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IT´S TIME TO ORGANIZE

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation, die aus lokalen Syndikaten und Gruppen besteht. Wo es welche gibt, erfährst du im Verzeichnis vor Ort oder im Betrieb. Wenn Du bei uns mitmachen willst, siehe nach unter Join

Diese Prinzipienerklärung (PDF, 59kB) beschreibt unsere Gesellschaftskritik, Utopie und Organisation. Sie ist aber keine "Heilige Kuh", eher eine Art "Stand der Diskussion" der FAUlerInnen.

 

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Artikel 1-10 von 160

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Syndikate - 04.05.10

FAU Berlin

Straßburger Str.38 / 10405 Berlin
(U2 Senefelder Platz)
fon: +49 (0) 30 287 00804
fax: +49 (0) 30 287 008 13
mail: faub(a)fau.org


Allgemeines Syndikat:
2. Mittwoch im Monat, 19 Uhr, asy-b(a)fau.org


Sektion Bildung im Allgemeinen Syndikat:
Kontakt: »bsy-b(a)fau.org«

Sektion Kultur im Allgemeinem Syndikat:
Kontakt: ksy-b(a)fau.org.

Sektion Sozialwesen im Allgemeinen Syndikat
Kontakt: faub-soziales(a)fau.org

Stammtisch Pflege und Gesundheitswesen:
4. Mittwoch im Monat, 20 Uhr, im Cafe Walden, Choriner Str.35

Technik AG:
1. Donnerstag im Monat, 19 Uhr, Straßburger Str. 38
Kontakt: faub-it(a)fau.org


Offenes Büro: Freitags 16-20 Uhr

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News - 01.11.08

Termine September/Oktober

Mo. 15.9. [20Uhr]
Infoveranstaltung: "The road is made by walking". Veranstaltungstour zu New Yorker IWW Foodstuff workers.
Die IWW und die Organisierung illegaler Lagerarbeiter in Brooklyn/New
York Veranstaltungs-Tour mit Stephanie Basile (Organizerin der IWW NYC)
Seit 2005 organisieren sich ArbeiterInnen in den New Yorker Hafenstadtteilen Brooklyn und Queens, um gegen ihre extremen Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Sie arbeiten über 60 Stunden die Woche, weit unter Mindestlohn, ohne Kranken- und Sozialversicherung. Viele von ihnen sind illegal in den USA, die meisten aus Lateinamerika. Ihnen droht, wenn sie ihre elementaren Rechte einfordern, nicht nur die Kündigung, sondern auch die Abschiebung. Dennoch haben sich im Laufe der Zeit die Beschäftigten von 10 Lagerhäusern der IWW angeschlossen, einer kleinen militanten internationalen Basisgewerkschaft, die seit 1905 abseits etablierter Gewerkschaftsstrukturen aktiv ist. Die New Yorker IWW arbeitet regelmäßig zusammen mit "Make the Road by Walking" (Hace el camino caminado), einer Initiative, die Community-Zentren in migrantischen Vierteln betreibt (derzeit in Bushwick, Brooklyn, Woodside and Jackson Heights, Queens and Port Richmond, Staten Island).
Stephanie Basile (24) ist Mitglied der IWW New York City. Sie ist in der Kampagne aktiv und wird erläutern, wie die IWW versucht, in einem Dreikampf aus Protest, Boykott und Gerichts-Prozessen, die Ausbeuter die Knie zu zwingen.
30 Min. Vortrag auf Englisch + deutsche Übersetzung / Zwei Aktions-Videos aus Brooklyn mit englischen Untertiteln / Fragen und Antworten.
[Veransstaltungsort: FAU-Lokal, Straßburger Str. 38, Berlin-P'berg, U2 Senefelderplatz]

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Rundreise - 05.09.08

El camino se hace al andar - The road is made by walking

Die Organisierung illegaler LagerarbeiterInnen in Brooklyn / New York. Eine Veranstaltungs-Tour mit Stephanie Basile (IWW New York) vom 2.-15 September 2008

Die IWW im deutschsprachigen Raum organisiert, in Kooperation mit lokalen gewerkschaftlichen Gruppen und Initiativen, u.a. der FAU Bremen und der FAU Berlin, eine Reihe von Veranstaltungen in 9 Städten, um über den Kampf von New Yorker LagerarbeiterInnen zu informieren, Solidarität zu ermöglichen und einen Beitrag zur Debatte über selbstorganisierte gewerkschaftliche Strategien im Kampf gegen Ausbeutungsverhältnisse und rassistische Diskriminierung zu leisten.

Es erwarten uns spannende Diskussionen: - über die Arbeits- und Kampfbedingungen der illegalen LagerarbeiterInnen - über die Situation der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen in den USA - über das Konzept des "solidarity unionism" als Organisierungsansatz - Über die Möglichkeiten internationaler Solidarität und Gegenmacht der ArbeiterInnen.
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Aufruf - 05.09.08

Linie 206 bleibt! Demo am 26.9 um 17:00 Rosenthaler Platz

Augen auf beim Häuserkauf!


Das Hausprojekt Linienstr. 206 in Berlin Mitte ist seit dem Verkauf im Juni 2008 in seiner Existenz bedroht. Die neuen EigentümerInnen T. Steinich und M. Mirhaj haben vor, uns rauszuschmeißen und das Haus zu sanieren. Durch die lächerliche Androhung, Eigenbedarf anzumelden, will er uns schnell rausklagen. Lächerlich ist die Drohung deshalb, weil zwei Personen Eigenbedarf für ein Mietshaus anmelden wollen, in dem zur Zeit 18 Menschen wohnen, drei Bands proben, sowie diverse Projektgruppen wirken.
Außerdem wollen sie sich schnell Zugang zum Haus verschaffen und somit unser Zusammenleben (zer-)stören. Gleichzeitig bieten sie uns 40 000 Euro an, um uns los zu werden.

Aber das können sie vergessen!!!
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News - 02.09.08

Termine Juli/August

Fr. 25.07.08 [20Uhr]
Infoveranstaltung: Was ist Anarcho-Syndikalismus?
Du wolltest schon immer wissen, was hinter dem Wort steckt, das sich nur in ausgewählten Wörterbüchern findet und schon so manchen einen Schiffbruch bei der Aussprache beschert hat? Welche sonderbare Bewegung verbirgt sich hinter jenem Etikett, dessen Anhänger am liebsten alles in schwarz-rot gestrichen sehen wollen, seltsame Dinge über Gewerkschaften und Anarchismus faseln, Kapital UND Staat dem Erdboden gleich machen wollen und sich dann auch noch über sogenannte "autoritäre Kommis" empören?
[Veransstaltungsort: FAU-Lokal, Straßburger Str. 38, Berlin-P'berg, U2 Senefelderplatz]

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Pressebericht - 22.07.08

Kampagne für Lohn

Die Berliner FAU startet eine Kampagne gegen Gratisarbeit und Dauerpraktikanteneinsatz

Immer mehr Menschen hangeln sich von einem un- oder schlecht bezahlten Praktikum zum nächsten. Die Freie Arbeiter Union (FAU), eine kleine Gewerkschaft, hat deshalb eine Kampagne "Keine Arbeit ohne Lohn" gestartet, die sich der Bekämpfung der Gratisarbeit widmet. "Unser Schwerpunkt liegt auf der Selbstorganisierung der Beschäftigten. Dazu gehören natürlich auch die PraktikantInnen", sagt Mitinitiator Matthias Schneider. Auf der Webseite www.keine-arbeit-ohne-lohn.de können Beschäftigte, die keinen Lohn bekommen, Erfahrungsberichte abgeben.
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Pressebericht - 20.07.08

Unbezahlte Arbeit nicht hinnehmen - Eine Kampagne will Strategien kollektiver Gegenwehr ausloten

Die Kampagne „Keine Arbeit ohne Lohn“ widmet sich der Organisierung von Praktikanten

„Schuftest Du oder verdienst Du schon?“ Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen, die sich von einem un- oder schlecht bezahlten Praktikum zum nächsten hangeln. Als Generation Praktikum sind sie schon in die Literatur und das Feuilleton eingegangen. Für Matthias Schneider vermittelt der Begriff allerdings die falsche Vorstellung, dass davon vor allem junge Leute im Kulturbereich betroffen seien. Besonders im Bereich der Gastronomie und dem Einzelhandel aber auch im Verlagswesen nehme die unbezahlte Arbeit in Form von Praktika und Probeschichten zu, so Schneider. So habe beispielsweise die Kunstbedarfskette Boesner Ende 2006 und Mitte 2007 auf seiner Internetseite Stellen im Verkaufsbereich ausgeschrieben. Jobsuchende, die sich daraufhin beworben hatten, seien zu einer zweitägigen Probearbeit ohne Lohn im Verkaufsbereich eingeladen worden. Doch am Ende winkte nicht die begehrte Festanstellung sondern das Angebot einer Teilzeitstelle auf 400 Euro Basis.

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Presseerklärung - 15.07.08

Arbeitnehmer gewinnt Arbeitsgerichtsprozess gegen „Neue Babylon Berlin GmbH“

Pressemitteilung 15. Juli 2008

* Gerichtsentscheid spricht entlassenem Arbeitnehmer Recht auf zwei Monatsgehälter zu

Heute entschied das Arbeitsgericht Berlin, dass die „Neue Babylon Berlin GmbH“ verpflichtet ist dem ehemaligen und zu unrecht fristlos gekündigten Mitarbeiter Jason Kirkpatrick rückwirkend zwei Monatsgehälter auszuzahlen.

Erst im Gerichtsverfahren selbst benannte die „Neue Babylon Berlin GmbH“ den offiziellen Grund für die fristlose Kündigung im Mai 2008. In der schriftlichen Kündigung zuvor war kein Grund angegeben worden. Sowohl für die Verteidigung als auch die Richterin überraschend wurde nun im Verfahren als Anlass ein offener Brief von Kirkpatrick an das Management und die Belegschaft des Kinos Babylon Mitte benannt, durch welchen das Betriebsklima des Kinos gestört worden sei. In dem offenen Brief hatte Kirkpatrick zum einen die Nichtverlängerung seines Arbeitsvertrages kritisiert, aber auch Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen gemacht.
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