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Veranstaltung 2.6.: Anarchismus und Revolution

OG - 19.05.2005 von faudo2

Mit ihrem Vortrag räumt Mona Grosche theoretisch fundiert mit gängigen Vorurteilen über Anarchismus und Revolution auf und regt zu politischem Handeln jenseits von Stellvertreterpolitik und leeren Wahlversprechungen an.

"In jeder Tasche eine Bombe, angefüllt mit Dynamit, den Mordstahl in der einen, die Brandfackel in der anderen Hand - so stellt sich ein Gegner des Anarchismus in der Regel einen Anarchisten vor." Was der Anarchist Johann Most Ende des 19. Jahrhunderts beklagt, trifft heute immer noch zu. Wo auch immer Gewalt und Entsetzen herrscht, da ist von Anarchie und Chaos die Rede. Auch der Begriff "Revolution" findet gerade inflationären Gebrauch: Sex, Waschmittel, Rasierapparate, Autos - überall finden anscheinend pausenlos Revolutionen statt.

In dem Vortrag "Anarchismus und Revolution" bringt Mona Grosche (Autorin des gleichnamigen Buches) Ordnung in das Chaos. Darin räumt sie nicht nur mit den gängigen Vorurteilen über die "Theorielosigkeit" des Anarchismus auf, sondern präsentiert außerdem die unterschiedlichen Ansätze zum Weg gesellschaftlicher Veränderungen bei den "Klassikern" Proudhon, Bakunin und Kropotkin. Zudem bietet sie noch eine Menge aktueller Anregungen zum politischen Handeln fernab von Stellvertreterpolitik und leeren Wahlversprechen.

Eine Veranstaltung der FAU Dortmund

Wann: Donnerstag, 2. Juni 2005, 19:30 Uhr
Wo: Langer August (Dachboden), Braunschweiger Str. 22, 44145 Dortmund (Nähe Nordmarkt)





05.12.2008 - http://www.fau.org/ortsgruppen/dortmund/art_050519-212439