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Bundestag will zentrale ArbeitszeiterfassungNews - 26.06.2008 von IT Im Schatten der Fußball-Europameisterschaft peitscht die Bundesregierung derzeit eine zentrale Datensammel-Maßnahme nach der anderen durch. Getarnt als Reform der berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherung wurde am 25. Juni die Pflicht zur Einführung von Zeiterfassungssystemen für jeden Lohnabhängigen und die zentrale Speicherung sämtlicher Zeitkonten behandelt. Die nächste Datenkrake soll auf den Weg gebracht werden, kaum dass das zentrale und unverschlüsselte ELENA-Register beschlossen wurde.
Nach den Plänen der Bundesregierung sollen im Zuge der Reform des berufsgenossenschaftlichen Systems, das u.a. die Reduzierung der Berufsgenossenschaften von derzeit 23 auf künftig neun vorsieht, eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen umgesetzt werden, die von weitaus größerer Tragweite sind. Alle Firmen, angefangen bei Kleinstbetrieben sollen per Gesetz dazu gezwungen werden, über Stechuhren und ähnliche Geräte, die Arbeitszeit der Beschäftigten aufzuzeichnen. Diese Daten müssen dann an die jeweilige Krankenversicherung und von dieser an die Renten- und die Träger der Unfallversicherung gemeldet werden.
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07.01.2009 - http://www.fau.org/artikel/art_080626-232315 |