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Soli - 28.02.11
von fauki2
Aktionstag in Hamburg-Harburg gegen die Arbeitsbedingungen bei OBI
Schluss mit der Ausbeutung bei OBI in Polen und überall!
Am 26.2. beteiligten sich die FAU-Syndikate Hamburg und Kiel im Rahmen des deutsch-polnischen Aktionstages gegen miese Arbeitsbedingungen bei OBI und wegen Repressalien gegen gewerkschaftlich aktive ArbeiterInnen im polnischen Krakow erneut an einer Aktion vor dem OBI-Markt in Hamburg-Harburg. Schon am 12.2. hatte hier zum großen Unmut der Geschäftsführung eine Aktion stattgefunden, die man prompt mithilfe der Polizei zu unterbinden versuchte.

Dieses Mal jedoch handelte es sich um eine angemeldete Kundgebung, die gegen 13.00 Uhr vor dem OBI in Hamburg-Harburg begann. Rund ein Dutzend Mitglieder der FAU aus Hamburg und Kiel hatten sich mit Transparent und Flyern am Haupteingang postiert und verteilten zwei Stunden lang bei ausgesprochen gutem Wetter Flyer an Passanten und KundInnen, die mit dem Auto auf den OBI-Parkplatz fuhren. Nachdem auch im OBI-Markt größere Mengen Flugblätter in den Regalen und auf den Infotischen auftauchten, wurde ein Hausverbot ausgesprochen und die anwesende Polizei kündigte an, die Versammlung im Falle einer Wiederholung auflösen zu wollen. Der weitere Verlauf bis zum Ende der Aktion um 15.00 Uhr gestaltete sich jedoch reibungslos. Die Geschäftsführung des OBI-Marktes, die schon am 12.2. sehr aggressiv gegen die AktivistInnen vorgegangen war, wird sich mit Sicherheit nicht über die heutigen Ereignisse gefreut haben.
Und auch in Zukunft muss sich OBI in Deutschland auf einiges gefasst machen, wenn die Forderungen der ArbeiterInnen in Polen nicht bald erfüllt werden und die antigewerkschaftlichen Repressalien gegen die ZSP nicht bald aufhören.
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