log in     
  Aktuell
  2010
  2009
  2008
  2007
  2006
  2005
  2004
  2003
  2002
  Über uns
  vor Ort
  im Betrieb
  Kontakt
  Direkte Aktion
  Jugend
  Texte
  Links

IT´S TIME TO ORGANIZE

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation, die aus lokalen Syndikaten und Gruppen besteht. Wo es welche gibt, erfährst du im Verzeichnis vor Ort oder im Betrieb.
Infos wie Du bei uns mitmachen kannst, findest Du in unseren Statuten und bei Über uns

 

FAU-NEWS AUF DEN SCHREIBTISCH?

Du willst die jeweils 10 aktuellsten Meldungen von www.fau.org immer aktuell auf dem Schreibtisch haben oder sie in deine eigene Website einblenden? Kein Problem mit unserem RSS-Newsfeed

 



 

OPEN SOURCE

Diese Website ist auf der Basis des Open Source Web- Applicationservers ZOPE programmiert, der kostenlos unter www.zope.org heruntergeladen werden kann.

 

 

 

 


News - 21.07.16 von fauhal4

Die FAU Halle beteiligt sich an der Kampagne gegen Ausbeutung im Minijob!

JUNG UND BILLIG IN HALLE?

Minijobs sind Arbeitsverhältnisse wie alle anderen auch. Geringfügig Beschäftigte haben die selben Rechte wie VollzeitarbeiterInnen. Das ist leider bisher nicht überall angekommen, oder es wird bewusst ignoriert.

Probleme mit dem Recht auf bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, unbezahlte Überstunden oder kalte Kündigungen scheinen eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Über ein Fünftel der Arbeitsverhältnisse bundesweit sind geringfügige Beschäftigungen. In Halle sind es über 16%. Und der Sektor wächst. Die tolerierte Missachtung von Arbeitnehmerrechten und die damit einhergehenden Lohnkosteneinsparungen machen einen Großteil der Attraktivität der Minijobs für die ArbeitgeberInnen aus. Wer aber auf den 450€-Job angewiesen ist, dem schmerzt jeder kleine Lohnwegfall.

Ein anderer Grund, der Minijobs zu den bevorzugten Beschäftigungsverhältnissen macht, ist die hohe Fluktuation. Die Belegschaft des Betriebs wechselt ständig und es bilden sich kaum feste, solidarische Beziehungen unter den KollegInnen. Wer von Ungerechtigkeiten betroffen ist, steht meist allein da und kann sich maximal damit vertrösten bald einen Job mit besseren Arbeitsbedingungen zu finden. Tatsächlich kommt für viele nach dem einen Minijob nur der nächste Minijob. Viele bleiben in den prekären Arbeitsverhältnissen hängen und nach jahrelanger Unterbezahlung ist Altersarmut vorprogrammiert.
Weil die ArbeitgeberInnen nur selten Konsequenzen fürchten müssen, wenn sie ihren Angestellten Rechte vorenthalten, breitet sich die geringfügige Beschäftigung weiter aus. Und weil die Angestellten vereinzelt bleiben, werden die ArbeitgeberInnen auch weiterhin kaum mit Konsequenzen zu rechnen haben. Seine Rechte am Arbeitsplatz zu kennen, ist das eine, sie wirklich zu bekommen das andere. Aber so lange wir es einfach hinnehmen, bleiben unsere KollegInnen und wir unsicher beschäftigt. Auf dieser Basis lässt sich keine Existenz aufbauen.
 
Die FAU Halle will dazu ermutigen sich kritisch mit den eigenen Arbeitsbedingungen auseinanderzusetzen, sich aus der Vereinzelung zu befreien und sich gemeinsam auszutauschen. Wir wollen der Ausbeutung, der Vereinzelung und der Verunsicherung eine solidarische Organisation entgegenhalten. Deshalb wollen wir die "Jung und Billig" Kampagne auch nach Halle tragen, um die alltägliche, verwerfliche Ausbeutung in Minijobs anzuprangern. Wir wollen MinijobberInnen über ihre Rechte informieren, ihnen solidarische Unterstützung bieten und die Möglichkeiten für langfristige Verbesserungen im Betrieb durch gewerkschaftliche Gegenwehr aufzeigen. Durch basisgewerkschaftliches Engagement in den Betrieben können, über die Einhaltung gesetzlicher Mindeststandards hinweg, auch langfristige und nachhaltige Verbesserungen durchgesetzt werden. 

Deshalb bieten wir jeden ersten Mittwoch im Monat 17 Uhr im Infoladen-Glimpflich in der Ludwigstraße 37 eine gewerkschaftliche Sprechstunde an, wo wir über eure Situation im Betrieb und über Verbesserungsmöglichkeiten diskutieren wollen.

Mehr Informationen zu der Kampagne „Jung und Billig? – Gegen Ausbeutung im Minijob!“ findet ihr unter:
www.minijob.cc.

Allgemeines Syndikat Halle
Freie ArbeiterInnen-Union
Ludwigstraße 37
06110 Halle
www.fauhalle.blogsport.de
Tel.: 0176 54470263
E-Mail: sprechstunde-fauhal@fau.org

Suche  
Google 

Webseite übersetzen

en | fr | es

Info, Aktion, Kultur



Fahrradkurier*innen

 

Riders Unite! In Berlin und europaweit!

Kollektivbetriebe

 

Union Coop // Föderation gewerkschaftlicher Kollektivbetriebe

Solidarität

 

Organisierung im Knast
Gefangenen-Gewerkschaft braucht Unterstützung von draußen

Mall of Shame - Pay the Workers!

 

FAU Berlin kämpft weiter um die Löhne der Beschäftigten zweier Subunternehmen

Kampagnenseiten






Labournet.tv

 

Audiovisuelles Archiv der ArbeiterInnenbewegung Zur Seite

Arbeitsrecht

Linklisten:
Arbeitsgesetze
Sozialgesetze