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Veranstaltung - 15.01.09
von fauki2
Old School - New School
Vortrag/Diskussion
am 26.02.09 [19.30 Uhr] im Libertären Laden (LiLa) - Illtisstr. 34
So genannte "Bildungsproteste" sind in der bundesdeutschen und EU-europäischen Gesellschaft bereits zum Normallfall geworden. Mal sind es die Lehrenden, die auf den vermeintlich missachteten Stellenwert ihres Berufes aufmerksam machen, mal GymnasiastInnen in Ärger über die Verkürzung der Abiturzeit (G8), und immer wieder natürlich die Studierenden, die oft unter dem Slogan "Bildung ist keine Ware" gleich mehrere Veränderungen an den Hochschulen quasi im Paket kritisieren wollen. Den manchmal krampfhaften Vernetzungsbemühungen zum Trotz gelingt es meist nicht, diese isolierten Proteste über den Begriff "Bildung" und der sozialstaatlichen Standardvorderung nach "mehr Geld" hinaus zu einer gemeinsamen gesellschaftlichen Stellungnahme und Zielvorstellung zusammen zu bringen. Wird auf alle am Bildungswesen Teilnehmenden geschaut, scheinen die Interessen der jeweiligen Akteure zu oft auseinander zu klaffen.
Eine Ursachenforschung für diesen Zustand erscheint deshalb interessant, weil der Protest von Lernenden und Lehrenden in der Geschichte oftmals integraler Bestandteil oder gar Ausgangspunkt von bedeutenden gesellschaftlichen Kämpfen bis hin zu libertären Revolutionen war. Dem sozialrevolutionären Konzept folgend, schließt sich der libertären Kritik der bürgerlichen Erziehung und Bildung auch ein Konzept zur Verwirklichung eines anderen Modells mit an. Beides, libertäre Kritik und Perspektive der Bildung und Pädagogik, wollen wir am 26.2. um 19.30 Uhr im Libertären Laden LiLa - Iltisstraße 34 - mit euch beleuchten und diskutieren.
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