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Kommentar - 19.05.12Zu den «Blockupy»-AktionstagenDemonstrieren in den Zeiten des Bank Run«Bank Run» nennt man es, wenn verunsicherte Bankkunden in großer Anzahl die Schalter oder Geldautomaten stürmen, um ihre Ersparnisse in Bargeld zu verwandeln. Macht das eine kritische Masse an Menschen, müssen die Banken innerhalb kurzer Zeit ihre Schalter schließen. Ein «Bank Run» ist der Albtraum einer jeder Regierung, denn er ist der manifeste Beleg, dass das Finanz- und mit ihm das gesamte Wirtschaftssystem kurz vor dem Zusammenbruch steht. «Bank Run» hört sich also nicht nur so ähnlich an wie «Bank Ruin» sondern schmeckt auch ganz ähnlich. In Griechenland scheint in den letzten Tagen ein «Bank Run« seinen Anfang genommen zu haben und auch in Spanien stieg der Umfang an Bargeldabhebungen sprunghaft. Einen Run ganz besonderer Art erlebte in dieser Woche Frankfurt/Main. In der Stadt waren seit Donnerstag die meisten Geldautomaten abgeschaltet. Dies ist die Begleitmusik zu einer unglaublichen Hysterie, mit der das politische Establishment in den letzten Tagen vormacht hat, dass es gewillt ist, die vermeintlichen Bürgerrechte mit Hilfe von Polizei und Gerichtsbarkeit jederzeit außer Kraft zu setzen, wenn die Interessen der (Finanz-)Wirtschaft und der Shareholder-Value dies erfordern. |
News - 18.05.12Solidaritätskundgebung für inhaftierte spanische GewerkschafterInnen in Berlin und HamburgDie FAU Berlin verurteilt die massive Repression gegen aktive Gewerkschaftsmitglieder und fordert die sofortige Freilassung von Laura Gómez. (Anmerkung: Laura wurde am 17.05.2012 auf Kaution freigelassen und von UnterstützerInnen freudig empfangen!) |
News - 17.05.12Freilassung auf KautionGericht verfügt Freilassung von Laura GómezWie wir soeben aus Barcelona erfahren haben, soll die inhaftierte Organisationssekretärin der CGT Barcelona, Laura Gómez, noch heute nachmittag gegen eine Kaution von € 6.000,- aus der Untersuchungshaft entlassen werden. Zur Stunde sammeln sich UnterstützerInnen vor dem Untersuchungsgefängnis Wad-Ras, um Laura zu begrüßen. Heute findet in vielen Orten Spaniens ein Aktionstag für die Einstellung sämtlicher Verfahren im Zusammenhang mit dem Generalstreik vom 29. März statt. Er gestern waren in Berlin mehr als 40 UnterstützerInnen einem Aufruf der FAU Berlin zur einer Protestkundgebung vor dem Instituto Cervantes gefolgt. |
Aufruf - 14.05.12Spanien: GewerkschafterInnen und soziale AktivistInnen verhaftet!Freiheit für Laura und alle anderen – sofort!In Spanien mehren sich die Anzeichen, dass gleich mehrere Banken durch den EU-Rettungsschirm vor dem drohenden Zusammenbruch gerettet werden sollen. Mitten in das Konzert der Krisenmeldungen, Entlassungen, Negativrekorde, Rating-Abwertungen, Entmietungen, platzte die Meldung, dass die Behörden im Versuch der Repression des sozialen und gewerkschaftlichen Widerstandes gegen ihre Krisenpolitik zu einem weiteren Coup ausgeholt haben. Am 24. April 2012 wurde Laura Gómez, die Organisationssekretärin der CGT Barcelona von Spezialeinheiten der Polizei verhaftet. Sie befindet sich in Untersuchungshaft, ohne die Option nach Zahlung einer Kaution freizukommen und ohne Kommunikationsmöglichkeiten. |
Kommentar - 12.05.12"Blockupy Frankfurt" untersagtDemonstrieren verbieten – ein logischer, folgerichtiger Schritt!In Frankfurt versucht eine große Koalition aus CDU, Verwaltung und Geschäftsleuten die geplanten Proteste gegen die Krisenpolitik zu verbieten. Der Grund: Gefahrenabwehr. Denn sie könnten ja gewalttätig sein. Das ist nur konsequent, nur die jetzige Begründung mit irgendwelchen Linksradikalen ist etwas skurril. Dass die christsozialliberale Krisenpolitik Aggressionen auf sich zieht, und sich die gewaltsam entladen könnten, ist bestechend logisch, liegt aber schon in der Krisenbewältigungslogik selbst begründet. Diese beinhaltet ja schon die weitere Entmündigung der vom Kapitalismus Gebeutelten: Es gibt ja keine Alternative, außer es den Finanzmärkten Recht zu machen und brutalstmöglich Verzicht zu üben. Sonst Pleite, Exitus, Schluss mit allem was uns lieb und teuer ist. Demokratischer Ausnahmezustand. Wozu dann noch demokratische Rituale, wenn diese ja gar nicht zu einer anderen Politik führen dürfen? |
News - 12.05.12Spanien: Die Repression gegen GewerkschafterInnen geht weiterHaftbefehl gegen den Pressesprecher des «Sindicato Andaluz de Trabajadores» (SAT)In den letzten Wochen mussten wir an dieser Stelle mehrfach darüber berichten, dass der spanische Staat mit massiven Repressalien gegen unliebsame GewerkschafterInnen vorgeht. Noch immer sitzt Laura Gómez (CGT) in Haft und es läuft eine Welle von Verfahren in Zusammenhang mit dem Generalstreik vom 29. März 2012 gegen GewerkschafterInnen u.a. in Barcelona, Valencia, Madrid und Tarragona. Vor wenigen Tagen hat darüber hinaus ein Gericht in Sevilla Haftbefehl gegen Diego Cañamero Valle, den Bundessprecher der Gewerkschaft "Sindicato Andaluz de Trabajadores" (SAT) erlassen und ein Gericht in Cordoba eine Massenvorladung von Mitgliedern dieser Gewerkschaft verfügt. |
Aufruf - 09.05.12Portugiesische Krisenstrategen lassen soziales Zentrum räumenEs.Col.A in Porto - Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf alle! |
DA - 08.05.12Artikel aus der aktuellen „DA“ mit weiteren Einzelheiten zum AusgangFAU Berlin beendet Konflikt mit Bally Wulff |
News - 04.05.12Leistungsausschluss durch Jobcenter ist rechtswidrigEU Ausländer erhalten zunächst weiter Arbeitslosengeld IIDer von Deutschland gegen das Europäische Fürsorgeabkommen (EFA) erklärte Vorbehalt ist rechtlich wirkungslos. Der Vorbehalt sollte nahezu alle in Deutschland lebenden EU-Ausländer von der Möglichkeit, Alg II-Leistungen zu beziehen, ausschließen. Die hierzu erlassene Richtlinie der Bundesagentur für Arbeit ist rechtswidrig. |
News - 04.05.12Überblick über die politische und gewerkschaftliche Situation in PolenDer 1. Mai in Polen im Licht der aktuellen politischen SituationAnlässlich des 1. Mai 2012 hat die in Polen lebende Anarcho-Syndikalistin Laure Akai in ihrem Blog eine schlaglichtartige Analyse der polnischen Gesellschaft und einer Reihe politischer und gewerkschaftlicher Strömungen im Angesicht der Krise veröffentlicht. Wir haben den Text übersetzt und dokumentiert, weil wir der Meinung sind, dass seine Inhalte nicht nur für LeserInnen interessant sind, die sich für die Lage in der Nachbarregion Polen interessieren. Vielmehr erscheint es uns so, dass manche der dargestellten Entwicklungen und Probleme auch für eine Diskussion der hiesigen Situation durchaus von Interesse sein könnten. |
Demo - 03.05.12Geschichte wird gemacht, ab jetzt von unten!Erfolgreiche libertäre Mai-Demo in Dresden Am 1. Mai 2012 gab es wie in vielen anderen Städten auch in Dresden eine libertäre Demonstration zum 1. Mai. Dem Demo-Aufruf des Allgemeinen Syndikat Dresdens (Teil der FAU IAA und der FdA IFA) folgten 85-90 Menschen. Die Demonstration führte durch den Stadtteil Pieschen, der vor allem von prekär Beschäftigten, Arbeitslosen und anderen einkommensschwachen sozialen Schichten bewohnt wird. |
DA - 01.05.12Frisch aus der Druckerei: Direkte Aktion Mai/Juni 2012 erschienenZukunft der Gewerkschaften: Strategien, Perspektiven, ErneuerungWie ein Upgrade für die Gewerkschaftsbewegung aussehen könnte, fragt sich die DA in dieser Ausgabe. Alles darüber in der Schwerpunktausgabe über gewerkschaftliche Perspektiven und Erneuerung. |
News - 01.05.12Redebeitrag der FAU-Lokalföderation Bielefeld auf der Demonstration zum 1. Mai 2012 in BielefeldDas Elend der Zeitarbeit |
Soli - 28.04.12Weitere Verhaftung im Zusammenhang mit dem Generalstreik in SpanienM29: Orga-Sekretärin der CGT Barcelona inhaftiert |
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Am 1. Mai 2012 gab es wie in vielen anderen Städten auch in Dresden eine libertäre Demonstration zum 1. Mai. Dem Demo-Aufruf des Allgemeinen Syndikat Dresdens (Teil der FAU IAA und der FdA IFA) folgten 85-90 Menschen.