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Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation, die aus lokalen Syndikaten und Gruppen besteht. Wo es welche gibt, erfährst du im Verzeichnis vor Ort oder im Betrieb.
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Presseerklärung - 13.11.15 von fauh

Auch in Hannover wird gegen die Arbeitsbedingungen beim Textil-Discounter demonstriert

Pressemitteilung: Schwarzer Freitag für KiK

Vor den KiK-Filialen auf dem Engelbosteler Damm und in der Vahrenwalder Straße versammelten sich am Nachmittag 15 Personen, um sich an einem bundesweiten Aktionstag zu beteiligen. Mittels Transparenten und Flugblättern protestierten sie gegen die Arbeitsbedingungen bei KiK in Deutschland und den Produktionsländern. Hauptkritikpunkt sind neben den geringen Löhnen vor allem die Behinderung von Betriebsräten durch das Management und Zermürbungsversuche gegen aktive Gewerkschafter, unter anderem mit Hilfe der Anwaltskanzlei Schreiner & Partner.

Der Aktionstag „Jetzt schlägt's 13!“ findet bundesweit in mehr als 20 Städten statt. In Hannover wurde er von der Freien Arbeiterinnen und Arbeiter Union (FAU) organisiert. Unterstützung erhielt die Basisgewerkschaft durch Aktivisten von ver.di und dem Komitee gegen Union Busting Hannover.
Der regelmäßig an einem Freitag den 13ten stattfindende Aktionstag richtet sich gegen Betriebe und Unternehmen, die in der Vergangenheit durch Behinderung gewerkschaftlicher Arbeit aufgefallen sind. Ins Leben gerufen wurde der Aktionstag vom Verein „aktion ./. arbeitsunrecht“, der sich gegen Union Busting (der Verhinderung gewerkschaftlicher Arbeit) in Deutschland einsetzt und hierfür ein bundesweites Netzwerk ins Leben gerufen hat.

Felix Zimmermann, Sekretär bei der FAU Hannover, fasst die Gründe für Auswahl von KiK zusammen: „KiK ist ein Beispiel für Arbeitsunrecht auf der ganzen Linie. Allgemein bekannt ist, dass KiK in Sweatshops von Billiglohnländern wie Bangladesch produzieren lässt. Das setzt sich aber auch in Deutschland fort. Hier werden gezielt Betriebsräte an der Arbeit gehindert und mit Prozessen überzogen. Von den Löhnen der Verkäuferinnen ganz zu schweigen. Auch der Arbeitsschutz ist mangelhaft. Wir kennen eine Praktikantin, die ihre Arbeit abgebrochen hat, weil sie gesundheitliche Probleme von den Mitteln bekommen hat, mit denen die Kleidung behandelt wird.“ Für den Basisgewerkschafter ist klar: „Nicht der Kunde ist König, sondern der Profit. Das wird auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen, Zulieferer und Produzentinnen ausgetragen.“ Fritz Wilke vom Komitee gegen Union Busting wird als selbst von Arbeitsunrecht betroffener noch deutlicher: „Mir stinkt es, dass KiK Schreiner & Partner auf die Betriebsräte und Angestellten hetzt. Wer solche Anwälte engagiert, tut das nicht, weil er nur Ärger mit einem Betriebsrat hat, sondern um sie fertig zu machen.“

Mehr Informationen zum Aktionstag unter: arbeitsunrecht.de
Mehr Informationen zur FAU Hannover unter: hannover.fau.org

Bei Fragen:

Kontakt zur aktion ./. arbeitsunrecht: 0221 – 997 685 22 | E-Mail: kontakt@arbeitsunrecht.de
Kontakt zur FAU Hannover: 0151 – 260 492 85 | fauh-kontakt@fau.org

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Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation. Sie besteht aus unabhängigen lokalen Gewerkschaften, den Syndikaten. Bei uns werden die Entschei­dungen von der Basis getroffen.

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Statt der herrschenden Ausbeutung, Zerstörung und Unterdrückung von Mensch und Natur setzt sich die FAU für eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ein, die auf Solidarität und Selbstverwaltung basiert und in der alle ein gutes Leben führen können.

Als Lohnabhängige verfügen wir über die uns eigene Macht, den reibungslosen Ablauf der Lohnarbeit zu unter­brechen. Unsere Ziele wollen wir bevorzugt auf direktem Weg erreichen. Wir bedienen uns im Arbeitskampf deshalb derjenigen Mittel, die unmittelbaren Druck auf die Gegenseite ausüben. Wir bezeichnen das als „Direkte Aktion“.

Der Kapitalismus ist nicht alternativlos. Er ist kein Naturgesetz, sondern ein von Menschen geschaf­fenes Machtverhältnis, das durch kollektives Handeln der Arbeitenden aufgehoben werden kann.