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IT´S TIME TO ORGANIZE

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation, die aus lokalen Syndikaten und Gruppen besteht. Wo es welche gibt, erfährst du im Verzeichnis vor Ort oder im Betrieb.
Infos wie Du bei uns mitmachen kannst, findest Du in unseren Statuten und bei Über uns

 

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FAU Leipzig - bildungsinitiative

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Artikel 1-7 von 7

News - 07.05.10

Was ist die Bildungsinitiative?

In der Bildungsinitiative sind SchülerInnen und Studierende der FAU Leipzig und Halle sowie in Aue-Schwarzenberg aktiv. Themen sind u.A. Bildung an der Schule und Uni, Bildungsstreik, prekäre Arbeit und Praktika.

Kontakt: bildungsinitiative[at]fau.org
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News - 30.07.09

Artikel in der Direkten Aktion zum Bildungsstreik

Ein Auswertungsartikel befindet sich auch in der aktuellen Direkten Aktion (DA) 194 bzw. auf www.direkteaktion.org. Zusätzlich gibt es auch einen Hintergrundartikel zur Geschichte der Studierendenproteste.
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News - 10.07.09

SchülerInnen und Studierende in Leipzig im Streik - ein Bericht

Das war schon ein ansehnliches Bild am 17.06. auf den Straßen von Leipzig. 3500 SchülerInnen, Studierende und ErzieherInnen trafen sich 10.30 uhr vor der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur bzw. dem Volkshaus um ihren Protest gegen das jetzige Bildungssystem und die Arbeitsbedingungen in Kitas und Horten auf die Straße zu tragen. Unter ihnen auch die GewerkschafterInnen der FAU. Die Demonstration stellte allerdings nur den Höhepunkt des Bildungsstreiks in Leipzig dar. So wurde in dem bunten, überparteilichen und organisationsunabhängigen Bündnis in dem auch die FAU mitwirkte bereits Wochen zuvor über freiheitliche Bildung in all ihren Facetten diskutiert und abschließend ein Reader verfasst.
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News - 09.07.09

Bildungsstreik in Aue

Nicht nur in den großen Städten der BRD wurde für humane, emanzipatorische Bildung eingestanden. Inspiriert und entfacht vom bundesweiten Bildungsstreik 2009 fand auch in Aue, einer kleinen Stadt im Erzgebirgskreis, eine Kundgebung mit Redebeiträgen und Infostand, statt. Es versammelten sich ca. 200 SchülerInnen, um ihren Forderungen gehör zu verschaffen und die Missstände, vornehmlich an den Schulen im Landkreis, aufzuzeigen. Neben LehrerInnenmangel beklagte mensch die Einteilung der Bildung in Haupt-, Real- und Gymnasialschulen. Damit wird Entfremdung untereinander und eine klassenartige Gesellschaft gefördert. SchülerInnen sollten bis zur achten Klasse gemeinsam unterrichtet werden, egal, wie begabt, intelligent oder allgemeinwissend sie sind. Es ist nicht richtig, so hieß es, Menschen anhand ihrer schulischen Situation und ihrer genossenen Bildung zu klassifizieren! Dass der Aufruf der OrganisatorInnen positive Resonanz fand, zeigte sich dann am 17.06. auf dem Altmarkt in Aue.
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News - 11.06.09

15. - 19.6. Aktionstage zum Bildungsstreik in Leipzig

Auch in Leipzig wird es wie in vielen Städten Bildungsstreikaktivitäten geben, an denen sich auch die FAU beteiligt. Herzstück ist die Demonstration am 17.6. um 10:30 an der HTWK hin zum Augustusplatz. Diese trifft dann auf die Demonstration der ErzieherInnen: 11 Uhr am Volkshaus. Wer an diesen Demonstrationen mit der FAU zusammen teilnehmen möchte, kann sich zur besseren Vorbereitung und Koordinierung auch schon im Vorfeld an leipzig [at] fau.org bzw. bildungsinitiative [at] fau.org wenden.

Am 16.06. um 11 Uhr findet die Informationsveranstaltung zum Bildungsstreik im Innenhof des NSG statt. Infos vor Ort in der Aktionswoche gibt es rund um die Uhr am Infostand/Cafe im Neuen Seminargebäude (Universitätsstraße 1, Innenstadt), Räume 101 - 105. Das ganze Programm der Aktionswoche findet Ihr auf der Leipziger Vorbereitungsseite.

Auch in Halle wird was los sein, schaut doch mal auf ihren Blog. Interessierten SchülerInnen im Landkreis Leipzig und im Erzgebirge können wir Kontakte vermitteln. Informationen zu anderen Städten gibt es auf www.bildungsstreik2009.de

Die FAU Münster hat ein Online-Dossier zu den Hintergründen der aktuellen Hochschulmisere veröffentlicht.

Und das Leipziger Bildungsstreik-Bündnis hat folgende Forderungen aufgestellt:
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News - 14.04.09

Die Lehre der leeren Taschen

Prekäre Arbeit an der Uni und drumherum

Die allgemeine Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen macht auch vor den Hochschulen nicht halt. Nicht nur das: Die Universitäten haben sich mittlerweile zu einem regelrechten Herd von prekärer Arbeit entwickelt. Und dennoch wird die lohnabhängige Lage vieler Betroffener kaum reflektiert, werden die Probleme nur als individuell oder vorübergehend wahrgenommen.

Über eine Millionen Studierende, die neben dem Studium jobben müssen, sind betroffen von unsicheren und mies bezahlten Arbeitsverhältnissen. Als leicht ersetzbare Arbeitskräfte sind sie zudem häufig ein Faktor zur Aufweichung von Arbeitsstandards, begünstigt dadurch, dass dem studentischen Milieu gewerkschaftliche Organisierung häufig ein Fremdwort ist.

Durch die neuen Studienordnungen werden Studierende vermehrt verpflichtet Praktika zu leisten. Obwohl sie dort häufig – und widerrechtlich – reguläre Tätigkeiten ausführen, sind diese Praktika unbezahlt oder nur mit Almosen vergütet. Fehlende Rechtskenntnis, mangelndes Problembewusstsein und Abhängigkeitsverhältnisse sorgen dafür, dass fast alle diesen Zustand ohne Gegenwehr hinnehmen. Auch hier wirken Studierende als massiver Verdrängungsfaktor regulärer Arbeit. Das gilt für Hunderttausende PraktikantInnen.

Durch drastische Einsparungen im Bildungsbereich und dessen Kommerzialisierung sind auch die Arbeitsverhältnisse an den Hochschulen selbst zunehmend prekär geworden. Immer mehr Studierende werden als un- oder mies bezahlte Dozenten missbraucht, während AkademikerInnen zunehmend unter Druck geraten, unbezahlte Lehraufträge anzunehmen. Auch das Servicepersonal ist durch Ausgliederungen und dem Trend zur Leiharbeit von Prekarisierung betroffen.

Betroffen sind alle: Studierende, Lehrende, Angestellte und Servicekräfte!

Doch wie kommen wir aus dem Schlamassel wieder raus, wie lässt sich dieser Trend umkehren? Wie können Methoden und Gegenstrategien aussehen? Und vor allem: wo liegen die Perspektiven für eine Organisierung, die die verschiedenen Statusgruppen vereint und auch an den Grenzen der Hochschule nicht halt macht?
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News - 13.01.09

Time to organize!

(nicht nur) für Studierende und Jobber/innen!

Unsere Ziele:
– Verbesserung der finanziellen Lage, insbesondere der arbeitenden Student/innen
– Schluß mit prekären Jobs, Ausbeutung von Praktikant/innen, Tutor/innen und Dozent/innen und unbezahlter Probearbeit
– Keine Arbeit ohne Lohn! => www.keine-arbeit-ohne-lohn.de
– Umgestaltung des Bildungssystems auf der Basis von Selbstverwaltung, gegenseitiger Hilfe und gesellschaftlicher Verantwortung statt Ökonomisierung und autoritärer Steuerung
– freie Zugänglichkeit von Wissen für Jeden und Jede ohne Zugangsbeschränkungen und soziale Grenzen

Und: Warum gerade Du?
... weil Du wichtig bist und Deine Interessen zählen und Du das Recht hast Dich eigenständig und vollwertig einzubringen, aber vor allem weil auch Dir etwas auf die Ketten geht und Du für Deine Interessen kämpfen kannst, z.B. bei:
– finanziell prekären Verhältnissen
– ungerechten willkürlichen Lehrkräften
– un- bzw. unterbezahlten Praktika
– Organisationschaos an der Uni
– Spagat zwischen Uni und Scheißjob(s)
– Niedriglohn und unbezahlten Probeschichten

Deshalb:
Organisiert Euch, wehrt Euch, sucht Unterstützung
Kämpferisch, selbstbestimmt und solidarisch!

Studierende in der FAU Leipzig, Dresden und Halle

Kontakt: www.fau.org/leipzig + leipzig (at) fau.org
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Termine

Do 12.1. 20:00 Libelle:
Buchvorstellung "Gegen die Arbeit"
Dabei geht es um ArbeiterInnenkämpfe in Barcelona und Paris 1936-38.

Periodische Termine

Donnerstags 17-18 Uhr, Libelle
Präsenzzeit: InteressentInnen können sich im persönlichen Gespräch mit Mitgliedern über die FAU informieren

Donnerstags ab 18:30 Uhr, Libelle
Vollversammlung der Vereinigung aller Branchen (VAB)

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