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News - 06.02.10 von fauh5

März 1920: Der kurze Frühling der Revolution

Di, 23.02.2010 – 20.00 Uhr – UJZ Kornstrasse 28-30, 30167 Hannover:

Veranstaltung zu den Ereignissen während und nach dem Kapp-Putsch in Hannover und im Ruhrgebiet.


Am 13. März 1920 marschierte das Freikorps Ehrhardt mit Schwarzweißroter Fahne und Hakenkreuz am Stahlhelm in Berlin ein. Der Kapp-Putsch beginnt. Deutschlandweit erheben sich rechtsgerichtete Militärs. Nach nur fünf Tagen bricht der Putsch durch den einzigen Generalstreik in Deutschland zusammen.

Foto: Rote Ruhrarmee, 1920

In vielen Städten bilden sich Aktionsausschüsse und Arbeiterwehren, die mehr wollen als „nur die Republik verteidigen“. Im Ruhrgebiet kämpft die „Rote Ruhrarmee“ noch bis in den April für die Verwirklichung der im November 1918 begonnenen Revolution. Freikorpstruppen, die sich gerade noch am Putsch beteiligt hatten, werden eingesetzt, um den Widerstand zu brechen. Die vielleicht reellste Möglichkeit für die soziale Revolution in Deutschland nach der Novemberrevolution wird im Blut erstickt.

Auch in Hannover kommt es zu Demonstrationen und Kämpfen gegen Freikorps mit Toten auf Seiten der ArbeiterInnen. Die rechtsgerichteten hannoverschen Studentenkorps beteiligen sich später an der Niederschlagung und den Massakern im Ruhrgebiet.

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