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IT´S TIME TO ORGANIZE

Die FAU ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsföderation, die aus lokalen Syndikaten und Gruppen besteht. Wo es welche gibt, erfährst du im Verzeichnis vor Ort oder im Betrieb.
Infos wie Du bei uns mitmachen kannst, findest Du in unseren Statuten und bei Über uns

 

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Demo - 21.04.15 von FAU Dresden

Kampagne um den ersten Mai und neuer Lohnspiegel in Dresden

Demonstration und Rahmenprogramm: Mehr erreichen! Perspektiven entwickeln.

Die FAU in Dresden behandelt um den ersten Mai herum wieder eine Fülle von Themen. Neben einer Demonstration in Dresden und einer gemeinsamen Fahrt zur "Mall of Shame"-Demo der FAU Berlin werden in inhaltlichen Veranstaltungen die nächsten Schritte für eine breite, anarchosyndikalistische Bewegung in der Region diskutiert. Dabei spielt auch die Organisation von Beschäftigten der Gastro-Branche wieder eine zentrale Rolle. Wie gewohnt wird aber auch libertäre Kultur nicht zu kurz kommen.

Aufruf zu den Aktionen um den ersten Mai

Viel Lärm um nichts?

Der Mindestlohn ist da und er ist eine Farce. Ausgenommen sind u.a. Berufs- bzw. soziale Grupppen, wie Minderjährige, Häftlinge, Langzeitarbeitslose in den ersten 6 Monaten ihres neuen Berufes, usw. Als wären diese Ausnahmen nicht genug, häufen sich – wie zu erwarten – die Berichte über Chef_innen, die mit Tricks versuchen den Mindestlohn zu umgehen oder zu drücken. Ein Segen für Agenturen die Seminare zur Managementoptimierung anbieten und sich auf das sogenannte “Union Busting” (Zerschlagen der innerbetrieblichen Handlungsfähigkeit von Gewerkschaften und Betriebsräten) spezialisiert haben.

Mindestlohn und Tarifeinheit – Zuckerbrot und Peitsche

Gleichzeitig bereitet die große Koalition mit der Tarifeinheit einen massiven Einschnitt in das Streikrecht vor, die die im Grundgesetz festgeschriebene Koalitionsfreiheit untergräbt. Kleinere Gewerkschaften könnten zwar immer noch Tarife abschließen, diese wären jedoch wertlos, wenn sie nicht die im Betrieb am stärksten vertretende Gewerkschaft sind.

Angriffe auf das Streikrecht sind aber nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland an der Tagesordnung. Im europäischen Süden drückt die Troika (bestehend aus der EZB, der EU-Kommission und dem Internationalen Währungsfond) seit Jahren ein brutales Spardiktat, gegen die immer heftiger werdenden Widerstände der Bevölkerung, durch.

Die Verarmung in Europa verstärkt die Fluchtbewegungen und veranlasst die konservativen politischen Eliten, zusätzlich zur unmenschlichen europäischen Abschottungspolitik, auch wieder die innereuropäische Freizügigkeit einschränken zu wollen.

Aus Worten werden Taten

Genährt in diesem Klima des nationalen Protektionismus wachsen die rassistischen Mobilisierung wie die “Nein zum Heim”-Initiativen, HoGeSa und PEGIDA sowie die unzähligen Ableger und die Angriffe auf Geflüchtetenunterkünfte steigen rasant an.

Grund genug sich endlich zu organisieren, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und in der Schule, am Arbeitsplatz oder auf dem Jobcenter den Widerstand aufzubauen gegen die Umstände die unser Leben vermiesen. Vergessen wir dabei die nicht, die keine gesellschaftliche Stimme haben, wie z.B. Geflüchtete und Gefangene, und unterstützen wir sie in ihren selbstorganisierten Kämpfen!

Terminübersicht

Mehr Infos: maydaydd.blackblogs.org

23. April | 19 Uhr | WUMS e.V. (Columbusstraße 2, Löbtau)
Essen und Vortrag: “Eure Arbeitsbedingungen sind auch unser Bier!” - Dresdner Betriebe und die Basisgewerkschaft Nahrung und Gastronomie (BNG-FAU)

Umgehung des Mindestlohns, Ausweitung von (Schein-)Selbstständigkeit und damit Verlust von Lohn- und Arbeitnehmerrechten, Trinkgeld-Beschiss, rassistische Einlasskontrollen und Sexismus am Arbeitsplatz. Nur einige Probleme die Beschäftigte in der Dresdner Gastronomie haben. Wir stellen unsere Betriebsarbeit und Kampagnen für Interessierte vor und geben Erfahrungen weiter.

Ablauf:
18:30 Uhr – 20:30 Uhr rauchfrei
ab 19 Uhr Essen
ca. 19:30 Uhr Vortag
Dazu wie immer gewerkschaftliche Beratung. Diesmal ausserdem letzte Infos zur Demonstration am 1. Mai.

25. April | 8:10 Uhr | Bhf Neustadt
Fahrt zu FAU-Demo in Berlin im Mall of Shame-Konflikt

Seit einem halben Jahr kämpfen rumänische Kolleg_innen mit der FAU Berlin zusammen um den ihnen vorenthaltenen Lohn für ihre Arbeit auf der Baustelle der “Mall of Berlin”. Langsam knicken die Bosse ein, nun wollen wir den Berliner_innen noch einmal helfen kräftig Druck aufzubauen in dem wir nach Berlin fahren. Mehr Infos.

1. Mai | 13 Uhr | Schloßplatz
Basisgewerkschaftliche Mai-Demonstration

Ablauf:
13 Uhr Startkundgebung zum Tarifeinheitsgesetz
ca. 13:30 Uhr Demobeginn
ca. 14:15 Uhr Albertplatz Kundgebung zum Thema Mindestlohn
ca. 14:30 Uhr Louisen/Alaunstraße Kundgebung zur BNG und der Lage in der Dresdner Gastronomie
ca. 15 Uhr Lutherplatz Kundgebung zu Arbeitsmigration und transnationalen Kämpfen
ca. 15:30 Uhr Alaunplatz Endkundgebung zu aktuellen Streiks und Arbeitskämpfen
Ihr könnt im Anschluss die Kundgebung “Stop CDU!” des Refugee Struggle Dresden noch rechtzeitig erreichen. Ab 18 Uhr findet dann der libertäre Kultur- und Infoabend mit Abendessen im AZ Conni statt.

1. Mai | 18 Uhr | AZ Conni (Rudolf-Leonhard-Straße 39, Hechtviertel)
Libertärer Info- und Kulturabend

Ab 18 Uhr: Veganes Essen, Infostände
18:30 Uhr: Vortrag Anarchosyndikalistische Perspektiven für Dresden
Im Vortrag werden Argumente für die Organisation verschiedenster politischer und sozialer Belange in anarchosyndikalistischen Föderationen vorgebracht. Danach wird anhand der konkreten städtischen Situation dargestellt, was sich bei Unterstützung der FAU in den nächsten Jahren in Dresden tun könnte. Anschließend erhoffen wir uns kritische Diskussionen.
20 Uhr: Humoristische Lesung zu Jobcentern, Lohnarbeit und manch anderem Unfug
21 Uhr: Konzert:
Alarm! (Prop ‘n‘ Folk, Dresden
Atze Wellblech (Chanson & Folk, Berlin)
Andi Valandi (Polit-Blues, Dresden)
danach Record-Release-Party von Andi Valandi

3. Mai | 16 Uhr | Kosmotique (Martin-Luther-Straße 13, Neustadt)
Vortrag: "Was ist die Anarchosyndikalistische Jugend?"

Diskussionsveranstaltung zur Gründung einer ASJ-Gruppe in Dresden und Vortrag mit der Anarchosyndikalistischen Jugend Leipzig

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