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SchülerInnen und Studierende in Leipzig im Streik - ein BerichtNews - 10.07.2009 von Leipziger Aktivist Das war schon ein ansehnliches Bild am 17.06. auf den Straßen von Leipzig. 3500 SchülerInnen, Studierende und ErzieherInnen trafen sich 10.30 uhr vor der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur bzw. dem Volkshaus um ihren Protest gegen das jetzige Bildungssystem und die Arbeitsbedingungen in Kitas und Horten auf die Straße zu tragen. Unter ihnen auch die GewerkschafterInnen der FAU. Die Demonstration stellte allerdings nur den Höhepunkt des Bildungsstreiks in Leipzig dar. So wurde in dem bunten, überparteilichen und organisationsunabhängigen Bündnis in dem auch die FAU mitwirkte bereits Wochen zuvor über freiheitliche Bildung in all ihren Facetten diskutiert und abschließend ein Reader verfasst.
Die Bildungsstreikwoche vom 15.06.-19.06. wurde eingeleitet durch Workshops, die sich mit Themen wie etwa Protest basisdemokratisch zu organisieren sei, beschäftigten. Am nächsten Tag mobilisierten die Streikenden auf dem Campus Augustusplatz mit Megafon und Handzetteln die Studierendenschaft für die Demonstration am Folgetag. Die hinzukommenden SchülerInnen waren zu mehr Aktionismus bereit und schlossen gleich noch eine Spontandemonstration zum geisteswissenschaftlichen Zentrum an. Die angemeldete Demonstration tagsdarauf wurde natürlich auch von dezentralen Aktionen begleitet. So waren die LehrerInnen des christlichen Eva-Schulze Gymnasiums nicht erfreut über den lautstarken Besuch einiger Protestierender und so hatte die Polizei ein wenig personelle Schwierigkeiten den blockierten Augustusplatz zügig zu räumen. Am folgenden Smartmob-Donnerstag wurden die BürgerInnen in der Leipziger Innenstadt durch Bildungsleichen auf den Straßen und flyerverteilenden Studierenden auf die Thematik aufmerksam gemacht. Kein box_content vorhanden... |
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22.05.2012 - Quelle: http://www.fau.org/ortsgruppen/leipzig/bildungsinitiative/art_090710-123935 |