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Syndikate - 14.10.20PrivatisierungDas Gesundheitswesen befindet sich im Umbruch. Seit Jahren wird die Versorgung durch öffentliche Einrichtungen zurückgefahren, private Unternehmen drängen auf den Markt und expandieren. Das hat Folgen, die sich nicht nur in der Versorgungsqualität der PatientInnen widerspiegeln, sondern auch in der zunehmenden Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. |
Arbeitsrecht - 14.10.20Zuständige Beschwerdestellen und Institutionen zur Kontrolle der Arbeitsbedingungen und Versorgung in der Pflege und in KrankenhäusernNeben Betriebsrat, Personalrat und Mitarbeitervertretung, die auf Betriebsebene über die Gestaltung der Arbeitsbedingungen wachen, gibt es auch zuständige Beschwerdestellen bzw. Institutionen des Landes und Sozialversicherungen zur Kontrolle der Arbeitsbedingungen (1. und 2.). Andere wiederum befassen sich mit der Versorgung der PatientInnen und HeimbewohnerInnen in der Pflege und in Krankenhäusern (3. bis 5.).1. Die staatliche Gewerbeaufsicht, 2. Berufsgenossenschaften, 3. Medizinischer Dienst der Kranken- und Pflegekassen (MDK) 4. Ausschuss für Angelegenheiten der psychiatrischen Krankenversorgung und Besuchskommissionen, 5. Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen |
News - 22.10.09Psychiatrieausschuss bemängelt Versorgungsqualität aufgrund fehlenden PersonalsBeschäftigte in Uchtspringe bestätigen Angaben der PatientenZu einem eher unüblichen Mittel griff jüngst der Psychiatrieausschuss des Landes Sachsen-Anhalt: Mit seinem 16. Bericht veröffentlichte er am 30. September 2009 in Magdeburg zugleich das Protokoll der Besuchskommission in der Forensischen Psychiatrie Uchtspringe vom 2. März diesen Jahres - bis auf wenige Kürzungen nahezu im Wortlaut! Insgesamt zeichnete der Ausschuss ein dramatisches Bild von der psychiatrischen Versorgungssituation und sah den Grund vor allem in einem drastischen Personalmangel. |
News - 16.10.09Klinikum Wahrendorff: Höhe der neuen Pflegesätze liegt auf dem TischHannover/Sehnde-Ilten, 16.10.2009. Im März 2009 hatten sich in einem Vergleich das Land Niedersachsen und die Klinikum Wahrendorff GmbH nach einem fünfzehn Jahre währenden Rechtsstreit auf verbindliche Pflegesätze geeinigt. Die Streitigkeiten um die nach Ansicht der Geschäftsleitung zu geringe Höhe hatte jahrelang dafür herhalten müssen, um zu behaupten, dass das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerate. Mehrfach wurden den Beschäftigten Löhne unter Verweis auf die ausbleibenden Einnahmen nicht vollständig gezahlt, in den letzten Jahren kam es sogar zu massiven Lohnsenkungen. Um den Inhalt der Einigung wurde ein großes Geheimnis gemacht. Doch die Zahlen liegen auf dem Tisch - auf dem Internetauftritt der Region Hannover. |
News - 02.10.09Klinikum Wahrendorff: Wer kämpft, kann gewinnen!Weiterer Etappensieg für BetriebsratsmitgliedHannover/ Sehnde-Ilten, 1.10.2009. Das Betriebsratsmitglied Bernard Buschemöhle, ehemaliger Personalchef und Justiziar des Klinikums, der der kämpferischen ver.di-Liste „Courage“ im Klinikum Wahrendorff in Sehnde-Ilten angehört, hat jetzt vor dem Landesarbeitsgericht (LAG) einen weiteren Teilsieg gegen die Geschäftsleitung errungen. Mit seiner Entscheidung vom 17. September erklärte das Gericht das seit 2006 vom Arbeitgeber verhängte Hausverbot für unrechtmäßig. |
Veranstaltung - 28.09.09VeranstaltungsnachbetrachtungAuf der Internetpräsenz von Patrick Humke-Focks, MdL der Partei DIE LINKE, findet sich eine Nachbetrachtung der Veranstaltung in Sehnde. |
Veranstaltung - 28.08.09Podiumsdiskussion zu Perspektiven im GesundheitswesenMontag, 7. September 2009, 19:00 Uhr Heiner's Imbiss Grill und Bar,Iltener Str. 6, 31319 Sehnde (B 65) Private Kliniken, privates Gesundheitswesen - wer profitiert, wer zahlt drauf? Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der Partei DIE LINKE, ver.di und der Gewerkschaft Gesundheitsberufe (GGB). Für die meisten Beschäftigten des Gesundheitswesens ist der Arbeitsalltag geprägt von Überlastung, Personalmangel durch Stellenabbau und Drangsalierungen - bei gleichzeitig völlig unzureichender Bezahlung. Das gilt nicht nur für die privat betriebenen Einrichtungen, sondern auch für die in öffentlichem Eigentum und privater Rechtsform befindlichen Unternehmen, wie beispielsweise das Klinikum Region Hannover, die mittlerweile Marktgesetzen unterliegen: Nicht die Würde des Menschen und die Pflege stehen im Vordergrund, sondern die so genannte Wirtschaftlichkeit. Leidtragende sind die Patienten und die Beschäftigten der Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen. |
Syndikate - 08.05.09Eklat im Betriebsrat der Klinikum Wahrendorff GmbHGeschäftsleitungsnahe Liste „Neustart“ trifft sich konspirativ mit Geschäftsleiter Brase – Umstrittene Personalien und weitere heikle betriebsinterne Themen werden im Restaurant „Baki“ diskutiert – Neustart-Sprecher Möller hält die Vorgänge für „normale Fraktionsarbeit“Ilten, den 08.05.09. Am 24. April wurden im Klinikum Wahrendorff Flugblätter der Verdi-Betriebsgruppe verteilt, in denen der Minderheitsgruppe im Betriebsrat, der Liste „Neustart“, ein „skandalöses Verständnis von Betriebsratsarbeit“ und „ein immenser Vertrauensbruch“ vorgeworfen werden. Der Betriebsgruppe sei aufgefallen, dass „die Geschäftsleitung über Inhalte und Sachverhalte der Betriebsratsarbeit sehr gut informiert ist“, heißt es in dem brisanten Flugblatt (1). |
News - 14.04.09Klinikum Wahrendorff: Geschäftsführung einigt sich mit Land über PflegesätzeGeschäftsleitung feiert sich auf Mitarbeiterversammlung - Beschäftigte erhalten weiterhin keine Lohnerhöhungen – Gewinnverschiebungen in Wilkening-Firmen?Sehnde/Ilten, den 21.03.09. Nach einem mehr als zehn Jahre dauernden Rechtsstreit vor den Verwaltungsgerichten haben sich jetzt das Land Niedersachsen und die Klinikum Wahrendorff GmbH in einem Vergleich auf verbindliche Pflegesätze geeinigt. |
Syndikate - 04.10.08Kontinuität und Wandel im Klinikum WahrendorffHannover/Ilten, den 3.10.08. In das durch die Gewerkschaft Gesundheitsberufe Hannover (GGB) angestrebte Strafverfahren wegen des Verdachts der Behinderung und versuchten Behinderung der Betriebsratsarbeit gegen die Geschäftsführer der Wahrendorffschen Privatpsychiatrie Dr. Matthias Wilkening, Alfred Jeske sowie gegen die das Klinikum vertretende Anwältin Elisabeth Mysegades kommt nun Bewegung. Nach Auskunft unseres Rechtsanwalts teilte die Staatsanwaltschaft Hildesheim nun mit Schreiben vom 23. September mit, dass „…die staatsanwaltlichen Ermittlungen [...] andauern“: Die Polizei ermittelt nun also im Klinikum Wahrendorff. |
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