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OG - 14.10.20Migration und GesundheitFlüchtlinge sind von der regulären Gesundheitsversorgung in Deutschland ausgeschlossen. Mit den folgenden Beiträgen wollen wir auf diese unerträgliche Situation aufmerksam machen und Anregungen geben, aktiv zu werden . |
Pressebericht - 21.01.10Pressespiegel zum Thema Migration und GesundheitPressemeldungen mit Bezug zur Arbeit der GGB Hannover zum Thema "Migration und Gesundheit" findet Ihr unter folgenden externen Links:Neues Deutschland , Artikel vom 11.01.2008 |
Kommentar - 12.01.07Zur Ausgrenzung von Flüchtlingen im GesundheitssystemIn den zyklisch losgetretenen Diskussionen um Reformen im Gesundheitssystem wird ein Bereich nach wie vor ausgeklammert, obwohl gerade dort dringender Handlungsbedarf besteht: die Versorgung von Flüchtlingen. Wo es um die immer stärkere Rationierung von Gesundheitsleistungen für wachsende Teile der Bevölkerung geht, haben die Menschen, die sich am unteren Ende der gesellschaftlichen Skala bewegen, die denkbar schlechtesten Bedingungen. |
Soli - 11.01.07Medizinische Flüchtlingssolidarität HannoverGewerkschaft Gesundheitsberufe der FAU Hannover Im folgenden die Selbstdarstellung des MFS Hannover: Die Medizinische Flüchtlingssolidarität ist eine unabhängige Gruppe in Hannover, die seit Mitte 1998 ein medizinisches Versorgungsnetz für Flüchtlinge und MigrantInnen aufbaut. Wir wollen eine gesundheitliche Versorgung für Menschen - unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus - ermöglichen, die derzeit aus der medizinischen Versorgung ausgeschlossen werden. Wir verstehen unser Handeln als politisches Handeln, womit wir der rassistischen Flüchtlingspolitik in Deutschland aktiv etwas entgegensetzen. Darüber hinaus bestand in Hannover zum Zeitpunkt der Gründung ein akuter Bedarf an Ärzten und Ärztinnen, die bereit waren, anonym und unentgeltlich, Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus zu behandeln. In dem Netzwerk arbeiten ÄrztInnen, ZahnärztInnen PsychologInnen, HeilpraktikerInnen, KrankengymnastInnen, Hebammen, MitarbeiterInnen aus Krankenhäusern, ÜbersetzerInnen und anderen Beratungsstellen zur medizinischen Versorgung von Menschen ohne Papiere mit uns zusammen. Die Beratungsstelle ist nicht-staatlich und arbeitet unabhängig von Kirchen, Parteien und anderen Institutionen. Unsere Arbeit ist rein ehrenamtlich und außer Spenden erhalten wir keine finanzielle Unterstützung. |
News - 10.01.07Fallbeispiel und politische ForderungenWie sieht nun die Lebenswelt von Menschen ohne Papiere im Bereich der medizinischen Versorgung aus? Wir haben uns überlegt, Ihnen zunächst ein Fallbeispiel aus unserer Beratungstätigkeit vorzustellen, an dem wir dann im Anschluss allgemeine Facetten der Lebenswelt von Illegalisierten aufzeigen. |
Aufruf - 09.01.07Recht auf GesundheitIllegalisiert"Papierlose", "Statuslose" oder "Illegalisierte": gemeint sind Menschen, die in Deutschland leben, arbeiten, sich verlieben, krank werden – ohne jedoch ein von staatlicher Seite zugewiesenes Aufenthaltsrecht zu besitzen. Diese Frauen, Männer, Kinder und ganze Familien gehören aller Altersklassen und Bildungsstufen an. Genauso verschieden wie die Menschen, so verschieden und vielschichtig sind die Gründe für das Verlassen des Herkunftslandes: politische Verfolgung, Verfolgung aufgrund sexueller Identität und Gender, Verarmungsprozesse im Rahmen wirtschaftlicher Globalisierung, Bürgerkriege oder sexuelle Übergriffe. Ein unsicheres und anonymes Leben in Deutschland entwickelt sich aus einer aussichtslosen Lebenssituation – oft auch nach jahrelangem legalen Aufenthalt. Die sich stetig verschärfende Ausländergesetzgebung und die seit 1993 faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl führen zu einer steigenden Anzahl von Menschen, die sich gezwungen sehen ein Leben im Schatten unserer Gesellschaft – in der Illegalität – zu führen. |


