log in     
  Aktuell
  Über uns
  vor Ort
  Aachen
  Bad Segeberg
  Berlin
  Bielefeld
  Bonn
  Bremen
  Dortmund
  Dresden
  Duisburg
  Düsseldorf
  Flensburg
  Frankfurt am Main
  Freiburg
  Halle
  Hamburg
  Hannover
  Karlsruhe
  Kassel
  Kiel
  Köln
  Leipzig
  Lich
  Magdeburg
  Mannheim - Ludwigshafen
  Marburg
  Meiningen
  Moers
  München
  Münster
  Neustadt - Weinstrasse
  Nürnberg
  Saarbrücken
  Solingen
  Stuttgart
  Südwestsachsen
  Wismar
  im Betrieb
  Kontakt
  Direkte Aktion
  Jugend
  Texte
  Links
  M31

IT´S TIME TO ORGANIZE

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation, die aus lokalen Syndikaten und Gruppen besteht. Wo es welche gibt, erfährst du im Verzeichnis vor Ort oder im Betrieb.
Infos wie Du bei uns mitmachen kannst, findest Du in unseren Statuten und bei Über uns

 

DIREKTE AKTION – PROBEHEFT GRATIS!

Direkte Aktion - anarchosyndikalistische Zeitung

 



 

FAU-NEWS AUF DEN SCHREIBTISCH?

Du willst die jeweils 10 aktuellsten Meldungen von www.fau.org immer aktuell auf dem Schreibtisch haben oder sie in deine eigene Website einblenden? Kein Problem mit unserem RSS-Newsfeed

 

OPEN SOURCE

Diese Website ist auf der Basis des Open Source Web- Applicationservers ZOPE programmiert, der kostenlos unter www.zope.org heruntergeladen werden kann.

 

 

 

 


News - 09.02.07 von fauh8

Klinikum-Leitung der Wahrendorff GmbH bloßgestellt

Ex-Personalchef erhebt schwere Vorwürfe gegen Geschäftsführer

Iten/Hannover. Im Verfahren um eine der sieben außerordentlichen Kündigungen gegen Bernard Buschemöhle, früherer Personalchef und gewähltes Betriebsratsmitglied im Klinikum Wahrendorff GmbH, sagte am 9.Februar vor dem Arbeitsgericht Hannover der ehemalige Personalchef der Klinik, Dietrich Eichholz, aus. Buschemöhle war 2005 zum Vorstand der Kommission für die Betriebsratswahlen und später als ordentliches Mitglied in den Betriebsrat gewählt worden. Seitdem wurde er mit sieben außerordentlichen Kündigungen und einem Ausschlussverfahren seitens der Geschäftsleitung und linientreuer MitarbeiterInnen überzogen.

Herr Eichholz hatte nach gut einem Jahr seinen Job als Personalchef gekündigt und sich von der Klinikleitung distanziert. Vor dem Arbeitsgericht schilderte er nun anschaulich, wie es zu der ersten außerordentlichen Kündigung gegen Buschemöhle gekommen war. Nach Angaben von Eichholz wurde er, nachdem sich Buschemöhle für den Wahlvorstand aufstellen ließ, damit beauftragt, nach Kündigungsgründen gegen den Wahlvorstand zu suchen. Nach Gesprächen mit den beiden Geschäftsleitern Alfred Jeske und Dr. Matthias Wilkening fertigte Eichholz einen entsprechenden Vermerk nachträglich und wahrheitswidrig an.
Wider besseren Wissens wurde darauf behauptet , Herr Buschemöhle habe gesagt, dass er sich an Dr. Wilkening "rächen" und es ihm "heimzahlen" wolle. Dieses wollte Eichholz dann zusammen mit der geschäftsleitungsfreundlichen Betriebsrätin Angelika Klettke vor Gericht aussagen. Durch den Austritt aus dem Klinikum, könne er nun wahrheitsgemäß aussagen, so Eichholz.
Der Kammervorsitzenden Becker-Wewstaedt genügten diese Aussagen, um der Öffentlichkeit die Aussage der eifrigen Betriebsrätin, die sich sogar schon als „Kronzeugin“ feiern ließ, zu ersparen. Dennoch wurde die Sitzung vertagt. Es stehe noch im Raum, dass Herr Buschemöhle Flugblätter der Gewerkschaft ver.di verteilt habe, in denen unter anderem zum Widerstand gegen „Wilke…Wilkür“ aufgerufen wurde. Auch hierin sieht der Anwalt der Geschäftsleitung bereits einen Grund für eine außerordentliche Kündigung.

Karla Schumann

  Suche: