, Olvenstedter Str. 10

Befreiung und soziale Emanzipation

Roman Danyluk (München) hat sich auf Spurensuche begeben. Gesucht und gefunden hat er antiautoritäre Strömungen der Arbeiterbewegung, die zwar im Vergleich zu den etablierten Strömungen von (Partei-)Kommunismus und Sozialdemokratie in der Geschichte meist nur ein Randdasein geführt haben, in bewegten Zeiten jedoch zeitweise einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Gang der Geschichte ausüben konnten. Dabei hat er sich nicht nur auf Bewegungen konzentriert, die zumindest zeitweise größere Organisationen hervorgebracht haben, wie der Syndikalismus oder der Rätekommunismus, sondern auch auf die "andere Arbeiterbewegung" (Karl Heinz Roth), d.h. nichtorganisierte, spontane Kämpfe des Proletariats. Ein Schwerpunkt seiner Untersuchung liegt dabei auf dem durchaus nicht einfachen (Dreiecks-)Verhältnis zwischen ArbeiterInnen, ihren Militanten und der Arbeit selbst.

Das Buch beschränkt sich aber nicht auf einen Blick in die Vergangenheit. Ausgehend von der sozialen Realität in den gegenwärtigen kapitalistischen Klassengesellschaften sollen auch Möglichkeiten einer selbstorganisierten Bewegung der Lohnabhängigen heute, d.h. einer sozialrevolutionäre Perspektive jenseits der Lohnarbeit ausgelotet werden.


Am Mittwoch, den 25. April um 19 Uhr
in den Räumen des BUND
Olvenstedter Str. 10
39108 Magdeburg



Das Buch
Roman Danyluk
Befreiung und soziale Emanzipation - Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus
Edition AV

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Die FAU. Wer wir sind, was wir wollen.

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation. Sie besteht aus unabhängigen lokalen Gewerkschaften, den Syndikaten. Bei uns werden die Entschei­dungen von der Basis getroffen.

Als Organisation von Lohnabhängigen kämpfen wir für die Verbesserung unserer Lebensbedingungen.

Statt der herrschenden Ausbeutung, Zerstörung und Unterdrückung von Mensch und Natur setzt sich die FAU für eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ein, die auf Solidarität und Selbstverwaltung basiert und in der alle ein gutes Leben führen können.

Als Lohnabhängige verfügen wir über die uns eigene Macht, den reibungslosen Ablauf der Lohnarbeit zu unter­brechen. Unsere Ziele wollen wir bevorzugt auf direktem Weg erreichen. Wir bedienen uns im Arbeitskampf deshalb derjenigen Mittel, die unmittelbaren Druck auf die Gegenseite ausüben. Wir bezeichnen das als „Direkte Aktion“.

Der Kapitalismus ist nicht alternativlos. Er ist kein Naturgesetz, sondern ein von Menschen geschaf­fenes Machtverhältnis, das durch kollektives Handeln der Arbeitenden aufgehoben werden kann.