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Anarchafeminismus - ein Ansatz der noch ausgearbeitet werden mussNews - 23.08.2009 von FAU-Duisburg
So. 30.08.09 ## 18:00h Cafe Zentral Steinsche Gasse 48
Die beiden jungen Anarchistinnen nehmen uns mit auf eine Reise durch Zeit, Raum und Theorie. Wenn sie selbst auch lieber fragend voranschreiten, als allzu leichtfertig Antworten in die Welt zu entlassen, so gewähren sie uns doch einen profunden Einblick in eine Bewegung, die mehr als eine Wurzel hat. Diejenigen die weder etwas über die anarchistische noch die feministische Bewegung wissen, werden die Veranstaltung reichhaltig und fundiert informiert verlassen. Aktivistinnen beider Bewegungen, werden über die jeweils andere Bewegung neues erfahren und ggf. das eine oder andere Vorurteil verlieren lernen. Obwohl der Anarchismus die „Ablehnung jeder Herrschaft des Menschen über den Menschen” und die „Ablehnung jeder Ausbeutung des Menschen durch den Menschen” postuliert, haben sich Frauen von Beginn der anarchistischen Bewegung bis heute dazu gezwungen gesehen, ihren eigenen „feministischen” Standpunkte innerhalb der anarchistischen Bewegung explizit zu vertreten. Dabei haben sie sich immer, mehr oder weniger stark, von bürgerlichen und (Partei-)Kommunistischen Feministinnen distanzieren müssen. Oft wendeten sie viel Energie auf, um ihre Positionen in gemischgeschlechtlichen Organisationen zu entwickeln und zu vertreten. Aber es gibt auch zahlreiche Beispiele für eine autonome Organisierung der Anarchistinnen. Andererseits haben auch immer wieder Frauen in der feministischen Bewegung anarchistische Ideen und Prinzipien übernommen und sich früher oder später von auftauchenden reaktionären Strömungen im Feminismus distanziert. So treffen sich immer wieder Anarchistinnen und Feministinnen, ohne jedoch bisher eine geschlossene „Anarcha-Feministische Theorie” abgeliefert zu haben. Kein box_content vorhanden... |
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21.05.2012 - Quelle: http://www.fau.org/ortsgruppen/duisburg/art_090823-012752 |