log in      
  Aktuell
  Über uns
  vor Ort
  Aachen
  Bad Segeberg
  Berlin
  Bielefeld
  Bonn
  Braunschweig
  Bremen
  Dortmund
  Dresden
  Duisburg
  Düsseldorf
  Flensburg
  Frankfurt am Main
  Freiburg
  Hamburg
  Hannover
  Kiel
  Krefeld
  Leipzig
  Lich
  Magdeburg
  Meiningen
  Moers
  München
  Münster
  Neustadt - Weinstrasse
  Potsdam
  Solingen
  Tübingen
  im Betrieb
  Kontakt
  Direkte Aktion
  Texte
  Sitemap
  Links

IT´S TIME TO ORGANIZE

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation, die aus lokalen Syndikaten und Gruppen besteht. Wo es welche gibt, erfährst du im Verzeichnis vor Ort oder im Betrieb.
Infos wie Du bei uns mitmachen kannst, findest Du in unseren neuen Statuten und bei Über uns

 

KOSTENLOSES PROBEHEFT?

Einfach mal 'ne richtig gute Zeitung lesen.
Infos zu unserer Zeitung gibt es unter Medien.

 

FAU-NEWS AUF DEN SCHREIBTISCH?

Du willst die jeweils 10 aktuellsten Meldungen von www.fau.org immer aktuell auf dem Schreibtisch haben oder sie in deine eigene Website einblenden? Kein Problem mit unserem neuen RSS-Newsfeed.


Wie du an einen RSS-Reader kommst, erfährst du z.B. hier.

 

OPEN SOURCE

Diese Website ist auf der Basis des Open Source Web- Applicationservers ZOPE programmiert, der kostenlos unter www.zope.org heruntergeladen werden kann.

 

 

 

 


Soli - 11.01.07 von fauh8

Medizinische Flüchtlingssolidarität Hannover

Die Medizinische Flüchtlingssolidarität Hannover (MFS) setzt sich seit Jahren für einen unbegrenzten Zugang von Flüchtlingen zu Gesundheitsdienstleistungen ein. Zudem stellt sie über ein medizinisches Versorgungsnetz eine Minimalversorgung sicher. Wir möchten der MFS deshalb Gelegenheit geben, sich und ihre Arbeit selbst vorzustellen. Unterstützung ist jederzeit dringend nötig und willkommen.

Gewerkschaft Gesundheitsberufe der FAU Hannover

Im folgenden die Selbstdarstellung des MFS Hannover:

Die Medizinische Flüchtlingssolidarität ist eine unabhängige Gruppe in Hannover, die seit Mitte 1998 ein medizinisches Versorgungsnetz für Flüchtlinge und MigrantInnen aufbaut. Wir wollen eine gesundheitliche Versorgung für Menschen - unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus - ermöglichen, die derzeit aus der medizinischen Versorgung ausgeschlossen werden. Wir verstehen unser Handeln als politisches Handeln, womit wir der rassistischen Flüchtlingspolitik in Deutschland aktiv etwas entgegensetzen. Darüber hinaus bestand in Hannover zum Zeitpunkt der Gründung ein akuter Bedarf an Ärzten und Ärztinnen, die bereit waren, anonym und unentgeltlich, Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus zu behandeln. In dem Netzwerk arbeiten ÄrztInnen, ZahnärztInnen PsychologInnen, HeilpraktikerInnen, KrankengymnastInnen, Hebammen, MitarbeiterInnen aus Krankenhäusern, ÜbersetzerInnen und anderen Beratungsstellen zur medizinischen Versorgung von Menschen ohne Papiere mit uns zusammen.
Die Beratungsstelle ist nicht-staatlich und arbeitet unabhängig von Kirchen, Parteien und anderen Institutionen. Unsere Arbeit ist rein ehrenamtlich und außer Spenden erhalten wir keine finanzielle Unterstützung.

Wofür wir Spendengelder brauchen

Unsere Arbeit besteht darin, das bereits bestehende Netz aus Ärzten und Ärztinnen aufrechtzuerhalten und auszuweiten. Für viele Spezialgebiete medizinischer Versorgung bietet das Netzwerk noch keine bis ungenügende Anlaufstellen (z.B. Gynäkologie, Orthopädie, Zahnmedizin, etc.). Darüber hinaus versuchen wir mit Krankenhäusern in Hannover Möglichkeiten für stationäre anonyme und unentgeltliche Behandlungen zu finden.

Ein zweiter Bereich unsere Tätigkeit liegt in der Vermittlung erkrankter Personen aus dem oben bereits beschriebenen Personenkreis der sogenannten ”Illegalisierten” an ÄrztInnen sowie Beratungszentren, die mit uns zusammenarbeiten. Nach Bedarf begleiten wir die Personen bei ihren Arztbesuchen als DolmetscherInnen um eine gute Verständigung zu gewährleisten. In Fällen, wo wir die Übersetzungsarbeit selbst nicht leisten können, bemühen wir uns, DolmetscherInnen aus unserem Bekanntenkreis zu organisieren. Anfallende Kosten (z.B. Materialkosten bei Zahnersatz, Laborkosten, Krankenhausaufenthalte, Medikamente) können wir bislang bei geringen Summen bis zu ca. 50 Euro aus unseren Spendenmitteln übernehmen. Bei höher anfallenden Kosten sind wir gezwungen, eine fallspezifische Einwerbung von Spendenmitteln zu unternehmen.

Ein dritter Arbeitsbereich setzt sich zusammen aus Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit, die sich unterschiedlich gestaltet. Über die Verbreitung deutscher und mehrsprachiger Flyer im gesamten Stadtgebiet, in anderen Beratungsstellen zu Flucht und Migration, in communities, in medizinischen Einrichtungen, Apotheken etc. versuchen wir unsere Zielgruppe auf uns aufmerksam zu machen. Gleichzeitig dienen die Flyer auch der öffentlichen Bewußtseinsbildung für die mißständische Flüchtlingspolitik in Deutschland.
In Form von Radiobeiträgen, Interviews und Diskussionsveranstaltungen versuchen wir ebenfalls die Thematik auf eine breitere öffentliche Basis zu stellen, auf Missstände aufmerksam zu machen und unseren politischen Forderungen Gehör zu verschaffen.
Neben der bereits beschriebenen Tätigkeit haben wir seit 2005 die Kampagne "Ein Recht auf Gesundheit – auch in Hannover" initiiert, die von über 30 hannoverschen Initiativen unterstützt wird. Diese Kampagne hat das Ziel auf kommunaler Ebene mit der Stadt und Region Hannover in einen Dialog zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Illegalisierten einzutreten. Resultat unserer Bemühungen ist eine Zusammenarbeit mit dem "Runden Tisch für ein interkulturelles Hannover": ein beratendes städtisches Gremium, dem Vertreter und Vertreterinnen von Flüchtlingsinitiativen, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und der Stadt Hannover angehören. In diesem Rahmen wird zurzeit eine Anhörung mit drei Ratsausschüssen der Stadt zur Lebenssituation von Illegalisierten in Hannover vorbereitet.

Medizinische Flüchtlingssolidarität Hannover
c/o Flüchtlingsbüro
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
Tel. 0511/2153031 (Anrufbeantworter)
email: mfs_hannover(a)yahoo.de
Sprechzeiten: Montag 17.30 – 19 Uhr


Der Text wurde uns von der MFS Hannover zur Verfügung gestellt.

Medizinische Flüchtlingssolidarität Hannover Spendenkonto

Flüchtlingshilfefond e.V.
Stichwort „Medizinische Flüchtlingssolidarität“
Sparkasse Hannover BLZ 250 501 80
Konto-Nr. 129690

Bitte unbedingt Stichwort angeben. Die Spenden sind steuerlich absetzbar.

  Suche: