News - 21.01.08
von fauh5
Fairer Handel ist praktische Solidarität
Montag, 11.02.2008 20.00 Uhr im Pavillion, Lister Meile 4, Hannover:
Vorgestellt werden Struktur und Entwicklungsgeschichte eines Näherinnenkollektivs aus Nicaragua sowie der Kaffeebauern aus dem besetzten Bundesstaat Chiapas/Mexiko. Letztere arbeiten seit Jahren solidarisch mit der Cafè Libertad Kooperative aus Hamburg zusammen.
Seit einem Jahr läuft zudem der Import von T-Shirts von der Kooperative „Maquiladora Mujeres de Nueva Vida Internacional“ nach Deutschland, der für die FAU-Hannover und Cafè Libertad Hamburg ein weiterer Schritt in ihrer praktischen Solidarität ist.
Die anarchosyndikalistische Gewerkschaft ‚Freie ArbeiterInnen Union’ (FAU) richtet sich mit ihrer Arbeit gegen die bestehende Ordnung aus kapitalistischer Verwertungslogik und Konkurrenzprinzipien. Dagegen setzt sie eine Organisierung von unten - ohne Funktionäre und Herrschaftsstrukturen – für den Aufbau einer libertären, klassenlosen Gesellschaft und zeigt diese eben auch in ihrer Solidaritätsarbeit. Es geht den GewerkschafterInnen vor allem darum kollektive Strukturen zu unterstützen, die wie die vorgestellten Kollektive aus Mexiko und Nicaragua auf direkter Demokratie, Selbstbestimmung und –verwaltung beruhen.
Für weitere Informationen zum Thema:
Näherinnenkollektiv Nicaragua: www.fairtradezone.jhc-cdca.org
Cafè Libertad Hamburg: www.cafe-libertad.de
FAU: www.fau.org/ortsgruppen/hannover/ccc
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